Junior-Bundesliga 2011: Westfalen-Achter Münster/Hamm greift an
Im Jahr drei nach Gründung der flyeralarm Ruder-Bundesliga sind nun auch endlich die Junioren am Ruder oder besser gesagt am Riemen. Am 06.08.2011 in Hannover und am 03.09.2011 in Krefeld werden sich die Junior-Achter aus ganz Deutschland auf der Sprintstrecke messen.
Damit alle Interessierten, Fans und Sportler nähere Einblicke zu den neuen U19 Teams bekommen, hat sich RBL Mitarbeiterin Katja Schindler in Vorbereitung auf die Premiere die Zeit genommen und im Vorfeld Trainer und Teamleiter Fragen zu Motiven, Motivationen und Zielen gestellt. Zum Auftakt steht Thorsten Kortmann, Trainer und Teamleiter des Westfalen-Achters, Rede und Antwort.
Gestatten: der WESTFALEN-ACHTER
RBL: Lieber Herr Kortmann, der Sieg des Bundesliga-Männerachters des RV Münster bei der RBL-Regatta vor zwei Wochen auf dem heimischen Aasee gab sicherlich noch einmal einen richtigen Motivationsschub. Wie ist ihr Team, das sich nun der Herausforderung Junior-Bundesliga stellt, aufgebaut und aus was für Vereinen besteht der viel versprechende Westfalen-Achter?
T. Kortmann: Unser Team besteht aus Runderen vom RV Münster und RC Hamm. Daraus resultiert auch unser Teamname: Westfalen-Achter. Gleichzeitig wollen wir damit Ruderern aus dem Stützpunkt Westfalen die Möglichkeit geben, im Achter mit einzusteigen.
RBL: Wie ist euer Team aufgebaut?
T. Kortmann: Wir sind eine freche Mischung. Unser Team besteht aus Sportlern, die dieses Jahr im Junior B-Bereich Medaillen auf der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft errudern konnten. Dazu kommen Jungs, die bislang noch auf kleineren Regatten an den Start gingen und nun im Rahmen der Junior-Bundesliga dürfen auf einem der begehrten Rollsitze Platz nehmen dürfen. Dann gibt es noch Sportler, die auf den Schülermeisterschaften unterwegs waren. Ein Teil der Jungs im Westfalen-Achter konnte letztes Jahr bei den Deutschen Sprintmeisterschaften schon eine Medaille errudern.
RBL: Wie seid ihr auf die Junior-Bundesliga aufmerksam geworden?
T. Kortmann: Der Bundesliga-Achter aus Münster ist recht aktiv im Verein und in diesem Zusammenhang sind wir als Verein auf die Junior-Bundesliga aufmerksam geworden. Sowohl Sportler als auch Trainer suchten eine entsprechende Feriengestaltung und da passte die JRBL ganz gut in den Plan. Mit dem Angebot für die Junioren haben wir die Möglichkeit, die Junioren über die Sommermonate Juli und August motiviert im Training zu halten. Die JRBL wird bei uns als Vorbereitung für den Herbst genutzt, wo wir an der Landesmeisterschaft und den Deutschen Sprintmeisterschaften teilnehmen werden.
RBL: Ist der Münster Bundesliga-Achter ein Vorbild?
T. Kortmann: Natürlich wird die Leistung des Bundesliga-Achters im Verein anerkannt, aber das Ziel für unsere Junioren bleibt es weiterhin, möglichst viele Sportler/innen auf die olympische Distanz vorzubereiten und natürlich möglichst vielen Sportlern die Teilnahme an Weltmeisterschaften und auch Olympischen Spielen zu ermöglichen.
Allerdings ist die Bundesliga der Senioren natürlich eine gute Zielsetzung für Athleten, die nach ihren Junior-Jahren aussteigen und keinen Hochleistungssport mehr betreiben können oder möchten. Das ist dann immer eine gute Motivation, weiter sportlich aktiv zu sein. Natürlich ist es auch ein schönes Aushängeschild einen eigenen Vereinsachter zu haben.
RBL: Wie groß ist eure Nachwuchs-Trainingsgruppe aktuell?
T. Kortmann: Inklusive Kinder kommen wir auf rund über 50 Jugendliche.
RBL: OK, letzte Frage: Was zeichnet den Westfalen Achter aus?
T. Kortmann: Die Jungs besitzen eine gewisse Sprint-Erfahrung und sie haben durchaus den Biss und Willen in der Sommerferien mal für die kurze Strecke zu trainieren und da Vollgas zu geben.
Lieber Thorsten Kortmann, vielen Dank für die Einblicke in die Vorbereitungen und Ziele des Westfalen-Achters. Wir drücken euch die Daumen für eine spannende Junior-Bundesliga Saison.
Tipp: Kurzentschlossene haben noch die Möglichkeit, sich unter: jrbl(at)ruder-bundesliga.de kurzfristig für einen Startplatz zu bewerben.








