Aktionstag des Ruder-Clubs Karlstadt 1928 e. v.
Beim Aktionstag in Karlstadt wurde die Musik von den Anfeuerungsrufen der Schüler und Schülerinnen übertönt.
339 Schüler lernten beim Aktionstag, im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche "Rudersport&Schule" der DRJ, eine Sportart kennen, die für die meisten bisher unbekannt war: das Rudern. Allerdings geschah dies in dem Fall nicht auf dem Wasser, sondern in der Halle des Gymnasiums auf Ergometer-Maschinen.
Sämtliche 7., 8. und 10. Schulklassen des Karlstadter Gymnasiums, aber auch einige der Realschule traten zu einem Wettbewerb an, bei dem sie sich zu Vierer-Mannschaften zusammenfanden. Es ging darum, gemeinsam 1000 Meter zu absolvieren. Somit legte jeder Teilnehmer auf den geeichten Geräten 250 Meter zurück, was etwa 30 Schlägen entsprach. Während die Zeit lief, mussten die Mannschaften durch geschicktes Wechseln versuchen, keine Zeit zu verlieren.
Angeheizt wurde die Wettkampfatmosphäre durch Ravemusik. Diese wurde allerdings oft von den Anfeuerungsrufe der Mannschaftskollegen übertönt.
Rudern sei nicht nur ein Leistungssport, sondern auch der Mannschaftsgedanke und die Kameradschaft spielten eine Rolle, sagte der Vorsitzende des Ruder-Clubs Karlstadt und ehemalige Schulleiter des Gymnasiums, Rolf Kellermann, bei der Siegerehrung.
Die beteiligten Sportlehrer unterstützen die Aktion nach Kräften, in dem sie beispielsweise Stunden tauschten, damit alle Klassen der jeweiligen Jahrgänge an die Reihe kommen können. Auch hatten sie die Schüler in den letzten Wochen im Sportunterricht auf den Aktionstag vorbereitet. Zwei Ergometer standen schon vor den Osterferien der Schule zur Verfügung. Acht Helfer des Ruder-Clubs betreuten unter Leitung von Bernd Fleischmann die Aktion.
Der Ruder-Club hat alle Teilnehmer für den Freitag, 14. Mai, ab 17 Uhr zu einer Ruderparty im Bootshaus eingeladen. Die erstplatzierten Mannschaften einer jeden Jahrgangsstufe werden vorher mit Booten auf Wasser gehen und werden vom Club bei der anschließenden Party verköstigt.



