Deutsch-Französischer Leistungssportaustausch in Macon
Im Rahmen der deutsch-französischen Jugendbegegnung trainierte ein Teil der Baltic-Cup-Mannschaft 2011 zusammen mit Ruderinnen und Ruderer des französischen Ruderverbandes (FFSA) vom 21.-28.08.2011 in Mâcon (Frankreich).
Bei traumhaft heißem Wetter kamen wir nach 11 stündiger Fahrt endlich in Mâcon an. Nachdem die Boote aufgeriggert waren und wir eine kurze Runde auf dem Fluss gedreht hatten, ging es zum Abendbrot und danach weiter zur Sprachanimation. Diese solle zur Annäherung zwischen den französischen und den deutschen Teilnehmern beitragen und die Abende gemeinsam ausklingen lassen. Wir lernten einige neue Wörter sowie einige interessante Fakten über die Kultur und die Traditionen der einzelnen Regionen Frankreichs. Die Tage gestalteten sich daraufhin unterschiedlich: Vom Rudern ging es zum Schwimmen, zum Krafttraining oder zum Mountainbiking. Das Wetter hielt sich tapfer bei 37°C und mehr. Am Mittwoch folgte ein Gewitter welches für kühlere Temperaturen an den nachfolgenden Tagen sorgte. Für diesen Tag war ein Ausflug nach Lausanne geplant, um dort direkt am Genfer See das Olympische Museum zu besuchen. Schon auf dem Gelände vor dem Hauptgebäude überraschten uns schon einige technische Highlights. Im Gebäude ging die Reise durch Raum und Zeit weiter, denn dort wir konnten die original Sportbekleidung von Sportler wie Mohammed Ali erblicken. Ein wirklich sehenswerter Einblick in die verschiedensten Sportarten wurde uns mithilfe verschiedenster Requisiten ermöglicht. Daraufhin ging es in die heiße Phase, die Belastungstests standen auf dem Programm: Am Donnerstag und Freitagvormittag stellten wir uns dem Stufentest. Der Samstag war durch etwas windigeres Wetter geprägt, was wiederum die 2000m-Trainingsbelastung erschwerte. Das Wetter besserte sich glücklicher Weise im Verlauf des Tages, am Sonntagvormittag hinderte uns der Nebel am pünktlichen Wassertraining. Erst mit einer Stunde Verspätung, konnten wir endlich die abschließende Trainingsbelastung fahren. Danach wurden die Zimmer geräumt, die Boote verladen und wir verabschiedeten uns herzlich von neuen Bekannten bzw. neuen Freunden.
Erschöpft, aber um einige Erfahrungen reicher, ging es zur Mittagszeit zurück nach Deutschland. Wir als Sportler sind wirklich sehr stolz darauf, ein Teil der Baltic-Cup Mannschaft zu sein. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die uns dieses Trainingslager ermöglicht haben. Ein Dankeschön auch an alle, die uns unterstützt haben und sich immer wieder mit aller Kraft bemüht haben, uns ein schönes Rahmenprogramm zu bieten.

