Wanderrudern und Breitensport, Ruderreviere und Umwelt im DRV

von Prof. Dr. Arnim Nethe
10.11.2010 - 00:00 Uhr

Während der letzten zweieinhalb Jahre konnten zwei neue Barken in Dienst gestellt werden, im Jahr 2008 die Barke „Ruderclub Deutschland“ mit dem Standort Dresden und 2010 die „Churfranken“ in Miltenberg. Während die erste direkt aus Spenden der Stiftung RCD finanziert wurde, ist bei der „Churfranken“ ein neues Finanzierungsmodell angegangen worden, der Verein musste einen großen Anteil aus seinem eigenen Umfeld aufbringen, dafür ist die Übernahme des Bootes in Vereinsbesitz in einigen Jahren vorgesehen.

Die Auslandsstützpunkte des DRV wurden wegen fehlender Betreuung, schlechter Pflege der Boote sowie immensen Kosten aufgelöst. Für einige Boote konnten neue Standorte gefunden werden, andere hatten nur noch Schrottwert. Die Reparatur der erhaltenswerten Boote erfolgte über Eigenleistung in Vereinen und Spenden von Werften.

Im Breitensport zeigt sich, dass Konkurrenzangebote das Teilnehmerfeld im Tischtennis oder Fußball weiter ausdünnen, nicht destotrotz werden wir versuchen, diese Angebote weiterhin mit Hilfe der Vereine zu realisieren.

Als Dauerthema stand die Sicherheit nach einigen schweren Unfällen verstärkt im Blickfeld. Das Konzept Sicherheit durch Ausbildung greift, nicht der erhobene Zeigefinger und ein lange Liste an Ge- bzw. Verboten, sondern interessante Ausbildungsmaterialien, die nahezu alle Online verfügbar sind. Diese Nachfrage sorgt für die dritte, weiter ergänzte Auflage unseres Steuer- und Obleutelehrbuches.

Das Informationsangebot auf rudern.de konnte stark ausgebaut werden und wird sehr gut angenommen, dabei ist der Gewässerkatalog Online nahezu komplett und eines der wichtigsten Angebote im Bereich Wanderrudern.