Baden-Achter behauptet Führung in der 2. Ruder-Bundesliga
Auch am 3. Spieltag der flyeralarm Ruder-Bundesliga lies der Baden-Achter keine Schwäche erkennen. Bei einer Hitzeschlacht auf dem Krefelder Elfrather See zog das Baden-Oktett ins Finale ein und beendete den Spieltag auf Rang 2 hinter München.
Schon im Vorfeld schien die dritte Runde der Ruder-Bundesliga in Krefeld eine besondere mit sich zu bringen, zum Einen waren es die vorhergesagten Temperaturen, die für den heutigen Samstag ein Hitzelschlacht versprachen, zum Anderen musste Trainer Ralf Thanhäuser schon vor dem ersten Start die Mannschaft kurzfristig umbesetzen. Simon Böhler, einer der Leistungsträger der Mannschaft, hatte sich im abschließenden Achter-Rennen der Deutschen Hochschulmeisterschaften am letzten Wochenende einen Muskelfaseranriss zugezogen. Nach dieser unschönen Diagnose, galt es auf das Verletzungspech zu reagieren: für Ihn rückte Maximilian Detmer nach, der wiederum ab dem Halbfinale durch Thorsten Beck ersetzt wurde. Neben der Meldung von Young-Star Felix Kottmann in den Baden-Achter bewies die sportliche Leitung auch durch die Einwechslung von Beck das Vertrauen, in jeden Einzelnen aus dem Kader, denn beide bekamen in Krefeld die Chance ihr Bundesliga Debut zu feiern.
Im ersten Zeitlauf des heutigen Spieltages traf der Badenachter bereits auf den Tabellen Zweiten aus dem Hamburger Ruderverein Favorite Hamonnia. Ähnlich wie auf den vorherigen Spieltagen unterstrich das Oktett aus der Fächerstadt auch auf dem Elfrather See erneut die Ambitionen auf den Aufstieg in Liga 1: hinter der schnellsten Zeit aller Zweitliga-Achter stand ein weiteres Mal der Baden-Achter. Rang 2 belegte in dieser Zeitwertung das Boot des Münchener Rudervereins, die sich auch als die späteren Finalgegner herausstellen sollten. Zunächst setzte sich der Baden-Achter im Achtelfinale gegen den Finalisten des letzten Spieltages aus Rüdersdorf durch und bezwang im Viertelfinale mit einer souveränen Leistung auch die Boote aus Hameln und Duisburg. Im Halbfinale gab eine Neuauflage der Paarung des Zeitlaufes, erneut traf der Baden-Achter den Hamburger Achter und wiederholte die gezeigte Leistung aus dem Zeitrennen.
Im Finale lag der Achter aus München, der schon im Zeitrennen mit der zweitbesten zeit aufhorchen ließ auf der gegnerischen Starbahn. Galten die Münchener zunächst nicht als Hauptkonkurrenten, machten Sie in Krefeld jedoch deutlich, wie ernst sie zukünftig zu nehmen sein werden. Verstärkt durch 2 amtierende Juniorenweltmeister, setzen sie sich in einem spannenden Finale durch und brachen als erstes Boot die Siegesserie des Baden-Achters. Dennoch gelang es den Badenern die unmittelbaren Konkurrenten um die Tabellenspitze weiter zu distanzieren und die Tabellenführung weiter auszubauen.
