Leipziger Frühjahrs-Langstrecke 2010

von rudern.de
28.03.2010 - 19:36 Uhr

Die Leipziger Frühjahrs-Langstrecke fand in Leipzig-Burghausen einen Tag nach der zentralen Ergometerüberprung der Top100 des Deutschen Ruderverbands statt. Am Tag vorher mussten alle Kadersportler des DRV in der Sportschule Leipzig über die virtuelle 2000m-Strecke ihre physischen Qualitäten beweisen. Einen Tag später ging es über die 6000m Langstrecke im Einer, so dass DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher nun einen sehr guten Überblick über den Leistungsstand der Nationalmannschaft hat.

Im Frauen-Zweier ohne siegte die Kombination Hartmann/ Sinnig (Ulm/Krefeld) deutlich in sehr guten 22:47 min vor der Kombination Wengert/ Sennewald (Saarbrücken/ Rostock) und Schütte/ Kemmerer (Essen/ Hanau).

Bei den Männern ging es sehr viel knapper zu, denn die Sieger Schmidt/ Seifert in 20:54 min (Mainz/ Leverkusen) und die beiden Zweitplatzierten Müller/ Reinelt (Düsseldorf/ Ulm) und Käufer/ Urban (Ulm/ Krefeld) trennten nur 2 Sekunden.

Bei den Leichtgewichts-Männer Zweier ohne ging es genauso eng zu, denn die siegreichen Brüder Schömann-Finck (Saarbrücken) trennten von den gleichauf liegenden Hamburger Wichert/ Seibt und den Kühner-Brüdern aus Saarbrücken auch genau 2 Sekunden. Hier war das Niveau der Sieger sehr hoch, denn mit der Zeit von 20:59 min wäre man auch in der schweren Abteilung sehr gut dabei gewesen.

Bei den Frauen siegte die Vize-Olympiasiegerin Annekatrin Thiele (Leipzig) in genau 24:00 min vor der Potsdamerin Schiller und Oppelt (Berlin). Bei den Leichtgewichts Frauen-Einern konnte die junge Sina Burmeister (Treptow) in 24:28 min vor der Rostockerin Dräger und Reimer (Potsdam) gewinnen.

Bei den Männern gewann Marcel Hacker (Frankfurt) in 21:48 min vor den gleichauf liegenden Gruhne (Potsdam) und Krüger (Rostock), die nach 21:51 min ins Ziel kamen. Bei den Leichtgewichts-Männern konnte sich der Friedrichstädter Hartig den Sieg in 22:09 min sichern. Auf dem zweiten Platz kam Lichtschlag (Berlin) vor Koch (Gießen) ein.

Flash ist Pflicht!

Cheftrainer Hartmut Buschbacher im Interview.