Junior-Bundesliga 2011: Der BRANDENBURG-ACHTER will es wissen
Im Jahr drei nach Gründung der flyeralarm Ruder-Bundesliga sind nun auch endlich die Junioren am Ruder oder besser gesagt am Riemen. Am 06. August 2011 in Hannover und am 03. September 2011 in Krefeld werden sich die Junior-Achter aus ganz Deutschland auf der Sprintstrecke messen.
Damit alle Interessierten, Fans und Sportler nähere Einblicke zu den neuen U19 Teams bekommen, hat sich RBL Mitarbeiterin Katja Schindler in Vorbereitung auf die Premiere die Zeit genutzt und im Vorfeld Trainer und Teamleiter Fragen zu Motiven, Motivationen und Zielen gestellt. Auch der Rüdersdorfer Steffan Massanz, Trainer und Teamleiter des Brandenburg-Achters, steht im Interview Rede und Antwort.
Gestatten: der BRANDENBURG-ACHTER
RBL: Lieber Steffan, der Rüdersdorfer Männerachter belegt aktuell in der 2. Bundesliga Tabellenplatz 3., der zum Aufstieg ins Oberhaus berechtigt. Grund genug, sich schon heute nach Verstärkungen im eigenen Nachwuchs? Aus welchen Vereinen besteht denn der Brandenburg-Achter in der Junior-Bundesliga?
S. Massanz: Na klar. Und wie der Name schon verrät besteht der Nachwuchsachter ausschließlich aus brandenburgischen Vereinen: Rüdersdorf, Potsdam und Schwedt.
RBL: Allein die Namen der teilnehmenden Vereine lässt ja auf ein gewaltiges Potenzial schließen. Wie seid ihr auf den Namen Brandenburg-Achter gekommen?
S.Massanz: Der Name liegt ja quasi auf der Hand. Unsere Vereine liegen alle in Brandenburg und wir möchten auch gern den Landesruderverband repräsentieren. Ja und so sind die Jungs auf den Namen Brandenburg-Achter gekommen.
RBL: Wie seid ihr auf die Junior-Bundesliga (JRBL) aufmerksam geworden?
S. Massanz: Der Rüdersdorfer Junior-Sportler Leo Wurster war der Initiator des Junior-Projektes und er konnte bei dem Rüdersdorfer-Bundesliga Achter Sprintluft schnuppern. Der Verein betreibt das Projekt Ruder-Bundesliga seit 2 Jahren sehr erfolgreich und das bleibt bei keinem im Verein unbemerkt. Im Zuge dessen sind wir dann auch auf das JRBL Angebot aufmerksam geworden. Dann hat Leo eine Umfrage an seinen Bekanntenkreis gestartet und schnell stand das Team für den Achter fest.
RBL: Musstest du als Teamleiter schon unterstützend tätig werden oder wie lief die Organisation bisher ab?
S. Massanz: Also ich halte mich vorerst im Hintergrund auf. Was durchaus sehr positiv gesehen werden kann, denn die Jungs bringen alle solch eine Euphorie mit, die organisieren sich selber. Sie haben die Kooperation selbst mit den Vereinen abgesprochen und haben sich um die Finanzierung gekümmert. Bisher hatte ich also einen sehr entspannten Job. Da ich ja vordergründig Teamleiter im Rüdersdorfer Männerachter bin, haben die Jungs mich einfach gefragt, ob ich sie mitbetreue. Und wie ihr seht ich bin dabei, weil mir die Eigeninitiative so gut gefallen hat.
RBL: Wie ist euer Team aufgebaut?
S. Massanz: Alle im Achter waren schon auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aktiv. Wir haben den diesjähringen Junior-B-Sieger im Doppelzweier mit im Boot und Leo Wurster hat den vierten Platz im Junior-A Bereich belegt. Einige im Boot hatten nach ihren Kinderjahren eine Pause eingelegt, haben aber mit dem Projekt JRBL wieder Lust bekommen und trainieren jetzt wieder aktiv mit.
RBL: Habt ihr ein Ziel für die erste JRBL-Station in Hannover?
S. Massanz: Wir gehen mit Spaß an die Sache, wollen aber auch was erreichen und natürlich das Land Brandenburg vertreten.
RBL: Was zeichnet den Brandenburg-Achter aus?
S. Massanz: Die kennen sich gut und sind alle befreundet. Ein gemeinsamer Urlaub an der Ostsee stand auch schon auf der Tagesordnung. Ihren ersten Start hatten die Jungs schon beim König vom Kalksee- der Regatta in Rüdersdorf. Ich denke das alles sind gute Voraussetzungen, um es ordentlich krachen zu lassen.
Lieber Steffan, ich danke dir für deine Zeit und freue mich auf einen starken BRANDENBURG-ACHTER.







