Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" - 3 x Gold für Potsdam
Die Sportschule Potsdam geht mit drei Siegen aus dem Bundesfinale "Jugend trainiert" für Olympia, das bis zum 21.09.2011 traditionell in Berlin ausgefahren wurde. Bei sehr guten Bedingungen, die am Finaltag durch einen seitlichen Gegenwind etwas getrübt wurden, fanden die Rennen um die Medaillen der besten Schulmannschaften Deutschlands statt. Diese gewinnen in Zeiten von G8 und dadurch erschwerter Talentsichtung immer mehr an Bedeutung. Dies zeigte sich auch in den Leistungen, die in diesem Jahr wieder verbessert wurden. Das Niveau der Schulmeisterschaften ist im Finale sehr hoch, hier werden sehr gute Zeiten auch im Quervergleich gerudert.
Im Rahmen der Finalwettkämpfe von „Jugend trainiert für Olympia“ am Mittwoch wurde während eines kleinen DRJ-Empfangs das Jubiläum "40 Jahre Rudern bei JtfO"gefeiert und der Wanderruderpreis 2010 („Winsauer-Preis“) des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in der Gruppe der Schülerruderriegen an das Gymnasium Carolinum Osnabrück verliehen.
Die zweifache Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin Kathrin Rutschow-Stomporowski gratulierte den Medaillengewinnern als DRJ-Patin genau zwanzig Jahre nach ihrem eigenen Bundessieg mit der Flatow-Oberschule. Sie nahm mit Marcel Hacker an der Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle teil, der schon seit Jahren Gast und Laudator der Ruderwettkämpfe ist.
Die Rennen:
- Im ersten Finale (Jungen-Doppelvierer Wettkampfklasse 3) siegte die Sportschule Potsdam vor dem Besselgymnasium Minden und dem Grotefend-Gymnasium Münden.
- Rennen 2 (Jungen-Gig-Doppelvierer WK II) der Wettkampfklasse gewann das Sportgymnasium Dresden vor dem Carolinum Osnabrück und der Flatow-Oberschule Berlin.
- Rennen 3 (Mädchen-Doppelvierer WK III) gewannen die Damen des Landesgymnasium für Sport Leipzig, dahinter das Besselgymnasium Minden und das Carolinum Osnabrück. Hier verpasste die Karl-Rehbein-Schule Hanau das Podium denkbar knapp mit 23 Hundertsteln Rückstand.
- Rennen 4 (Mädchen-Gig-Doppelvierer WK II) war eine deutliche Ausbeute des Vorjahressiegers vom Theodor-Heuss-Gymnasium Essen. Dahinter wurde es ein Herzschlagfinale, diesmal zu Gunsten der Hanauerinnen. Die Karl-Rehbein-Schule Hanau holte Silber 27 Hundertstel vor der Lauenburgischen Gelehrtenschule Ratzeburg.
- Rennen 5 (Jungen-Doppelvierer WK II) war ein weiterer Sieg der Sportschule Potsdam, die vor dem Landesgymnasium Leipzig und der Tilemannschule Limburg das Rennen für sich behaupten konnte.
- Rennen 6 (Jungen-Gig-Vierer mit WK II) gewann die Schillerschule Frankfurt vor der Poelchau-Oberschule Berlin, dahinter in einem starken Rennen das Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld.
- Rennen 7 (Mädchen-Doppelvierer WK II) war wieder in ostdeutscher Hand. Hier holte die Sportschule Potsdam ihren dritten Bundessieg. Silber ging an das Sportgymnasium Dresden vor der Flatow-Oberschule Berlin.
- Im abschließenden Jungen-Achter der Wettkampfklasse II siegte Vorjahressieger Poelchau-Oberschule Berlin in 3:04,21 min vor der Sophie-Barat Schule Hamburg und dem Ratsgymnasium Osnabrück.







