Kampf um die Plätze im Deutschland-Achter: DRV-Frühtest im Zweier in Köln
Der ist im Kleinboot am schnellsten? Dieser Frage gehen die Ruderer der Nationalmannschaft und insbesondere jene, die sich um einen Rollsitze im Deutschland-Achter bemühen, am Wochenende beim DRV-Frühtest in Köln nach. Im Kampf um die Plätze treten alle Ruderer aus dem letztjährigen Weltmeister-Achter im Zweier ohne Steuermann an. Auch Maximilian Reinelt, der vor drei Wochen bei der Langstrecke in Leipzig noch passen musste, ist wieder dabei.
Aber auch weitere Ruderer machen sich Hoffnung auf einen Platz im Großboot. Insgesamt starten 36 Zweier ohne Steuermann. In sechs Vorläufen werden zunächst 18 Boote für die Zwischenläufe ermittelt; hier kommen die jeweils drei Erstplatzierten weiter. In den drei Zwischenläufen, die am Samstag Nachmittag ab 15.30 Uhr ausgefahren werden, erreichen die zwei Erstplatzierten das Sechser-Finale am Sonntag um 9 Uhr.
„In den vergangenen zwei Jahren hat sich ein harter Achter-Kern durch überzeugende und konstante Leistungen gebildet. Wichtig ist aber, dass wir prinzipiell offen sind für neue Kräfte“, sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer vor der Zweier-Ausscheidung auf dem Fühlinger See im Norden Kölns. Die Achter-Weltmeister von Neuseeland gehen in den gleichen Kombinationen wie im Vorjahr an den Start: Kristof Wilke/Richard Schmidt, Sebastian Schmidt/Toni Seifert, Florian Mennigen/Gregor Hauffe und Lukas Müller/Maximilian Reinelt.
Große Hoffnung auf eine Rückkehr in den Achter machen sich Filip Adamski/Urs Käufer, die Achter-Weltmeister von 2009. Ebenfalls stark eingeschätzt werden Andreas Kuffner/Eric Johannesen, die WM-Fünften von Neuseeland im Zweier ohne Steuermann, sowie Max Munski/Felix Drahotta, die bei der WM 2009 den siebten Platz im Zweier belegt hatten.
Der Zeitplan:
- Samstag, 16. April, ab 10 Uhr: Vorläufe
- Samstag, 16. April, ab 15.30 Uhr: Zwischenläufe
- Sonntag, 17. April, 9.00 Uhr: Finale