Germania-Bundesliga-Achter bestätigt vorderen Tabellenplatz
Frankfurt, 26. Juli – Mit einem sechsten Platz beim Ruder-Bundesligawettkampf in Hamburg hat der Achter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 e.V. seinen Platz im ersten Drittel der Tabelle bestätigt. Das Team vom Main rangiert nach vier Renntagen auf dem fünften Rang in der 1. Bundesliga der 16 besten Sprintachter Deutschlands. „Das ist nach dem Ausscheiden von zwei Leistungsträgern und einigen Umbesetzungen im Boot ein gutes Ergebnis“, stellte Teamcaptain Rüdiger Lösel fest. So hat es Gegenschlagmann Max Gottwald, der mit Taktgeber Manuel Beyer ein eingefahrenes Führungsduo im Achter war, genauso wie Bugmann Moritz Carlowitz ausbildungsbedingt ins Ausland verschlagen. Doch die Ersatzmänner Steffen Held und Ivan Saric, mehrmaliger Medaillengewinner auf Junioren- und U23-Weltmeisterschaften, fügten sich gut in die Mannschaft ein. Bei der kurzen Strecke im Herzen Hamburgs auf der Binnenalster – zwischen Lombartsbrücke und Alstercafe passen gerade mal 280 Meter, statt 350 wie beim Auftakt auf dem Main in Frankfurt – ist der Gleichklang in der Mannschaft besonders wichtig.
Der Germania-Achter setzte sich im Achtelfinale gegen den RV Rauxel durch, musste sich im Viertelfinale aber dem Tabellendritten aus Osnabrück geschlagen geben. Dadurch kam nur noch der Kampf um die Plätze 5 bis 8 in Frage. Mit einem Sieg gegen den Bodensee-Oberschwaben-Achter und einer Niederlage gegen Hannover kam schließlich der 6. Platz heraus. „Wir waren in der Startphase eigentlich besser als bisher, auf der Strecke manchmal aber zu unsauber“, analysierte Rüdiger Lösel nach den Rennen. Die Mannschaft, die im vergangenen Jahr nur knapp den Abstieg in die zweite Bundesliga verhindern konnte und mit einem dritten Platz in Frankfurt überrascht hatte, fühlt sich mittlerweile ganz wohl im ersten Drittel der Tabelle. „Nach dem fünften Platz in Krefeld und jetzt dem 6. Platz in Hamburg wollen wir natürlich mehr als nur den Klassenerhalt schaffen“, erklärte Teamcaptain Lösel. Auch Bundesliga-Organisator Arne Simann zollte den Frankfurtern Respekt: „Viele hatten gedacht, der 3. Platz in Frankfurt sei ein Ausrutscher nach oben dank des Heimvorteils, aber die Jungs schlagen sich auch weiterhin gut.“
Sieger in Hamburg war die Mannschaft vom Crefelder RV, der wieder dieTabellenführung aus Hamburger Hand übernahm. Mit Hannover am 14. August und Münster am 4. September stehen noch zwei Wettkämpfe an, bei denen die Vereinsachter Punkte holen können.
Bei der Ruder-Bundesliga treten rund 45 Männer- und Frauen-Achter auf der Sprintstrecke von etwa 350 Meter gegeneinander an. An sechs Wochenenden auf Regattastrecken in ganz Deutschland werden die Ranglisten in der 1. Männer-Liga mit 16 Booten, der 2. Männer-Liga und der Frauen-Liga ausgefahren und die Punkte verteilt. Wer am Ende der Saison die meisten Punkte hat, darf sich Deutscher Liga-Champion nennen.
- Links:
- www.frg-germania.de
