122. Dresdner Ruder-Regatta mit zahlreicher Beteiligung

  • Zielauslauf mit Blauem Wunder
Start zum letzten Rennen 147 OFF 8+
Die beiden Ersten in Re 147 kurz vor dem Ziel
Nach dem Rennen
Siegerehrung für den Jugend-Vereins-Preis, Fotos: Hartmut Elsner, USV TU Dresden

    Zielauslauf mit Blauem Wunder

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Start zum letzten Rennen 147 OFF 8+
Die beiden Ersten in Re 147 kurz vor dem Ziel
Nach dem Rennen
Siegerehrung für den Jugend-Vereins-Preis, Fotos: Hartmut Elsner, USV TU Dresden

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Die beiden Ersten in Re 147 kurz vor dem Ziel
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Siegerehrung für den Jugend-Vereins-Preis, Fotos: Hartmut Elsner, USV TU Dresden

    Die beiden Ersten in Re 147 kurz vor dem Ziel

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Die beiden Ersten in Re 147 kurz vor dem Ziel
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Siegerehrung für den Jugend-Vereins-Preis, Fotos: Hartmut Elsner, USV TU Dresden

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Start zum letzten Rennen 147 OFF 8+
Die beiden Ersten in Re 147 kurz vor dem Ziel
Nach dem Rennen
Siegerehrung für den Jugend-Vereins-Preis, Fotos: Hartmut Elsner, USV TU Dresden

    Siegerehrung für den Jugend-Vereins-Preis, Fotos: Hartmut Elsner, USV TU Dresden


Zur Freude für das neue Organisationsteam hatten 18 Vereine und 11 Renngemeinschaften mit 356 Booten zu 72 Rennen mit 111 Abteilungen gemeldet trotz gleichzeitig stattfindender Regatten in Brandenburg (Große Beetzsee-Regatta mit DMR) und in Brno (Internationale Junioren-B-Regatta). Der langjährige Regattaleiter Dr. Krause hatte die Regattaleitung altersbedingt abgegeben.

Ein noch ausreichender Wasserstand der Elbe und günstiges Wetter boten beste Voraussetzungen für spannende Rennen vor der Kulisse der Loschwitzer Berghänge. Schwerpunkt der Regatta waren die Rennen für den Nachwuchsbereich, rückläufig ist leider die Teilnahme bei den Masters, stagnierend mit geringer Teilnahme der Bereich der Senioren und A-Junioren. Die besten B-Junioren des LSP Sachen weilten in Brno.

Am Sonnabend erschwerten einige ungeplante Schiffsdurchfahrten die Zeitplaneinhaltung und auch Sportbootfahrer verhielten sich wenig diszipliniert. Am Sonntag fehlten einige Vereine, die schon die Heimreise trotz geringer Entfernung angetreten hatten (Wurzen, Torgau, RG Wiking). Dadurch waren manche Rennen schlechter besetzt. Gerade Rennen im Kleinbootbereich sind an beiden Tagen ausgeschrieben, um Möglichkeiten für die Bootsklassenerprobung zu bieten im Wechsel zwischen Klein- und Großbooten.

Die 4 Dresdner Rudervereine und der Pirnaer RV nutzen diese Regatta mit zahlreichen Anfänger- und Nachwuchsmannschaften quasi vor ihrer Haustüre mit geringem Logistikaufwand seit Jahren. Es wird wie jedes Jahr um den Sieg im JuM- und Junioren-B-Bereich gekämpft, denn für den Sieger gab es dieses Jahr 1 Paar Kinder-Rennskulls und für den 2. und 3. Warengutscheine für den Kauf von Rudermaterial bei BBG Berlin zu gewinnen. Diesmal siegte der Pirnaer RV mit 235 Punkten vor dem Dresdner RV (198 P.) und dem Dresdner RC (193 P.), gefolgt vom USV TU Dresden (102 P.) und dem Regensburger Ruder-Klub 1890 (91 P.), der erstmalig in Dresden weilte und 6 Siege bei den JuM errang. Seit Jahren sind die Ruderer des TJ Chemicka Usti nad Labem (CZ) erfolgreiche Teilnehmer an diese Regatta, sie errangen 8 Siege.

Gering war die Zahl der Rennen, die bis zur Ziellinie hart umkämpft waren. So siegte im Mäd 1x13 III Vanessa Schöne vom USV TU Dresden mit 0,08 s vor dem Dresdner RV, oder Felix Hund vom der Wurzener Rvg. im JM 1x B II mit 0,22 s. Zu den Rennen mit knappem Ausgang zählte wieder der Abschluss-Achter für Vereine am Sonntag. 4 Vereine kämpfte um den Sieg. Die Außenbahnen 1 und 4 lagen dann im Ziel vorn, Der Pirnaer RV siegte mit 0,23 s vor dem USV TU Dresden, es folgte der Dresdner RC und der Dresdner RV / SSV Planeta Radebeul auf den Plätzen.

Die Ergebnisse der Rennen können dem Internet entnommen werden. Betrachtet man dabei die Zahl der Siege insgesamt, lag diesmal der Pirnaer RV mit 17 Siegen vor dem Dresdner RC mit 16 und dem Dresdner RV mit 15 Siegen vorn. Aufgeholt mit guter Nachwuchsarbeit hat der USV TU Dresden mit 13 Siegen auf Platz 4 vor dem Laubegaster RV Dresden. Weniger erfolgreich war diesmal die RG Wiking Leipzig.

Sicherheit für die Regattateilnehmer ist oberstes Anliegen aller Regattaveranstalter. Eine Regatta auf einer Bundeswasserstraße erfordert aber von allen umsichtiges Verhalten und das Einhalten notwendiger Hinweise oder Regeln. Dafür werden mit dem Meldeergebnis die Fahrordnung und der Sicherheitsplan zur Belehrung der Aktiven durch die Verantwortlichen der Vereine vor der Regatta versandt. Trotz dieser Problematik konnte die Regatta fair und pünktlich abgewickelt werden.

Dr. Jürgen Krause, Sächsischer Elbe-Regattaverein