Osnabrücker Ruder-Vereins zum Saisonfinale der flyeralarm Ruder-Bundesliga am 4.9. in Münster

  • Schlag ins Leere für den „Emscher-Hammer“: Klarer Sieg für Osnabrück I über Wanne-Eickel/Hamm(im Hintergrund v.l.: Stm. Henri Kuper, Lutz Ackermann, Andreas Tönnies, Hendrik Onnenga, Christian Vennemann, Andreas Schierke, Stefan Schröder, Matthias Bergmann, Max Schnitker)
Freude über den versöhnlichen Sieg über Wanne-Eickel für den ersten ORV-Achter
Mit 3:0 sensationell dominant im RBL-Sprintcup: Der Frauenachter Osnabrück/Bramsche (v.l.: Stf. Mareike Lange, Lena Rauschenbach, Imke Wissing, Antonia Drees, Charlotte Dukat, Lena Prätorius, Sarah Marewitz, Stephanie Martin, Anna-Lena Bruns
Verdiente Siegerehrung nach soliden Rennen
Verabschiedeten sich mit ansprechender Leistung aus der Saison: Osnabrück II (v.l.: Stf. Annemieke Speldrich, Steffen Vollmer, Matthias Vollmer, Henning Spreckelmeyer, Patrick Loh, Tilo Hocke, Jan Schwanke, Alexander Oberpenning, Linus Homann

    Schlag ins Leere für den „Emscher-Hammer“: Klarer Sieg für Osnabrück I über Wanne-Eickel/Hamm(im Hintergrund v.l.: Stm. Henri Kuper, Lutz Ackermann, Andreas Tönnies, Hendrik Onnenga, Christian Vennemann, Andreas Schierke, Stefan Schröder, Matthias Bergmann, Max Schnitker)

  • Schlag ins Leere für den „Emscher-Hammer“: Klarer Sieg für Osnabrück I über Wanne-Eickel/Hamm(im Hintergrund v.l.: Stm. Henri Kuper, Lutz Ackermann, Andreas Tönnies, Hendrik Onnenga, Christian Vennemann, Andreas Schierke, Stefan Schröder, Matthias Bergmann, Max Schnitker)
Freude über den versöhnlichen Sieg über Wanne-Eickel für den ersten ORV-Achter
Mit 3:0 sensationell dominant im RBL-Sprintcup: Der Frauenachter Osnabrück/Bramsche (v.l.: Stf. Mareike Lange, Lena Rauschenbach, Imke Wissing, Antonia Drees, Charlotte Dukat, Lena Prätorius, Sarah Marewitz, Stephanie Martin, Anna-Lena Bruns
Verdiente Siegerehrung nach soliden Rennen
Verabschiedeten sich mit ansprechender Leistung aus der Saison: Osnabrück II (v.l.: Stf. Annemieke Speldrich, Steffen Vollmer, Matthias Vollmer, Henning Spreckelmeyer, Patrick Loh, Tilo Hocke, Jan Schwanke, Alexander Oberpenning, Linus Homann

    Freude über den versöhnlichen Sieg über Wanne-Eickel für den ersten ORV-Achter

  • Schlag ins Leere für den „Emscher-Hammer“: Klarer Sieg für Osnabrück I über Wanne-Eickel/Hamm(im Hintergrund v.l.: Stm. Henri Kuper, Lutz Ackermann, Andreas Tönnies, Hendrik Onnenga, Christian Vennemann, Andreas Schierke, Stefan Schröder, Matthias Bergmann, Max Schnitker)
Freude über den versöhnlichen Sieg über Wanne-Eickel für den ersten ORV-Achter
Mit 3:0 sensationell dominant im RBL-Sprintcup: Der Frauenachter Osnabrück/Bramsche (v.l.: Stf. Mareike Lange, Lena Rauschenbach, Imke Wissing, Antonia Drees, Charlotte Dukat, Lena Prätorius, Sarah Marewitz, Stephanie Martin, Anna-Lena Bruns
Verdiente Siegerehrung nach soliden Rennen
Verabschiedeten sich mit ansprechender Leistung aus der Saison: Osnabrück II (v.l.: Stf. Annemieke Speldrich, Steffen Vollmer, Matthias Vollmer, Henning Spreckelmeyer, Patrick Loh, Tilo Hocke, Jan Schwanke, Alexander Oberpenning, Linus Homann

    Mit 3:0 sensationell dominant im RBL-Sprintcup: Der Frauenachter Osnabrück/Bramsche (v.l.: Stf. Mareike Lange, Lena Rauschenbach, Imke Wissing, Antonia Drees, Charlotte Dukat, Lena Prätorius, Sarah Marewitz, Stephanie Martin, Anna-Lena Bruns

  • Schlag ins Leere für den „Emscher-Hammer“: Klarer Sieg für Osnabrück I über Wanne-Eickel/Hamm(im Hintergrund v.l.: Stm. Henri Kuper, Lutz Ackermann, Andreas Tönnies, Hendrik Onnenga, Christian Vennemann, Andreas Schierke, Stefan Schröder, Matthias Bergmann, Max Schnitker)
Freude über den versöhnlichen Sieg über Wanne-Eickel für den ersten ORV-Achter
Mit 3:0 sensationell dominant im RBL-Sprintcup: Der Frauenachter Osnabrück/Bramsche (v.l.: Stf. Mareike Lange, Lena Rauschenbach, Imke Wissing, Antonia Drees, Charlotte Dukat, Lena Prätorius, Sarah Marewitz, Stephanie Martin, Anna-Lena Bruns
Verdiente Siegerehrung nach soliden Rennen
Verabschiedeten sich mit ansprechender Leistung aus der Saison: Osnabrück II (v.l.: Stf. Annemieke Speldrich, Steffen Vollmer, Matthias Vollmer, Henning Spreckelmeyer, Patrick Loh, Tilo Hocke, Jan Schwanke, Alexander Oberpenning, Linus Homann

    Verdiente Siegerehrung nach soliden Rennen

  • Schlag ins Leere für den „Emscher-Hammer“: Klarer Sieg für Osnabrück I über Wanne-Eickel/Hamm(im Hintergrund v.l.: Stm. Henri Kuper, Lutz Ackermann, Andreas Tönnies, Hendrik Onnenga, Christian Vennemann, Andreas Schierke, Stefan Schröder, Matthias Bergmann, Max Schnitker)
Freude über den versöhnlichen Sieg über Wanne-Eickel für den ersten ORV-Achter
Mit 3:0 sensationell dominant im RBL-Sprintcup: Der Frauenachter Osnabrück/Bramsche (v.l.: Stf. Mareike Lange, Lena Rauschenbach, Imke Wissing, Antonia Drees, Charlotte Dukat, Lena Prätorius, Sarah Marewitz, Stephanie Martin, Anna-Lena Bruns
Verdiente Siegerehrung nach soliden Rennen
Verabschiedeten sich mit ansprechender Leistung aus der Saison: Osnabrück II (v.l.: Stf. Annemieke Speldrich, Steffen Vollmer, Matthias Vollmer, Henning Spreckelmeyer, Patrick Loh, Tilo Hocke, Jan Schwanke, Alexander Oberpenning, Linus Homann

    Verabschiedeten sich mit ansprechender Leistung aus der Saison: Osnabrück II (v.l.: Stf. Annemieke Speldrich, Steffen Vollmer, Matthias Vollmer, Henning Spreckelmeyer, Patrick Loh, Tilo Hocke, Jan Schwanke, Alexander Oberpenning, Linus Homann

von Christian Vennemann
07.09.2010 - 13:31 Uhr
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Am vergangenen Samstag, den 4.9. fand in Münster das Saisonfinale der flyeralarm Ruder-Bundesliga statt. Der erste Männer-Achter des Osnabrücker Ruder-Vereins belegte nach durchwachsenen Rennen im Achtel– und Viertelfinale den fünften Platz im Tagesergebnis, konnte die diesjährige RBL-Saison aber mit einem klaren Sieg über die Rivalen aus Wanne-Eickel zu einem versöhnlichen Abschluss bringen. In der Tabelle der ersten Liga konnte man sich leider nicht verbessern und überwintert auf Platz Vier. Der zweite Männer-Achter belegte nach ansprechenden Rennen Platz 11 auf dem Aasee und beendet die Saison als Vierzehnter der zweiten Liga. Der neue Frauenachter Osnabrück/Bramsche blieb auf dem Aasee unbesiegt und untermauerte mit 3:0 im „Best of five“-Modus gegen Bremen die Ligaambitionen für das kommende Jahr.

Team I—Gute Finalrennen kamen leider zu spät

Der erste Männer-Achter des Osnabrücker Ruder-Vereins belegt am Ende der zweiten Saison der flyeralarm Ruder-Bundesliga Platz Vier in der Tabelle. Der fünfte Platz beim letzten Lauf auf dem Münsteraner Aasee reichte nicht aus, um gegen die Gegner aus Hamburg und Wanne-Eickel/Hamm entscheidenden Boden in der Tabelle gut zu machen.

Rennen nach Plan im Zeitfahren und Achtelfinale

Bereits im Zeitfahren deutete sich an, dass es schwer werden würde, die gesteckten Ziele zu erreichen. Alle Mannschaften sahen ihre individuellen Chancen in der Tabelle und hatten sich teilweise erheblich personell verstärkt. Dennoch erruderte das Osnabrücker Flagschiff zufriedenstellend die viertschnellste Zeit.
Im Achtelfinale genügte der zweite Platz hinter den „Pred8oars“ aus Leverkusen/Essen und vor Friedrichshafen und Bremen zur Qualifikation für die wichtigen Viertelfinals der oberen Hälfte.

Große Enttäuschung wegen schlechtem Rennen im Viertelfinale

Im Viertelfinale dann die Enttäuschung gegen Hamburg und Münster. Knapp hatte die Osnabrücker Crew das Nachsehen und musste damit die Träume vom zweiten Tabellenplatz aufgeben. Die mit Abstand schnellste Zeit aller Drittplatzierten konnte nicht über die vergebene Chance hinwegtrösten. „Wir haben im Viertelfinale nicht unsere Möglichkeiten abrufen können, das ist mehr als Schade, im Training lief alles sehr gut. Wir werden daran arbeiten müssen, unsere Trainingsleistungen im Rennen zu zeigen.“, so ein sichtlich enttäuschter Mannschaftskapitän Andreas Tönnies nach dem Viertelfinale.

Stärke zeigen im Finalblock

Im abschließenden Rennblock mit Halbfinale und Finale zeigte die Mannschaft Charakter und brannte darauf, sich mit guten Rennen aus der diesjährigen RBL-Saison zu verabschieden. Die Mannschaft hatte sich bewusst heiß gemacht, um aggressiv in die beiden verbleibenden Rennen gehen zu können. Im Halbfinale gegen Castrop-Rauxel konnte bereits wieder diese Aggression erahnt werden, was mit dem ersten Sieg des Renntages belohnt wurde.

„Kantersieg“ gegen „Emscher-Hammer“ im C-Finale

Damit lief es auf das Wunschfinale für „Osnabrugga“ hinaus: Im Finale um Platz Fünf traf man auf die Rivalen aus Wanne-Eickel, gegen die man in Krefeld und Hamburg zwei schmerzhafte Niederlagen hatte einstecken müssen. Im letzten Rennen der RBL-Saison münzte Peter Puppes ORV-Achter den gesammelten Frust des Regattatages in erneute Aggression um und schoss aus den Startblöcken. Völlig überrumpelt zeigt sich der „Emscher-Hammer“ und musste tatenlos zusehen, wie das Osnabrücker Paradeboote ihnen auf der 350m-Strecke einen Vorsprung von ca. 20 Metern abnahm und damit verdient Fünfter des Renntages wurde. Mit dieser deutlichsten Entscheidung des Renntages stellte Osnabrück I klar, dass das Ziel, Vizemeister der Liga zu werden, nicht zu hoch gegriffen war.

Drei Punkte sind zuviel für ein Rennen

Leider hatte dieses gute und für die Mannschaft auch versöhnliche Rennen keinen Einfluss mehr auf die Tabelle: Krefeld genügte auf dem Aasee der dritte Platz um mit 12 Punkten Vorsprung den Ligatitel zu verteidigen. Hamburg behielt im Kampf um die Vizemeisterschaft als einziges Team die Nerven und krönte die Saison mit Finalsieg und Platz Zwei in der Tabelle. Wanne-Eickel stand bereits vor dem Finalrennen gegen Osnabrück als Drittplatzierter fest. Für Osnabrück war es dennoch Ehrensache, gegen den Rivalen die Enge des Feldes zu unterstreichen und ist nun mit einem Punkt hinter Wanne-Eickel Vierter der Tabelle. Dazu Tönnies: „Mit diesem guten Rennen haben wir gezeigt, dass wir das Zeug zum Vizemeister haben. Hinter Krefeld hat sich jedoch eine Gruppe aus fünf Achtern gebildet, die alle gleichauf sind. In diesem hochwertigen Feld darf man sich keine Fehler erlauben, was uns diese Saison leider einmal zu oft passiert ist. Die Punktabstände in der Tabelle stellen die Kräfteverhältnisse ganz gut dar.“

Frauenachter Osnabrück/Bramsche—Ligareife bestanden

Stark präsentierte sich der neue Frauenachter Osnabrück/Bramsche in den Einlagerennen des „RBL-Sprintcups“. Dieser war von den RBL-Verantwortlichen initiiert worden, um neuen Teams die Möglichkeit zu geben, sich selbst im indirekten Vergleich gegen die Bundesligisten zu prüfen.

Und mit Bravour hat Osnabrück/Bramsche diese Prüfung bestanden! Im Frauen-Sprintcup hatte sich leider nur noch eine Mannschaft aus Bremen zur Teilnahme entschlossen. Daher hatte fanden die Rennen im Modus „Best of five“ statt und die Trainer Peter Puppe und Henning Winkelmann hatten im Vorfeld auf die Wichtigkeit der Rennzeiten zum Vegleich mit den Bundesligisten hingewiesen.

Ligataugliche Rennen

Auf der ersten Regatta seit Mai präsentierten sich „die Frauen“ auf Anhieb ligatauglich und hätten sich mit ihren Zeiten im Mittelfeld der Frauen-Bundesliga platziert. Auch im direkten Vergleich mit Konkurrent Bremen hielt sich Osnabrück/Bramsche schadlos und entschied zur Freude der mitgereisten Fans die ersten drei Rennen in der Deutlichkeit sensationell für sich. Somit steht einem Ligastart des Frauenachters aus sportlicher Sicht nichts mehr im Wege.

Team II—Platz 11 nach ansprechenden Rennen

Der zweite ORV-Männer-Achter fuhr in Münster ansprechende Rennen und belegte Platz 11 auf dem Aasee. Damit
belegt man in der Abschlusstabelle Platz 14.

Besonders das Zeitfahren mit Platz Acht sollte der Mannschaft im Gedächtnis bleiben. Damit hat die zweite Achtermannschaft aus Osnabrück verdeutlicht, dass sie sich auf dem Niveau des Mittelfeldes der zweiten Liga bewegen kann.  Dennoch ist die Zukunft der Mannschaft offen, da mehrere Ruderer berufs– und studienbedingt das Rudern in geringerem Umfang betreiben müssen und Nachwuchs momentan rar ist. Ähnlich ist jedoch Situation bei Tabellennachbar Bramsche, sodass eine Fusion beider Mannschaften denkbar wäre. Beide Teams haben bereits ihr Interesse an dieser Variante bekundet, sodass es nun wohl zu Verhandlungen zwischen den beteiligten Vereinen und der Liga über Bootsnutzung, Startplatz und Vereinsmitgliedschaft kommen wird.

Damit verabschieden sich die Mannschaft aus dem Osnabrücker Land aus der flyeralarm Ruder-Bundesliga für dieses Jahr. Für den ersten Männer-Achter steht noch die Teilnahme an den Deutschen Sprintmeisterschaften in Essen am 9./10.10. auf dem Plan. Dort werden die Topteams der ersten und zweiten Liga an den Start gehen, aufgrund der oben beschriebenen Enge des Feldes rechnet man sich im Achter Außenseiterchancen auf eine Medaille aus. Darüber hinaus wird die Mannschaften in verschiedenen kleineren Bootsklassen an den Start gehen, in denen man jeweils zu den Medaillenkandidaten zu rechnen ist. Weiterhin steht im Dezember für alle Teams der ORV-Ergocup auf dem Plan, wo man sich auf den Rudergeräten messen wird und den Trainern Aufschluss über die physische Leistungsfähigkeit geben wird.

Dateien:
Vergleich_OS-Top8_1._M.pdf118 K
Vergleich_OS-Top8_2._M.pdf119 K