Bundesliga: Dresdner Fledermausachter schiebt sich mit Weltmeister an Bord gleich 3 Plätze vor

  • Hochdruck im Maschinenraum des Dresdner Fledermausachters: im Mittelschiff sorgen Weltmeister Karl Schulze (links) und Martin Kittelmann (beide USV TU Dresden) für Vortrieb
Insgesamt dreimal schob der Dresdner Achter in Hannover seine Bugspitze als erster über die Ziellinie. Im Bug sorgten in den beiden Finalrennen die Pirnaer Olaf Kaulfuß (links) und Uwe Wiedner (beide Pirnaer RV 1872) für Stabilität und die richtige Ausrichtung des 18 Meter Bootes von der Elbe auf dem Hannoveraner Maschsee

    Hochdruck im Maschinenraum des Dresdner Fledermausachters: im Mittelschiff sorgen Weltmeister Karl Schulze (links) und Martin Kittelmann (beide USV TU Dresden) für Vortrieb

  • Hochdruck im Maschinenraum des Dresdner Fledermausachters: im Mittelschiff sorgen Weltmeister Karl Schulze (links) und Martin Kittelmann (beide USV TU Dresden) für Vortrieb
Insgesamt dreimal schob der Dresdner Achter in Hannover seine Bugspitze als erster über die Ziellinie. Im Bug sorgten in den beiden Finalrennen die Pirnaer Olaf Kaulfuß (links) und Uwe Wiedner (beide Pirnaer RV 1872) für Stabilität und die richtige Ausrichtung des 18 Meter Bootes von der Elbe auf dem Hannoveraner Maschsee

    Insgesamt dreimal schob der Dresdner Achter in Hannover seine Bugspitze als erster über die Ziellinie. Im Bug sorgten in den beiden Finalrennen die Pirnaer Olaf Kaulfuß (links) und Uwe Wiedner (beide Pirnaer RV 1872) für Stabilität und die richtige Ausrichtung des 18 Meter Bootes von der Elbe auf dem Hannoveraner Maschsee

von Björn Gehlsen
16.08.2010 - 13:31 Uhr

Dresden 15.8.2010: Der Dresdner Fledermausachter (USV TU Dresden / Pirnaer RV 1872) hat sich am fünften Wettkampftag um 3 Tabellenplätze in der zweitern Ruder-Bundesliga verbessert. Mit Karl Schulze, dem frischgebackenen U23-Einer-Weltmeister, an Bord gelang nach einem enttäuschenden 12. Platz vor drei Wochen in Hamburg jetzt ein 6. Platz in Hannover. Die Fledermäuse gewannen drei wichtige der insgesamt fünf Wertungsrennen des Tages und sicherten sich schon mit einem 4. Platz im Zeitfahren eine gute Ausgangsbasis für das insgesamt beste Ergebnis der Sachsen in der Bundesliga-Saison 2010.

Nach dem Sieg im Achtelfinale gegen Alemannia Hamburg und TuS Bramsche konnten sich die Sachsen schon vorzeitig sicher für die erste Tabellenhälfte qualifizieren. Im Viertelfinale waren die Finalisten aus Rüdersdorf und die Hannoveraner, die im Zeitrennen noch knapp geschlagen waren, nur Zehntelsekunden vor dem Elbeboot. Nach dem taktischen Wechsel der Bugmannschaft legten die Sachsen noch einmal zu und sicherten sich mit einem Sieg gegen Witten den sechsten Platz, an dem auch die abschließende Niederlage gegen Favorite Hammonia nichts mehr änderte. Damit schieben sich die Ruderer vom USV TU Dresden und dem Pirnaer RV 1872 in der Tabelle ins sichere Mittelfeld auf Platz 7.

Riesenfreue über das gute Resultat und die gemeinsamen Siege gab es besonders beim Weltmeistervater Achim Schulze, der als Mitglied der Stammbesatzung des Achters selbst mit an Bord war, und bei den Großeltern, die -auch aktive Ruderer- sich dieses seltene Ereignis nicht entgehen lassen konnten und live vor Ort in Hannover dabei waren. Leider wird Karl Schulze beim letzten Wettkampftag in Münster nicht mehr an Bord sein, denn er wird sich jetzt in Breisach am Rhein auf die EM in Portugal und dann in Kalifornien auf die WM in Neuseeland vorbereiten.

In den kommenden drei Wochen wird daher noch einmal intensives Ausdauertraining und eine optimale Startbeschleunigung auf dem Trainingsplan stehen; Trainerin und Steuerfrau Heike Wiedner will natürlich mit dem ganzen Team den guten Tabellenplatz sichern. Das wird zwar eng, denn viele Verfolgerboote haben nur wenig Rückstand auf die Dresdner und werden hochmotiviert angreifen. Die Devise in der Fledermaus heißt “Vollgas” und für die Athleten von der Elbe beginnt jetzt der Endspurt – es wird um jede Hunderstelsekunde gekämpft, weil bei den spannenden Bundesliga-Sprints in jedem Rennen mit einem Wimpenschlagfinale zu rechnen ist, das nicht selten nur per Zielfilm eindeutig entschieden werden kann.

Die Mannschaft von Hannover: Ragnar Dönau (USV), Björn Gehlsen (USV), Christopher Gey (PRV), Olaf Kaulfuß (PRV), Martin Kittelmann (USV), Ralf Krüger (USV), Peter Laschinsky (PRV), Ingo Montan (USV), Achim Schulze (USV), Karl Schulze (USV), Uwe Wiedner (PRV), Maik Werner (USV), Stfr. Heike Wiedner (PRV)