Bundesliga 2011: Jeder darf mitmachen!

Ein junges RBL-Action-Team hat es sich zur Aufgabegemacht, das Publikum im Rahmen der Bundesliga aktiv ins Rudergeschehen einzubinden: Beim Jedermann-Wettbewerb auf dem Concept2 Ruderergometer haben Besucher die Gelegenheit, die Ruderbewegung nachzuempfinden und sich mit den Bestzeiten der Bundesliga-Athleten zu messen.

von Ruder-Event GmbH & Co. KG
19.07.2011 - 00:00 Uhr

Bereits in der abgelaufenen Saison ermöglichte das Action-Team um Sozialpädagogin und Ex-Nationalruderin Katja Schindler an den Events jeweils weit über 300 Kindern und Erwachsenen, ihre ersten Rudererfahrungen auf dem Concept2 Ruderergometer zu machen. Dieses Jahr will man diese Teilnehmerzahlen noch einmal deutlich steigern.  

Die erfolgreiche Idee, das Ergometerrudern während der Events anzubieten, ist nicht ganz neu, denn schon seit geraumer Zeit gibt es im Bundesland Sachsen-Anhalt ein „Street-Rowing-Projekt“, das von der Landesruderjugend Sachsen-Anhalt aus der Taufe gehoben wurde. Es soll helfen, den Rudersport öffentlichkeitswirksam und positiv darzustellen, aktiven Mitmachsport anbieten und Nachwuchs sowie Neu-Mitglieder für Vereine generieren.

Ehemalige Topathleten vermitteln Ruderfeeling

Damit die Zuschauer neben dem passiven Sportkonsum im Laufe der Veranstaltung selbst sportlich aktiv werden können, sind alle Besucher zwischen 5 und 95 Jahren eingeladen, sich auf dem Concept 2 Ruderergometer auszuprobieren. Von jüngeren Kindern, die mit großen Augen über die neue, koordinative Herausforderung staunen bis hin zu Jugendlichen, die am Ende „stolz wie Oskar“ sind, dass sie sich selbst auf so einer großen Maschine messen durften.

Die Männer interpretieren das Ergometerfahren vermutlich aufgrund prähistorischer Jagd- und Rivalitätsinstinkte als modernen „Hau-den-Lukas“, da sie um jeden Preis Bestwerte erzielen- und sich im imaginären Vergleich mit den Top-Athleten der RBL messen wollen. Die jungen Damen sehen hingegen tendenziell eher den Fitness- und Body-Shape-Effekt gepaart mit einer eleganten Haltung, fast ähnlich dem Stilrudern, als stille Motivation.

Das RBL-Action-Team, das auch vom Street Rowing Team der Ruderjungend Sachsen-Anhalt unterstützt wird, bildet sich aus einigen ehemaligen U19- und U23- Nationalruderern und bietet das Ergometerrudern auf dem Concept 2 in den Innenstädten kostenlos an.

 Rudern ohne ins Wasser zu fallen: Erfolg versprechende Resonanz

„Die Besucher sind von den Ruderrennen in der Regel so mitgerissen, dass sie es unbedingt selbst einmal ausprobieren wollen. Und das möglichst, ohne ins Wasser zu fallen. Insgesamt muss sich beim Jedermann-Wettbewerb keiner fürchten, denn Rudern ist ja bekanntermaßen ein Sport für jede und jeden“, so die Leiterin des RBL-Action-Teams Katja Schindler.  „Die Resonanz ist in der Regel größer, als wir Besucher auf die Ergometer lassen und betreuen können, was natürlich auch an den hohen Zuschauerzahlen der RBL liegt“, so Schindler weiter.

„Das Ausprobieren geht bei uns natürlich recht gut. Wir geben eine kurze Einweisung, dann rudern sich die Zuschauer ein wenig warm und fahren anschließen eine Bestzeit“, berichtet Marcel Vollgold, ehemaliger Nationalruderer und Mitglied im Action-Team. „Wenn wir den Spaß bei den Teilnehmern erkennen, stimmt es uns als Verantwortliche mehr als zufrieden. Sogar ganze Familien  treten gegeneinander an, um sich auf dem Ruderergometer zu messen und das interne Familienduell auszurudern“, so Vollgold weiter.

Der besondere Anreiz: Vergleichsmöglichkeit mit den Bundesliga Athleten

„Seit dieser Saison werden erstmals die Ergometer-Bestzeiten der Bundesliga-Athleten im offiziellen Bundesligamagazin abgedruckt, um eine unmittelbare Vergleichsmöglichkeit für die Zuschauer zu ermöglichen. Wer möchte nicht einmal wissen, ob er es mit den Männern aus Krefeld oder Hamburg auf dem Concept 2 Ruderergometer aufnehmen kann?“, gibt RBL-Pressesprecher Arne Simann weitere Einblicke zum Jedermann-Ergometerrudern. „Auf diese Art und Weise werden die Zuschauer unmittelbar in das Geschehen eingebunden und bekommen einen Anreiz, zu zeigen was sie drauf haben. Jeder Teilnehmer erhält  darüber hinaus natürlich RBL-Aufkleber, RBL-Poster und einen kostenlosen Trainingsgutschein des örtlichen Ruderclubs“, so Simann weiter. Auch 2011 heißt es: Herzlich Willkommen beim Jedermann-Ergometerrudern der flyerarlarm Ruder-Bundesliga.