JWM 2010 hinter den Kulissen: Das „Physio-Team“ Sigrid Reinhardt und Karsten Terner

In den erfahrenen Händen von Sigrid Reinhardt und Karsten Terner ist die deutsche JWM-Crew in Sachen physiotherapeutischer Betreuung bestens aufgehoben. Beide arbeiten in dieser Kombination schon seit einer ganzen Weile Jahr für Jahr mit der Junioren-Nationalmannschaft. So sind sie auch in diesem Jahr während der gesamten Vorbereitungsphase und der JWM in Račice zusammen mit Sportlern und Trainern vor Ort.

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„Natürlich schleicht sich im Laufe der Jahre eine gewisse Routine ein, was ja auch positiv ist, allerdings stellt jeder Sportler eine individuelle Persönlichkeit dar und wird demzufolge auch individuell betreut“, bringt Sigrid Reinhardt den für sie bestehenden Reiz an der wiederholten Arbeit mit den Ruder-Junioren auf den Punkt. Als Mannschafts-Physiotherapeuten startet für beide der Tag früh morgens zunächst mit der labortechnischen Tätigkeit während der ersten Trainingseinheit. Direkt im Anschluss werden die Athleten dann auf die Liege zur Regenerationsmassage gebeten, wo beide „Physios“ mit ihren geübten Händen jeglichen Muskelverhärtungen und Verspannungen den Kampf erklären. Im weiteren Tagesablauf sind die beiden auch mit der Leitung der Gymnastik zur individuellen Verbesserung und Entwicklung der athletischen Fähigkeiten betraut. Zudem arbeiten sie unterstützend mit den Trainern bei der Durchführung des Krafttrainings und beim Wiedereinstieg verletzter Athleten zusammen. Zu jeder Tageszeit sind Reinhardt und Terner zur Behandlung von aufgetretenen Verletzungen oder Störungen abrufbar.

Neben der physiotherapeutischen Betreuung auch immer ein offenes Ohr für die Sportler

„Durch den andauernden und sehr nahen Kontakt mit den Sportlern und der zudem sehr entspannten Atmosphäre während der Einzelbehandlung entsteht zwischen uns und den meisten Sportlern ein spezielles Vertrauensverhältnis“, erzählt Karsten Terner. „Bei uns können die Sportler alle Sorgen, Ängste und Probleme unbewertet aussprechen und sich eventuell Rat und Hinweise holen.“  Gerade das Physio-Team hat also für die Sportler neben den jeweiligen Trainern eine besondere Bedeutung als unbedarfter Gesprächspartner und ist damit natürlich auch gefühlsmäßig ganz nah an ihnen dran.

„Ganz klar, bei den Wettkämpfen fiebern wir mit ‚unseren’ Sportlern mit!“, erklären Sigrid Reinhardt und Karsten Terner entschieden und unisono. „Besonders genießen wir aber die Tage vor den Finals. Die Boote sind perfekt eingestellt, die Taktik fürs Rennen steht und die Athleten sind in körperlicher Top-Verfassung und benötigen nur noch wenige, ganz gezielte Unterstützung, da sie ganz genau wissen was sie, wann und wie benötigen. Wenn also ein Rädchen ins andere greift und der ‚Motor’ perfekt läuft, dann haben wir alles richtig gemacht!“

Deshalb ist bei ihnen auch jedes Mal die Freude groß über einen gelungenen Erfolg. Genauso sind sie aber auch zur Stelle, um ihre Schützlinge aufzufangen, wenn die harte und anstrengende Zeit der Vorbereitungsphase bei einigen Athleten nicht mit der ersehnten Medaille belohnt wurde. Ein Wort zum Abschluss: „Allen Sportlern, insbesondere natürlich denjenigen, die wir eine kleine Strecke ihres Sportlerlebens begleiten durften, wünschen wir viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg, viel Glück in ihrer sportlichen und beruflichen Laufbahn sowie auf ihrem persönlichen Lebensweg!“