Bundesliga: Allemannia-Achter kämpft sich in Hamburg aufs Treppchen

von Niklas Werder
29.07.2010 - 00:00 Uhr
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Am vergangenen Samstag fand auf der Binnenalster in Hamburg der vierte Renntag der Ruder-Bundesliga statt. Bereits im Vorfeld hatte der Allemannia-Achter viel trainiert um sich den Fans in der Heimat gut zu präsentieren.
Das Ziel war ganz klar: „Keiner der Achter ist unschlagbar, wir haben das Potential für das Treppchen“, so Schlagmann Arne Falkenhorst.
Nach einem mittelmäßigen Time-Trial gegen den Marburger Stadt-Achter konnte der Allemannia-8er den 9. Platz errudern. Dies erforderte, auf Grund des veränderten Systems für zwei Bahnen, sich im Hoffnungslauf zu behaupten. Der Gegner war der Fledermausachter aus Dresden, der noch zwei Wochen zuvor im direkten Vergleich schneller war. Jedoch konnten sich die acht Allemannen, durch die unzähligen Fans unterstütz, an den Dresdenern vorbeischieben.
Vor dem Achtelfinale gegen Duisburg entspannte sich die Mannschaft im eigenen Clubhaus und wurde bereits dort von vielen Allemannen begrüßt. Das Achtelfinale wurde auf Grund eines sehr gelungenen Starts und eines super Rennens deutlich mit 0,35 Sekunden Vorsprung gewonnen. Somit hatte sich der Allemannia-8er für die obere Hälfte der 2.Liga qualifiziert. Im Viertelfinale traf man dann auch gleich auf eine Mannschaft die sich an der Spitze der 2. Ruder-Bundesliga gefestigt hat: Den RV Weser-Hameln.
Doch auch in diesem Rennen konnte der Allemannia-8er, trotz technischer Schwierigkeiten auf der Streckenhälfte, seine Stärke zeigen und schob sich eine Zehntel Sekunde vor Hameln über die Ziellinie vor dem Jungfernstieg. Die Freude im Boot war so groß, dass fast vergessen wurde das Boot abzustoppen um nicht Bekanntschaft mit der Betonwand des Jungfernstieges zu machen.
Damit stand der Allemannia-8er in der Runde der ersten vier. Mit dabei auch die beiden anderen Hamburger Achter: Ruderclub Favorite Hammonia und Hansa Hamburg. Der letze im Bunde war der Achter aus Lübeck.
Eben gegen das lübecker Boot mussten sich die Allemannen dann im Halbfinale geschlagen geben, nachdem der Start nicht optimal verlief.
Doch im Finale um Platz 3 gegen Hansa Hamburg, wurde „das beste Rennen des Tages“ (Jan Altrup) gefahren und souverän gewonnen.
Damit haben die Allemannen endlich Edelmetall gewonnen und hat sich um 3 Tabellenplätze nach vorne auf den 9. Platz geschoben.
„Die gute Seite gilt es nun zu festigen und auszubauen.“, so Kai Olbrich der den Achter fit für Hamburg gemacht hat und weiter betreuen wird.
Die Allemannia freut sich ihre Leistung in Hannover und Münster noch unter Beweis stellen und festigen zu können.