Niedersachen: Ruderin erhält Coubertin-Schulpreis
Als besondere Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Fach Sport hat das Niedersächsische Kultusministerium unter Mitwirkung des LandesSportBundes den Pierre-de-Coubertin-Schulpreis gestiftet. Die Verleihung des Preises unterstreicht den ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsanspruch des Schulsports.
Im Rahmen der Abiturientenentlassungsfeier am Gymnasium Carolinum Osnabrück überreichte Schulleiter Helmut Brandebusemeyer die Pierre-de-Coubertin-Medaille an Imke Wissing. Imke war während ihrer gesamten Schulzeit am Carolinum Mitglied der Ruderriege. Sie hat im Rudern mehrere Landessiege errungen und wiederholt am Bundesfinale in Berlin teilgenommen. Ihr größter sportlicher Erfolg war der Vize-Bundessieg 2005 im Doppelvierer.
Sie war vier Jahre Mitglied im Ruderriegenvorstand, davon drei Jahre 1. bzw. 2. Vorsitzende. Seit vier Jahren trainiert sie mit großem Erfolg Ruderteams. Ihr größter Erfolg als Trainerin war 2010 der Bundessieg mit den 14-jährigen Jungen im Doppelvierer.
Bei Imke kamen aber auch die sonstigen schulischen Leistungen nicht zu kurz. Ihr Abiturszeugnis mit den Leistungsfächern Englisch, Deutsch und Politik hat einen sehr guten Notendurchschnitt.
Zur Preisverleihung war auch ihr langjähriger Trainer Peter Puppe (Abitur 2003) erschienen. Peter war 2006 Vize-Weltmeister mit dem deutschen U23-Achter. Er arbeitet momentan an seiner Doktorarbeit im Fach Physik. In seiner Freizeit trainiert er Ruderteams am Carolinum, unter anderem gemeinsam mit Imke Wissing und Antonia Drees den Mädchen-Vierer.
