Stellungnahme zur Junioren-Ruderliga

Mit Überraschung hat der Vorstand der Deutschen Ruderjugend die Pressemeldung der Ruder-Event GmbH & Co. KG zur Einführung einer Junioren-Ruderliga im Jahr 2011 zur Kenntnis genommen.

von Deutsche Ruderjugend
11.05.2011 - 11:35 Uhr

Der Vorstand der Deutschen Ruderjugend befürwortet Innovationen im Rudersport, die das Ziel haben, die Nachwuchsarbeit zu stärken und Kinder und Jugendliche an den Rudersport zu binden. Auch die Einführung der Junioren-Ruderliga durch die Ruder-Event GmbH & Co. KG kann hierzu beitragen und wird vom Vorstand der Deutschen Ruderjugend als ein Mosaiksteinchen im Gesamtgefüge des Wettkampfangebotes im Nachwuchsrennsport betrachtet. „Dabei müssen allerdings die in der RWR implementierten Schutzregeln eingehalten werden, z.B. Starts von älteren Junioren-B mit Junioren-A dürfen nur mit entsprechender vorheriger ärztlicher Genehmigung erfolgen“ so Axel Eimers, stellvertretender Vorsitzender Sport der Deutschen Ruderjugend.

Darüber hinaus begrüßt der DRJ-Vorstand, dass die Junioren-Ruderliga erst im Spätsommer nach den Juniorenmeisterschaften und in zeitlichem Abstand zu den Nachwuchs-Weltmeisterschaften ausgetragen wird. „Wir wissen uns hier mit der zuständigen Bundestrainerin U19 einig, dass wir eine Junioren-Ruderliga mit einer Sprintdistanz in der klassischen Saisonvorbereitung für sportfachlich kontraproduktiv halten“ so Moritz Petri, Vorsitzender der Deutschen Ruderjugend. Er führt weiter aus „es wäre Klasse, wenn sich mittelfristig die inzwischen vielen bestehenden Regattaangebote im Nachwuchsbereich, wie die klassischen Regatten, Schülerregatten, ein Schülersprintcup und die Junioren-Ruderliga im Vorfeld aufeinander abstimmen lassen könnten.“

Die Deutsche Ruderjugend (DRJ) ist die Jugendorganisation des Deutschen Ruderverbandes (DRV) und vertritt die Interessen von ca. 20.000 Jugendlichen Mitgliedern im Deutschen Ruderverband. Die Deutsche Ruderjugend wird auf Grundlage des Kinder- und Jugendplanes des Bundes durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.