DJM 2010: Rennberichte Altersklasse U23
Trauriges Feld bei den Doppelzweiern. Hier rudern bei den Seniorinnen Julia Lepke und Lisa Schmidla ein einsames Rennen, die zweitplatzierten Adams und Lier fahren ein gutes Rennen, bekommen aber aufgrund des geringen Meldefeldes keine Medaille.
Das gleiche Bild findet sich im Männer-Doppelzweier wieder, auch hier kommen die drittplatzierten Ruderer vom RC Salzgittersee nicht aufs Treppchen. Gold geht an die Bronzegewinner von München Johannesen und Peter, Silber holt sich der WSV Schifferclub Neckarrems mit Sauer und Paulwitz.
Im Vierer mit eine spannende Auseinandersetzung, die die Renngemeinschaft mit Junkmann, Dzambasevic, Rückbrodt, Ocik und Steuermann Berent mit weniger als einer Länge Vorsprung für sich entscheiden kann. Auf der Silberposition kommt die Renngemeinschaft aus Bremen und Berlin mit Lorenz, Habermann, von Randow und Schröter sowie Steuermann Raatz. Auf Bronze kommt die Renngemeinschaft aus Bonn/ Leverkusen und Osnabrück ein.
Im Seniorinnen-Zweier ohne holen sich Nadja Drygalla und Anne-Sophie Agarius den Titel, vor den Hallenserinnen Becker/ Schmidt und der jungen Kombination mit Schütte/ Kemmerer. Bei den Männern gewinnen die Lübecker Munski Anemüller vor der stark aufkommenden Crew mit Waschto/ Schirmer. Bronze geht an das Duo mit Wimberger/ Schlichting.
Bei den Leichtgewichten behauptet sich der Doppelzweier mit Helke Nieschlag und Sina Burmeister in einem guten Rennen, dahinter kommen Merle Schäfer und Kaja Brecht ein. Da auch hier nur ein Drei-Boote Feld am Start ist, gehen die stark rudernden Jakschik/ Delleske ohne Medaille nach Hause.
Souveräner gestalten Clemens Hübler und Matthias Arnold ihr Rennen, Silber für Ortlieb/ Wagner und den Hamburgern Briese/ Temel.
Bei den leichten Männer-Vierer ohne holen sich die favorisierten Axel Kort, Jan Lüke, Simon Berghöfer und Max Röger vor einer Renngemeinschaft aus dem Norden Gold und das Ticket zur WM. Bronze holen sich eine Renngemeinschaft aus Berlin/ Dresden.
Im Seniorinnen-Einer gewinnt Ulrike Törpsch aus Pirna vor Marie-Catherine Arnold (Hannover) und Lena Möbus (Reinfelden). Bei den Männern geht ein sehr starkes Feld ins Rennen, Karl Schulze zeigte schon auf dem Weltcup sein Potential eindrucksvoll auf. Tim Bartels, der letztjährige Bronzemedaillengewinner von Poznan, wollte aber da nicht zurück ziehen und galt als Favorit. Doch im Rennen zeigte Schulze mit einer 5:09 min bei 1500m auf, dass an diesem Tage nur er den Titel verdient hat. Bartels musste sich mit Silber begnügen vor Hagen Rothe, selbst der Vierte Martin Menger und der Fünftplatzierte Tobias Reiner blieben unter der magischen 7 min Marke.
Bei den Leichtgewichten überrascht Michael Keschka mit dem Sieg in sehr guten 6:56 min vor dem Favoriten Hochbruck. Bronze geht an Julius Peschel. Bei den Frauen ist es umso spannender, denn nachdem Leonie Pless in Führung liegend aufgrund des heißen Wetters Probleme bekommt, liefern sich Lena Bieber und Kathrin Thoma einen heißen Fight, der erst mit dem letzten Schlag entschieden wird. 7 Hunderstel entscheiden für die letztjährige Weltmeisterin aus Kitzingen Lena Bieber.
Auch im Männer-Vierer ohne wird es eng, doch hier sind es immerhin 8 Hundertstel. Die favorisierte Crew mit Hendrik Bohnekamp, Maximilian Hinkel, Anton Braun und Bastian Bechler kämpft erst mehr mit den Bojen, als mit den Gegnern, doch im Endspurt sind sie sich wieder einig und holen sich mit den letzten Schlägen Gold. Ein starkes Rennen liefern Munski, Anemüller, Egler und Jürgens ab - hier haben wir auch einen guten Stamm für die WM im Riemenbereich.
Bei den Frauen sieht es im Vierer ohne mit einem vollem Sechs-Boote Feld sehr gut aus, Siegerinnen in guten 6:46,06 werden hier Ketterer, Luptowitsch, Kliesch und Reppner. Dahinter die Renngemeinschaft mit Drygalla, Becker, Schmidt und Agarius. Bronze geht an Passmann, Lotz, Piepenbrink und Kühne.
Im Leichtgewichts-Männer Zweier ohne sind es die Hamburger Yannic Corinth und Lasse Antczak, die hier in einem fantastischen Rennen Gold gewinnen. Oberhausen/ Birkner spurten stark, aber 18 Hundertstel fehlen letztlich. Seelig/ Horeis freuen sich über Bronze.
In den Doppelvierern gewinnen bei den Seniorinnen Möbus, Lepke, Domscheit und Schmidla erwartungsgemäß, bei den Leichtgewichten sind es Brecht, Thoma, Nieschlag und Burmeister, die sich knapp vor Bieber, Pless, Wessel und Schäfer behaupten.
Bei den Männern holen sich bei den schweren Jungs Johannesen und Peter das Doppelgold ab mit Rothe und Reiner. Die leichte Abteilung wird von Steinhübel, Etzkorn, Wagner und Peschel gewonnen.
Bei den Achter tragen sich bei den Leichtgewichts-Männern Herpel, Weißer, Robertson, Franzmann, Kort, Lüke, Berghofer, Röger und Steuerfrau Ricarda Lang in die Siegerliste ein. Bei den Frauen sind es Schütte, Kemmerer, Kliesch, Reppner, Agarius, Drygalla, Luptowitsch und Karches sowie Steuerfrau Omidi.
Bei den schweren Männern kann der "Überachter" seine Dominanz bestätigen, wenn man auch mit einem deutlicheren Vorsprung gerechnet hat. Jürgens, Menke, Neumann, Bohnekamp, Braun, Bechler, Anemüller, Munski und Steuermann Lukas Raatz sind die verdienten Meister. Dahinter wurde es noch einmal knapp, denn drei Boote innerhalb knapp einer Sekunde im Ziel.
