FISA Coaches Conference 2011

In diesem Jahr war Italien mit Varese Gastgeber der "FISA-Coaches Conference" bei der vom 08. - 10.11.2011 Vertreter zahlreicher Nationen zusammenkamen.

Durch die FISA wurden die jährlichen Ehrungen ausgelobt. Dieses Jahr standen u.a. Ralf Holmeyer als Trainer des erfolgreichen Deutschlandachters auf der Longlist der besten Trainer. Hier setzte sich Gianni Postigloni durch, der über die letzten Jahre ein sehr erfolgreiches Rudersystem in Griechenland aufbauen konnte. Der Deutschlandachter selber konnte sich leider nicht gegen den erfolgreichen Männer 2- aus Neuseeland durchsetzen. Auch Anwärter Bernd Schumacher war 2. hinter Ricardo Ibarra aus Argentinien in der Ehrung für besondere Verdienste. Dennoch ist der DRV erfreut über die Nominierungen.

Frauen und Rudern standen am ersten Tag im Vordergrund. Der dritte Tag stand unter dem thematischen Schwerpunkt von Messsystemen. Die Präsentationen von Prof. Klaus Mattes und Nina Schaffert waren sehr informativ und wurden mit großem Interesse wahrgenommen. Über 70 Teilnehmer hatten die Möglichkeit, in den Referaten fachliches Wissen zu sammeln und alte und neue Kontakte in Pausen zu knüpfen. Auch die FISA nutze die Veranstaltung, um auf einige Punkte wie die „No-Needle Policy, Biologischen Ausweis, Anmeldung von neuen Designs“ hinzuweisen.

In Arbeitsgruppen wurden der FISA kritische Fragen mitgegeben (insbesondere zur Fortführung der 2 Finaltage U19 WM und 4 Finaltage A WM), die sie jedoch erst Anfang 2013 erneut zur Disposition stellen wird. Im Vorfeld debattiert und erarbeitet eine Arbeitsgruppe und der Leitung von John Boultbee und Tricia Smith Vorschläge für den Zyklus nach 2013 – 2016.  Alle Verbände sind angehalten, dort eigene Beiträge einzubringen und in der Arbeitsgruppe aktiv mitzuwirken.

Varese, als Standort der Europameisterschaft 2012 und FISA Masters Regatta 2013, präsentierte sich hervorragend mit einer perfekten Organisation und sehr gutem Programm.

Teilnehmer des DRV an der Coaches Conference waren Sportdirektor Mario Woldt und Bundestrainer Uwe Bender.