JWM 2010: "Er hält im Hintergrund die Fäden zusammen" – Organisationsleitung Adrian Morkisch
Nach seinen Aufgaben während der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung und während der JWM gefragt, musste er erst einmal kurz überlegen. Eigentlich macht er ja alles! Das ist der Mann für die Organisation der deutschen JWM-Mannschaft, Adrian Morkisch.
In Absprache mit Junioren-Bundestrainerin Brigitte Bielig ist er insgeheim der Mann für alles. Abstimmung der Mannschaftseinkleidung, Kontrolle und Herausgabe der Motorboote, Ansprechpartner für Sportler und Trainer, Internet- und Computerbeauftragter – das ist nur ein kleiner Teil seines Aufgabengebietes während der fünfwöchigen Vorbereitungsphase des gesamten Teams in Berlin-Grünau. Pünktlich 6 Uhr morgens klingelt der Wecker, tagsüber ist Adrian dann bei allen Trainingseinheiten, Mahlzeiten und Trainersitzungen dabei. Viel Zeit bleibt da nicht für ihn selbst, um sich zwischendurch mal beim Sport machen abzulenken oder zur Abwechslung etwas auf die noch folgenden Studienklausuren vorzubereiten. Selbst wenn man ihn telefonisch gerade beim Ergo fahren erwischt, nimmt er sich die Zeit um Auskünfte und Informationen zu erteilen.
Parallel zum Tagesgeschäft in Berlin liegt auch die Vorbereitung und Organisation des Aufenthalts in Račice in Adrians Händen. Das heißt also Planung des Transports, Fahrzeuge ausleihen, Abstimmungen mit dem Mannschafts-Hotel in Melnic. In Tschechien angekommen, firmiert der JWM-Allrounder auch nach außen hin als Teammanager. Er ist also auch vor Ort der Mann, der weiß, wo es lang geht und wo sich was findet. Dazu gehört neben den Absprachen mit den Verantwortlichen der Regattastrecke, des Hotels und der FISA auch die tägliche Begleitung der Mannschaften und Trainer bei ihrem Tagesablauf. So ist er abends auch der letzte am Regattaplatz und sammelt Nachzügler ein. Im Anschluss heißt es für Adrian dann, sich noch einmal in den Schreibtischstuhl zu schwingen und den folgenden Tag mit den Trainern zu besprechen und zu planen.
Durch seine Arbeit ist er während des gesamten Zeitraums natürlich immer ganz nah dran an den Teams und ihren Betreuern. So kommt es auch mal vor, dass er bei Diskussionen den Mittelsmann spielt. Kommen Sportler mit Fragen oder Anliegen zu ihm, hat Adrian stets ein offenes Ohr.

