Ehrung von höchster Stelle
In der Bundeshauptstadt wurden die Sieger des Wettbewerbs "Klimaschutz im Sportverein" durch Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) und dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Dr. Thomas Bach, ausgezeichnet. Auch die Schweriner Rudergesellschaft hatte eine Einladung ins Haus der Bundespressekonferenz erhalten: Sie gewann den mit 1000 Euro dotierten 3. Preis und erhielt eine Urkunde.
Der Wettbewerb "Klimaschutz im Sportverein" läuft seit Sommer 2010. Sportvereine und Sportverbände konnten sich mit abgeschlossenen Klimaschutzprojekten beim Deutschen Olympischen Sportbund bewerben. Insgesamt hatten 80 Vereine aus ganz Deutschland daran teilgenommen.
"Der Vereinssport ist eine hervorragende Plattform, um viele Menschen für das Thema Klimaschutz zu gewinnen. Der Sport selbst ist aber auch Verursacher von Treibhausgasen: durch die Sportstätten, durch die Fahrten von Aktiven und Zuschauern zu Training und Veranstaltungen" , so Umweltminister Röttgen.
Die Präsentation der insgesamt zwölf ausgezeichneten Sportvereine bei der feierlichen Preisverleihung zeigte das Potenzial von Klimaschutz im Sportverein. DOSB-Präsident Thomas Bach betonte: "Unsere mehr als 91 000 Sportvereine mit ihren rund 28 Millionen Mitgliedern können zum Klimaschutz einen großen Beitrag leisten." Deshalb erneuerte Bach die Forderung des DOSB, den auf 42 Milliarden Euro geschätzten Sanierungsstau bei den mehr als 100 000 deutschen Sportstätten aufzulösen. Für einen besseren Klimaschutz sind hier vor allen Dingen energetische Sanierungsmaßnahmen dringend erforderlich.
Dies wurde seitens der Schweriner Rudergesellschaft beim Neubau ihres Bootshauses am Franzosenweg bereits im Voraus konsequent geplant und umgesetzt. Johannes Deimel, der zur Zeit sein Freiwilliges Soziales Jahr bei der SRG leistet und die Wettbewerbsunterlagen vorbereitete, erklärt dazu: "Die Vielzahl von Klimaschutzmaßnahmen, die beim Bau unseres neuen Vereinsgebäudes berücksichtigt wurden, aufzulisten und darzustellen, war eine sehr umfangreiche Aufgabe. Dies hat mir noch einmal sehr deutlich gemacht hat, wie glücklich und stolz die Schweriner sein können, solch eine moderne Sportstätte zu haben. Jeder Euro, der für Energieeinsparungen und Klimaschutz ausgegeben wurde kommt nicht nur unserer Umwelt sondern letztlich auch dem Sport zu Gute. Niedrigere Betriebskosten werden mittel- und langfristig dazu führen, dass mehr Spielraum für andere dringend erforderliche Investitionen wie in den Bootsbestand entsteht."
