Hambuger Bundesliga-Achter führen nach drittem Lauf die Tabelle an

Der Hamburger CLUB-Achter: v.l. Christine Hawener, Richard Nagel, Andreas Clausen Thorsten Pieper, Darg Ingber, Philipp Karnatz, Felix Korte, Johann-Sebastian Diemann, Philipp Ahlhaus

Alsterachter, vom Bug: Julia Heyder, Kathrein Schulze, Katharina von Kodolitsch, Anne Hutmacher, Yvonne Weckesser, Juliane Möcklinghoff, Britta Tetzlaff, Sina Ingber und Stf. Karla Brinck
Beim dritten Lauf der Ruder-Bundesliga mussten die Hamburger neben ihren ruderischen Qualitäten auch Hitzebeständigkeit unter Beweis stellen, denn Temperaturen von weit über 30 Grad forderten die Athleten diesmal in besonderer Weise.
Die Männer des Hamburger und Germania Ruderclubs waren studienbedingt mit kleiner Mannschaft angereist und konnten somit zusätzlich kaum den Joker der Auswechslung ziehen. Trotzdem steigerte sich die Mannschaft von Rennen zu Rennen, taktierte sich erst auf den zweiten Platz in den Time Trials und gewann dann im K.O.-System gegen jeden Gegner. Selbst im Halbfinale und im Finale siegte die startschnelle Crew mit Vorsprung und konnte sich bereits vor der Ziellinie von den Fans feiern lassen. Schützenhilfe leistete ihnen der Emscher Express, der im Semifinale den ehemaligen Tabellenersten aus dem Rennen warf und die Heimschwäche der Krefelder erneut besiegelte. „Wir wären gerne im Finale gegen Krefeld gefahren, denn sie sind diese Saison schlagbar, aber mit Emscher hatten wir auch einen guten Gegner.“ so Bugmann Philipp Ahlhaus nach dem Rennen. Krefeld konnte sich im kleinen Finale noch auf den dritten Platz retten und rangiert somit mit zwei Punkten Rückstand in der Tabelle.
Der Tagessieg bei den Frauen ging an diesem Renntag nicht an den Alsterachter. Die Ruderinnen den RG Hansa gaben sich aber mit dem zweiten Platz zufrieden. Denn schon in den Vorläufen hatte sich abgezeichnet, dass ein Sieg an diesem Wochenende schwierig werden würde, da der Bayernachter im Zeitvergleich immer leicht schneller war. Im Finale gab es dann einen Bord an Bord Kampf zwischen Hamburg und Bayern, den die Frauen aus dem Süden letztlich mit 2 Hundertsteln Vorsprung für sich entscheiden konnten. Damit ist der Hamburger Alsterachter zum ersten Mal in dieser Saison nicht auf Platz eins gefahren. "Es war klar, dass es in diesem Jahr nicht leicht werden würde, vorne weg zu fahren. Deshalb können wir froh sein, dass es noch so knapp war." analysiert Schlagfrau Sina Ingber das Rennen. Der Tabellenführung hat dieser zweite Platz nicht geschadet. Mit vier Punkten Vorsprung auf die Tabellen Zweiten Berlinerinnen sind die Hamburger Damen sichtlich zufrieden.
Die RBL findet am 24. Juli in Hamburg auf der Binnenalster statt. Hier wollen die Männer wieder versuchen eine Medaille zu gewinnen, um sich weiter im oberen Bereich der Tabelle festzusetzen. Die Damen werden trotz fehlender Mannschaftsmitglieder versuchen, vorne mitzufahren.