Statistiksplitter 5 - Fahrtenstatistik online
Die Erstellung der Wanderruderstatistik strebt ihrem ersten Höhenpunkt entgegen. Die Fahrtenstatistik für 2010 ist fertig und ins Netz gestellt.
Für sich alleine ist sie kein Wettbewerb aber für den deutschen Ruderverband die Grundlage sich auf den Gebieten, die unseren Sportplatz Gewässer und Natur betreffen, einzubringen.
Der Wassertourismus bespricht oft seine Angelegenheiten ohne den Sport und trotzdem sind wir ein Teil von diesem. Ruderer sind mit ihren Wanderfahrten auch ein ökonomischer Faktor besonders in den strukturschwachen Gebieten.
Der Naturschutz missachtet oft, dass gerade die muskelgetriebenen die sanften Besucher in sensiblen Gebieten sind, die sie sich wünschen und werden trotzdem aus manchen Gebieten ausgeschlossen.
Mit der angestrebten Reform der Bundeswasserverwaltung kommt nun die Diskussion richtig in Fahrt, dass vor, während und nach der gewerblichen Nutzung unserer Wasserstrassen im Güterverkehr, die Freizeitnutzung schon längst da war, ist und sein wird.
Das Wanderrudergewässer 2010 ist die Fulda. 50 nichtansässige Vereine beruderten den Fluss. An und auf dem Fluss gehen Sport und Naturschutz Hand in Hand. Es wird hier ebenfalls spannend werden, wenn man die Frage stellt, wie sich die Flussverhältnisse ändern, wenn der Staat seine Aufgaben an diesem Gewässer herunterfährt.
Die komprimierten Zahlen der Fahrtenstatistik lassen erkennen, dass sich der Trend der letzten Jahre des Rückganges der Gesamtkilometerzahl fortsetzt. Die Saison 2010 war durch die Frostverhältnisse am Anfang und Ende des Jahres signifikant kürzer und die Mehrheit unserer Sportler wird nicht jünger. Nicht ganz in diese Linie passt 2010 das Ergebnis der Gruppe Frauen.
Wesentlich mehr Vereine wurden einbezogen. In den letzten vier Jahren allein 100 Vereine mehr. Dieses wurde erreicht durch
- direkte Ansprache der Verantwortlichen
- durch die Entnahme der Kilometer aus der Fahrtenabzeichenmeldung
- durch die Entnahme der Kilometer aus Fakten in den Internetauftritten der Vereine
Aber wir kommen hierbei auch in die Region der Vereine, die einfach für die Belange des Breitensports nicht richtig aufgestellt sind.
Es lohnt allerdings nicht die Sorgenkinder in Kommunikation und Statistikmeldung namentlich zu erwähnen.
