JWM Eton - Hoffnungsläufe und Halbfinals am 5.8.2011
Vier Hoffnungsläufe, ein Viertelfinale und zwei Halbfinale standen heute für die deutschen Mannschaften auf dem Programm. Alle Boote hielten sich schadlos und qualifizierten sich sicher für die nächste Runde. Bei gleichbleibend fairen Bedingungen fanden alle Rennen wie geplant statt.
Vier Hoffnungsläufe, ein Viertelfinale und zwei Halbfinale standen heute für die deutschen Mannschaften auf dem Programm. Alle Boote hielten sich schadlos und qualifizierten sich sicher für die nächste Runde. Bei gleichbleibend fairen Bedingungen fanden alle Rennen wie geplant statt.
Im ersten Rennen mit deutscher Beteiligung trat der Juniorinnen-Vierer-ohne mit Svenja Leemhuis, Karen Kiesewetter, Sandra Dinter und Claudia Henrich an. Obwohl auch Platz zwei zur Finalteilnahme gereicht hätte, gewann der Vierer seinen Lauf nach einem klug gestalteten Rennen. Kurz nach Streckenhälfte fuhr der Vierer an den bis dahin führenden Italienerinnen vorbei und behauptete die Spitzenposition bis ins Ziel. Somit sind diese vier Ruderinnen die ersten, die morgen um 14.50 Uhr Ortszeit um Medaillen rudern. Im Finale außerdem mit dabei sind dann Neuseeland, die USA, Großbritannien, Kanada und Italien.
Nur zwölf Minuten später starteten Lena Klemm und Michelle Lauer im Juniorinnen-Zweier-ohne. Nach nicht zufriedenstellendem Vorlauf gestern zeigten die beiden sich heute deutlich verbessert und mischten von Anfang an vorne mit. Schnell setzten sie sich gemeinsam mit Rumänien, Frankreich und Großbritannien von Sodafrika und Norwegen ab und ein vierter Platz sollte auch zur Finalqualifikation reichen. Doch damit nicht genug, am Ende lagen die beiden Deutschen sicher auf Platz drei. Damit machten sie ihre Finalteilnahem morgen um 15:20 Uhr perfekt. Dann treten Michelle und Lena gegen die USA, Frankreich, Italien, Griechenland und Rumänien an.
Im Junioren-Doppelvierer hieß es für Maximilian Schäfer, Ole Daberkow, Finn Schröder und Rene Stueven mindestens den zweiten Platz im Hoffnungslauf zu belegen, um sich einen Startplatz für das Halbfinale zu sichern. Das Quartett ging aber wie eine Rakete aus den Startblöcken und fuhr den direkten Verfolgern aus Österreich schon auf den ersten 500 Metern fast fünf Sekunden davon. Diesen Vorsprung verteidigten die vier Skuller auch bis ins Ziel. Hinter dem deutschen Boot gab es noch Positionskämpfe, in denen letztlich Österreich die Oberhand behielt und ebenfalls in Halbfinale einzog. Morgen um 14.12 Uhr geht es für die vier Deutschen dann gegen Kanada, die Niederlande, Großbritannien, Ungarn und die USA darum, sich weiter ins A-Finale vorzukämpfen.
Der Junioren-Achter mit Jan Bernhard, Jakob Kaltenbach, Daniel Walter, Dirk Flessner, Moritz Bock, Nico Merget, Oliver Mittelstaedt, FinnKnüppel und Steuermann Leopold Bertz setzte im Hoffnungslauf alles daran, das Vorlaufergebnis wieder gut zu machen. Ähnlich wie der Doppelvierer ließ auch der Achter vom Start weg keinen Zweifel daran aufkommen, wer diesen Hoffnungslauf gewinnen will. Sichtlich verbessert gestalteten die neun Junioren dieses Rennen heute und lagen im Ziel fast vier Sekunden vor dem USA, die sich ebenso wie Spanien und die Tschechische Republik für das A-Finale qualifizieren. Ein spürbarer Aufwärtstrend als im Achter, der sich hoffentlich morgen um 16.20 Uhr fortsetzt.
Die einzige Bootsklasse bei der Viertelfinale ausgetragen werden ist der Junioren-Einer. Stephan Riemekasten zeigte sich in seinem Lauf bestens vorbereitet und übernahm schon früh die Führung des Rennens. Was seine Gegner auch versuchten wurde von Stephan Riemekasten erfolgreich gekontert. Auf dem letzten Streckenviertel musste er nicht mehr all seine Stärken ausspielen und qualifizierte sich als Sieger direkt für das Halbfinale, das morgen um 14.30 Uhr stattfindet.
Zwei Halbfinale standen aus deutscher Sicht zum Abschluss des Renntages auf dem Programm.
Zuerst der Junioren-Vierer-ohne mit Maximilian Johanning, Johannes Weißenfeld, Malte Jakschik und Lukas Müller. Nach dem Start setzten sich vier Mannschaften an die Spitze des Feldes, das deutsche Boot immer mit dabei. Doch schon vor der Streckenhälfte machten die Deutschen Jugendmeister deutlich, dass der Weg ins Finale nur mit ihnen zu gehen, bzw. zu rudern, sein wird. Je näher die Ziellinie kam, desto sicherer wurde der Sieg der deutschen Mannschaft in diesem Rennen. Somit treten die vier Ruderer morgen um 14.50 Uhr gegen Kroatien, Spanien, Rumänien, Serbien und Belarus zum Medaillenfinale an.
Kurz darauf bestritten Franziska Kreutzer, Anne Marie Kroll, Rona Schulz und Shirin Brockmann ihr Halbfinale im Juniorinnen-Doppelvierer. Souverän wie schon im Vorlauf gestalteten sie ihre 2000-Meter-Strecke und ruderten stets vor Italien und den USA, die dahinter um den zweiten Platz fuhren. Die vier Skullerinnen mussten schon energisch rudern, aber sicher noch nicht ihr ganzes Potenzial abrufen, um sich diesen Halbfinal-Sieg zu sichern. Morgen wird es aber um 16.00 Uhr spannend, welchen Platz sie im Finale gegen die Niederlande, Belarus, Rumänien, die USA und Italien heraus rudern können.
Im Lager des DRV kann also nach diesem dritten Regattatag ein positives Fazit gezogen werden, sind doch alle Boote weiter im Rennen um die Medaillen und Platzierungen.






