Festveranstaltung „60 Jahre Deutsche Sportjugend“
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsorganisationen und zahlreichen Ehrengästen, darunter viele Ehemalige, hat die Deutsche Sportjguend am 26.06.2010 in Berlin ihren 60. Geburtstag gefeiert.
60 Jahre boten Gelegenheit, die Geschichte der Dachorganisation zu rekapitulieren, sich zu erinnern, zu lachen und ungläubig den Kopf zu schütteln. Vor allem aber, so hatte es der dsj-Vorsitzende Ingo Weiss in seiner launigen Eröffnungsansprache formuliert, war der Anlass Gelegenheit zum „Blick zurück nach vorn“.
Zahlreiche Ehrengäste aus allen Gesellschaftsbereichen wie DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach, Ehrenpräsident Manfred von Richthofen, Staatssekretär Josef Hecken (Familie, Senioren, Frauen, Jugend), dsj-Ehemalige wie Erika Dienstl oder Fritz Mevert sowie ausländische Gäste aus China, Israel und Singapur waren zur Gratulation erschienen.
Im Rahmen der Feier unterzeichnete dsj-Vorsitzender Ingo Weiss eine Vereinbarung mit dem China Youth Center for International Exchange über die Zusammenarbeit im Bereich der Jugendhilfe. Erika Dienstl und Fritz Mevert wurden beim Festakt im Berliner Bärensaal als Zeitzeugen befragt. Innerhalb einer Talkrunde unter dem Titel „Ehrenamtliches Engagement in der Biografie junger Menschen“ diskutieren schließlich zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe Soziale Talente mit Kathleen Hirsch (ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend).
Dabei wurde auch ein Jubiläumsband vorgestellt, der auf dem Buch "In einem Jugendberghaus fing es an- 50 Jahre Deutsche Sportjugend) aufbaut. Die Entwicklungen der Deutschen Sportjugend in den Jahren 2000 bis 2010 zeigen 15 Autorinnen und Autoren, alle Wegbegleiter der Deutschen Sportjugend, darin auf. Sie bearbeiten typische Sportjugend-Themen wie die Zusammenarbeit von Sportverein und Schule, Kinderwelt als Bewegungswelt, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Fanarbeit und Fanprojekte, Internationalen Jugendaustausch, Sport ohne Doping und Initiativen gegen Gewalt.
In die gleiche Richtung zielte Arthur Fischer, Autor der Shell-Jugendstudie, mit seinen Thesen zu Herausforderungen an eine zukunftsorientierte Jugendarbeit, die er in Berlin vorstellte.
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