Die Arbeit des Länderrates im Deutschen Ruderverband
Personeller Bereich
Nach 13 Jahren trat Dieter Lembke (Sachsen) als Vorsitzender des Länderrates im August 2008 nach den Olympischen Spielen von Peking zurück. Mit seinem Rücktritt setzte er erfolgreich ein Signal zur Besinnung und Neuausrichtung des Deutschen Ruderverbandes. Als sein Stellvertreter übernahm Reinhart Grahn (Schleswig-Holstein) den Vorsitz im Länderrat. Die Stellvertretung übernahm von November 2008 bis Oktober 2009 Eike Wolf (Saarland), ihm folgte Redelf Janßen (Bremen).
Neues Grundgesetz und Ordnungen
Nach dem einstimmigen Beschluss des Rudertages 2008 in Köln zur grundlegenden Überarbeitung des Grundgesetzes (der Satzung) des Deutschen Ruderverbandes wirkte der Länderrat intensiv bei der Umsetzung dieses Beschlusses mit. Insgesamt haben 5 Ländervorsitzende in der Arbeitsgruppe Grundgesetz mitgearbeitet. Nach der überzeugenden Annahme der neuen Satzung (96% Zustimmung) auf dem Rudertag in Oldenburg wirkte der Länderrat weiter intensiv bei der Anpassung der Ordnungen in Folge der Satzungsänderung mit. Diese werden auf dem Rudertag 2010 in Schweinfurt zur Abstimmung gestellt werden.
Netzwerkarbeit
Der Länderrat hat im Berichtszeitraum seine Netzwerkarbeit erheblich intensiviert. Von 16 Ländervorsitzenden wirken 13 mit besonderen Aufgaben für den Deutschen Ruderverband wie in den Fachressorts (8), als Bundesstützpunktleitungen (4) oder in weiteren Gremien. Durch den Vorsitzenden des Deutschen Ruderverbandes, Siegfried Kaidel, wurde die Möglichkeit geschaffen, kostengünstige Telefonkonferenzen durchzuführen. Diesen Umstand nützend, tauscht sich der Länderrat seit Dezember 2008 monatlich in Form von Telefonkonferenzen oder Sitzungen aus.
Kernkompetenz Nachwuchsleistungssport
Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, den Landesruderverbänden und dem Deutschen Ruderverband hat im Berichtszeitraum zu exzellenten Ergebnissen bei den U19- und U23-Weltmeisterschaften geführt.

