Innovationspreis des Berliner Sports 2011

  • Das Arkona-Schulruder-Team, Foto: B. Stoeckel
Festliches Ambiente im Haus des Sports, Foto: B. Stoeckel
Der Preis: Ein 2.000 Euro-Scheck Foto: B. Stoeckel

    Das Arkona-Schulruder-Team, Foto: B. Stoeckel

  • Das Arkona-Schulruder-Team, Foto: B. Stoeckel
Festliches Ambiente im Haus des Sports, Foto: B. Stoeckel
Der Preis: Ein 2.000 Euro-Scheck Foto: B. Stoeckel

    Festliches Ambiente im Haus des Sports, Foto: B. Stoeckel

  • Das Arkona-Schulruder-Team, Foto: B. Stoeckel
Festliches Ambiente im Haus des Sports, Foto: B. Stoeckel
Der Preis: Ein 2.000 Euro-Scheck Foto: B. Stoeckel

    Der Preis: Ein 2.000 Euro-Scheck Foto: B. Stoeckel

von Werner Fromm
06.11.2011 - 21:51 Uhr

Erneut erzielte die Ruder-Union Arkona in der Kategorie bis 1000 Mitglieder den 2. Platz

Viele erwartungsvolle Sportler waren im Haus des Sports an der Jesse-Owens-Allee am 2. November zur Preisverleihung eingetroffen. Kein Wunder, es wurden 26 500 Euro an jene 17 Vereine ausgeschüttet, die beim Innovationspreis des Berliner Sports am besten abgeschnitten hatten. LSB-Präsident Klaus Böger und Marion Bleß, gerade erst zum Vorstand der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin bestellt, waren sich einig, dass es sich um hervorragende Projekte handelte, die zur Auswahl standen und der Jury die Qual der Wahl bescherten.

Böger verwies auf Engagement, Kreativität und Einfallsreichtum vieler Klubs, die sich trotz mancher Probleme den Herausforderungen der Zeit stellen. Er freute sich über die finanzielle Ausstattung des zum dritten Mal stattgefundenen Wettbewerbs durch die DKLB und verband damit die Hoffnung, dass das auch in Zukunft so sein wird. Marion Bleß bejahte das. Sie sprach von einer Liebesheirat zwischen den beiden Institutionen und erklärte, auch künftig den Breitensport fördern zu wollen: „Daran hängt unser Herzblut”.

Innensenator Ehrhart Körting, zu­gleich einer der Laudatoren, hält es für ganz entscheidend, dass sich der Sport auf die veränderte Schullandschaft mit Ganztagsbetrieb einstellt.

Gabriele Wrede, die Vizepräsidentin des Landessportbunds, erwähnte in ihrer Laudatio über das Projekt der RU Arkona unter dem Titel

Arkona, der Schulruderverein in Spandau

besonders die sehr gut strukturierte Bewerbung und die professionelle Vorgehensweise des Vereins, mit zunächst einer gründlichen Analyse innerhalb des Vereins sowie im Umfeld, sodann die abgestufte Vorgehensweise, indem zunächst erst mal in einem vereinsinternen Seminar Ausbilder geschult wurden. In der Folge wurde an den Schulen geworben, so dass mittlerweile vier Spandauer Schulen unterschiedlichen Schultyps in unterschiedlichen Kooperationen bei Arkona „an Bord“ sind - an allen Wochentagen findet nun bei Arkona Schulrudern statt, so dass die Verdoppelung des Anteils an Kindern und Jugendlichen innerhalb der vergangenen sechs Jahre die logische Folge war.

Mit Erfolgen auf Schülerregatten und Regatten der Ruderverbände, der Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia“ ist das praktizierte Modell nun auch sportlich in die Erfolgsspur gekommen. Die zeitintensive Betreuung der Schulprojekte konnte Arkona mit Hilfe des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) professionell regeln - aufgrund der Vielzahl der zu betreuenden Schüler, hat im September 2011 bereits der vierte FSJ-ler in Folge seine Dienstzeit bei Arkona angetreten; es sind ehemalige Schüler der Kooperationsschulen, die nach dem Abitur bei Arkona das FSJ ableisten.

Gabriele Wrede führte in ihrer Laudatio weiter aus, dass durch diese Projekte die Kapazität des vorhandenen Bootshauses nicht mehr ausreichte, und dass nach der Grundsteinlegung im Mai 2011 nun bereits schon im Januar 2012 mit der Fertigstellung des zweiten Bootshauses mit Kraftraum zu rechnen sei.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Arkona bereits in 2009 zu den Preisträgern gehörte. Im damaligen Wettbewerb belegte der Verein mit dem Projekt „Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung“ ebenfalls den zweiten Platz, indem man besonders mit dem eigenentwickelten und erfolgreichen Kurssystem in der Erwachsenenausbildung punkten konnte.