Beirat für Umwelt und Sport des Bundesumweltministeriums nimmt Arbeit auf
Franz Brümmer zum Vorsitzenden gewählt
Der Beirat für Umwelt und Sport trat am 15. Juni 2011 in Bonn zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und nahm seine Arbeit auf. Neben einer Anpassung der Geschäftsordnung stand vor allem die Diskussion der Schwerpunktthemen im Vordergrund. So wird sich der Beirat in dieser Legislaturperiode vor allem mit Fragen der Auswirkungen des Klimawandels auf den Sport im Freien sowie der Verknüpfung von Sport, Tourismus und Gesundheit befassen, aber sich auch den Themen Corporate Social Responsibility (CSR) und Erhaltung der Biodiversität widmen.
In ihrer Begrüßung hob die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Ursula Heinen-Esser die Bedeutung des Beirates als ein wichtiges Beratungsgremium der Bundesregierung hervor. Sie betonte auch: „Mit dem Beirat ist eine intensive Kooperation entstanden, von der beide Seiten profitieren. Diese bewährte und erfolgreiche Zusammenarbeit soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.“
Zum Vorsitzenden wählte der Beirat einstimmig Prof. Dr. Franz Brümmer, Vorsitzender des Kuratoriums Sport & Natur; Stellvertretende Vorsitzende sind Ute Dicks (Deutscher Wanderverband), Andreas Klages (Deutscher Olympischer Sportbund), und Helmut Opitz (Naturschutzbund Deutschland).
Der Beirat für Umwelt und Sport wurde bereits zum fünften Mal seit 1994 wieder berufen. Dem neuen zwölfköpfigen Gremium gehören Vertreter von Sport- und Umweltverbänden, der Wirtschaft und aus Bundesländern an.
Aufgaben des Beirats sind:
- neue Entwicklungen im natur- und landschaftsbezogenen Freizeitsport sowie Trends in der Sportindustrie zu beobachten,
- die Auswirkungen dieser Aktivitäten auf Natur und Landschaft zu analysieren und zu bewerten sowie ggf. entsprechende Untersuchungen anzuregen,
- die Auswirkungen des Sports auf die Umwelt sowie die Verträglichkeit von Sportstätten und -geräten für die Umwelt zu erfassen und entsprechende Untersuchungen anzuregen und zu bewerten,
- Handlungsempfehlungen für eine natur- und landschaftsverträgliche Sportausübung zu erarbeiten,
- das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in diesen Fragen zu beraten und entsprechenden Forschungsbedarf zu ermitteln sowie aktuelle Forschungsergebnisse zu bewerten.
