5. Handicapwochenende 2011 im Oldenburger Ruderverein

  • Bild 023: Laura Schönbohm, Fabian Frese, Rose Barkey, Jana Snoek, Steuerfrau Gisela Fecht
Bild 007: Rieka Kamps und Laura Schönbohm im Doppelzweier
Bild 028: Maren Punke, Karina Hollwege

    Bild 023: Laura Schönbohm, Fabian Frese, Rose Barkey, Jana Snoek, Steuerfrau Gisela Fecht

  • Bild 023: Laura Schönbohm, Fabian Frese, Rose Barkey, Jana Snoek, Steuerfrau Gisela Fecht
Bild 007: Rieka Kamps und Laura Schönbohm im Doppelzweier
Bild 028: Maren Punke, Karina Hollwege

    Bild 007: Rieka Kamps und Laura Schönbohm im Doppelzweier

von Ulrich Pohland
20.07.2011 - 00:37 Uhr

Auch in diesem Jahr fand wieder das mittlerweile traditionelle Handicapwochenende für blinde und höchst sehbehinderte Jugendliche im Oldenburger Ruderverein statt.

25 Teilnehmer, dazu 15 ehrenamtliche Betreuer aus dem Verein, waren wieder ein Wochenende lang auf der Hunte aktiv. Viele der Jugendlichen sind jedes Jahr dabei gewesen und beherrschen das Rudern nunmehr sehr gut.

So kam es auch, daß neue Herausforderungen gesucht wurden. So ruderten Rieka Kamps und Laura Schönbohm in einem Zweier ohne Steuermann. Begleitet und gesteuert von Jens Appelbohm, dem Leiter der Abteilung mit einem Fahrrad auf dem Deich. 

Andere Jugendliche versuchten sich sogar in einem Rennzweier, wiederum ohne Steuermann mit Begleitung vom Deich aus.

Die Verpflegung erfolgte im Bootshaus durch das Ehepaar Weinke, beginnend am Freitag mit einem Grillabend und endet am Sonntag mit einer Pastaparty.

Während am Samstag die Ausbildung in kurzen Strecken im Vordergrund stand, ging es am Sonntag auf die lange Tour nach Wardenburg. Sie endete wie in allen Jahren mit dem Rennen der Vierer mit Steuermann in Höhe des Bootshauses. Schnell wurden die Boote nach dem Rudern gereinigt und verstaut und dann ging es schon zum Essen im Vereinsheim.

Das Blindenleitsystem bestand seine Bewährungsprobe, alle blinden oder höchstseh-behinderten Besucher des Handicapwochenendes nutzen die Vorrichtungen und konnten sich so hervorragend im Bootshaus orientieren.

Untergebracht waren die Jugendlichen mit ihren Betreuern unter Leitung von Ute Wild vom mobilen Dienst der Schule Borchersweg in der Jugendherberge. Bis in die Nacht wurde UNO gespielt, die Karten mit der Brailleschrift versehen. 

Fazit: gelebte Inklusion, die im nächsten Jahr wieder stattfinden wird.