Bundesliga: Baden-Achter 2011 erstklassig
Schon nach fünf von sechs Spieltagen konnte der Baden-Achter, der 2010 als Debütant in der flyeralarm Ruder-Bundesliga eingestiegen ist, den Aufstieg in das Oberhaus der Ruder-Bundesliga in trockene Tücher bringen.
Ein grandioses Wochenende geht zu Ende. Am heutigen Samstag hat der Baden-Achter in Hannover noch einmal gezeigt, dass er zu Recht auf einem Aufstiegsplatz steht. Bereits im Zeitlauf zeichnete sich ab, dass der Baden-Achter an diesem Wochenende, nachdem es vor drei Wochen in Hamburg nicht optimal lief, zu alter Stärke zurückfinden würde. Allein dem Boot aus Hameln musste man sich im Vorlauf geschlagen geben. Das Team konnte dann die gute Leistung im Achtelfinale bestätigen, seinen Lauf gewinnen und sich somit einen Platz unter den ersten sechs sichern.
Im dicht darauf folgenden Viertelfinale gelang es der Mannschaft um Schlagmann Peter Wenzel den Traditionsverein aus München, den Münchener Ruderclub, einen direkten Kandidaten zum Aufstieg, hinter sich zu lassen. Teamcaptain Maximilian Detmer, direkt nach dem Rennen: „Ein wirklich gutes Rennen, aber da geht noch was!“ Trainer Ralf Thanhäuser, fasste das Rennen so zusammen: „Stimmung und Technik haben einfach gestimmt, wir konnten sogar den Tabellenführer aus Hamburg schlagen und wichtige Punkte im Aufstiegskampf sammeln.“
Auch im Halbfinale lief für das Karlsruher Boot alles nach Plan. Man ließ sich auch von einer gebrochenen Schuhplatte nicht aus der Ruhe bringen und konnte sein Halbfinale gegen Hannover gewinnen. Im zweiten Halbfinale setze sich in einem Wiederholungsrennen der Münchner Ruderclub gegen den Ruderclub aus Rüdersdorf durch und somit hieß das Finale in der zweiten Bundesliga: München gegen Karlsruhe.
Die Karlsruher schienen sich das beste Rennen für das Finale aufgehoben zu haben und konnten dieses deutlich, mit fast einer Bootslänge für sich entscheiden. Aufgrund der Tabellensituation und der Ergebnisse der Konkurrenten ist den Karlsruher somit der vorzeitigen Aufstieg in die erste Bundesliga gelungen und man kann somit dem letzten Spieltag in Münster entspannt entgegen sehen.
