Deutschland-Achter: Siegesserie soll auch auf dem Rotsee halten

von Carsten Oberhagemann
07.07.2010 - 11:43 Uhr
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Die versammelte Weltelite ist in Luzern am Start

Zusätzlich gestärkt durch den Sieg bei der Henley Royal Regatta geht der Deutschland-Achter ab Freitag bei dem Ruder-Weltcup auf dem Rotsee in Luzern (9.-11. Juli 2010) an den Start. Das deutsche Weltmeister-Boot muss sich hier im Zwölf-Boote-Feld mit der versammelten Weltelite behaupten, um seine Siegesserie fortzusetzen. Im Vorjahr gewann der Deutschland-Achter vor Kanada und den Niederlanden.

Das seit Peking 2008 ungeschlagene Flaggschiff des deutschen Rudersports trifft auch in diesem Jahr wieder auf die Top-Achternationen Kanada, Vize-Weltmeister 2009 und amtierender Olympiasieger, die USA, Großbritannien, Australien, China und erstmals in dieser Saison auch auf die Niederlande, den WM-Dritten des Vorjahres. „Natürlich wollen wir weiter ungeschlagen bleiben, aber es ist nicht einfach, eine Woche nach Henley gleich wieder die Konzentration ganz weit oben zu halten“, sagte Trainer Ralf Holtmeyer.

Der Erfolgstrainer schickt den Deutschland-Achter in der gleichen Besetzung wie beim Weltcupsieg in München vor drei Wochen und zuletzt in Henley an den Start: Sebastian Schmidt (Mainzer Ruderverein), Toni Seifert (RTHC Bayer Leverkusen), Lukas Müller (RC Germania Düsseldorf), Richard Schmidt (RV Treviris Trier), Florian Mennigen (Ratzeburger Ruderclub), Kristof Wilke (RC Undine Radolfzell), Maximilian Reinelt (Ulmer RC Donau), Gregor Hauffe (RTHC Bayer Leverkusen) und Steuermann Martin Sauer (Berliner Ruder-Club).

Der Vorlauf findet am Freitag, 9. Juli, ab 14.48 Uhr statt. Die Sieger der beiden Vorläufe qualifizieren sich direkt für das Rotsee-Finale im Achter, das am Sonntag, 11. Juli, um 14.48 Uhr steigt. Die Hoffnungsläufe werden am Samstag, 10. Juli, ab 15.54 Uhr ausgetragen.

Nach der Regatta in Luzern geht das Team in eine zweiwöchige aktive Erholungsphase. Ende Juli beginnt die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt, die Weltmeisterschaften in Neuseeland vom 29. Oktober bis 7. November. Der Deutschland-Achter unterstützt in dieser Saison die Stiftung Deutsche Sporthilfe bei ihrer Kampagne „Dein Name für Deutschland“ und stellt sämtliche Werbeflächen kostenlos zur Verfügung. Das Boot ist in den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold gehalten, die Flächen auf dem Boot werben für „Dein Name für Deutschland“ und www.sporthilfe.de. Die acht Riemen pro Boot sind www.sporthilfe.de gebrandet, zusätzlich ist das Sporthilfe-Logo platziert. Trikots und Rennhosen der Athleten tragen „Dein Name für Deutschland“ und das Sporthilfe-Logo.