Rudern für einen guten Zweck: KlubKilometer - ein neues Konzept
RaB-Nachwuchs präsentiert sich schlagfertig bei neuartigen Veranstaltungskonzept "KlubKilometer"
KlubKilometer – so heißt ein neues Veranstaltungskonzept, das am Wochenende im Ruderklub am Baldeneysee seine Premiere feierte. Das Konzept sieht vor, dass ein Aktiver von einem Sponsor pro geruderten Kilometer einen festen Eurosatz erhält. Damit bilden Aktiver und Sponsor bei dem Spenden-Event ein Team und neue Seilschaften entstehen innerhalb des Vereinsnetzwerks.
Der Verein mit einer langen Tradition erfolgreicher Jugendarbeit hat am Wochenende mit einer großen Spendenaktion seinem Rudernachwuchs in mitten der Klubgemeinschaft willkommen geheißen. Die Veranstaltung bot den jungen Klubmitglieder und ihren Eltern eine großartige Gelegenheit sich der Klubgemeinschaft zu zeigen. Die honorierte den Einsatz durch zahlreiche Spenden und eine Riesenstimmung.
Kinder und Jugendliche der Traininggruppe von Trainer Tobias Kramm hatten im Vorfeld Sponsoren im Verein gesucht, die bereit waren einen festen Kilometersatz für ihre Anstrengungen zu zahlen.
Am Sonntag, den 27. Februar fanden die ersten KlubKilometer am RaB eine begeisterte Resonanz: Von 11 bis 16 Uhr feierten Mitglieder und viele Eltern die Kinder und Jugendlichen der Trainingsgruppe auf der Ergos.
U23-Ruderer Thomas Wichelhaus gelang es dabei sogar die olympische Marathonstrecke von 42,195 km auf dem Ruderergometer zu bezwingen. Das war es wert: Das Marathon-Projekt hatte im Vorfeld der Veranstaltung für viel Aufmerksamkeit gesorgt, mit jedem geruderten Kilometer der olympischen Distanz kamen über 13 Euro in die Klubkasse. Insgesamt gingen 36 Ruderer und Ruderinnen an den Start unterstützt von über hundert Sponsoren.
Moderiert wurde der Tag von dem RaB-Urgestein Thommy Rüth in der Rolle als Willi Knebel, Herberts kleinem Bruder. Der Rekordgewinner des Essener Stadtachter führte souverän und witzig durch den Tag. Im großen Saal des Klubs versuchten die Aktiven auf 16 Concept2-Ergometern, ihren Sponsoren das Geld aus der Tasche zu rudern. Das sorgte natürlich für die entsprechende Show, denn auch Trainer Kramm war angetreten, um die Vereinskasse aufzufüllen – für die etwa 250 Zuschauer ein willkommenes Spektakel. Frenetisch angefeuert auf den letzten Metern, legte sich besonders der Rudernachwuchs bei seinem ersten großen Auftritt noch mal ins Zeug. Spätestens bei der abschließenden Siegerehrung in der Klubgastronomie des RaBs waren die kleinen Neu-Mitglieder und ihre Eltern vollends in der Klubgemeinschaft angekommen.
Gemeinsam erruderte die Trainingsgruppe eine Spende im hohen vierstelligen Bereich für den Ruderklub. Damit hatte keiner gerechnet. Von dem Geld soll ein Rennvierer angeschafft werden - dazu fehlt jetzt zwar noch der ein oder andere Euro aber Aktive, Veranstalter und Klub haben mit dem gemeinsamen Aufwand unter Beweis gestellt, dass das Konzept KlubKilometer Erfolg hat. Dass sich so etwas wiederholen lässt, da sind sich die Veranstalter einig. Beim nächsten Mal soll ein offener Kilometerpreis ausgeschrieben werden.
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