DRJ-Referat „Schul- und Schülerrudern“ tagte in Weißenfels

  • Die Versammlungsteilnehmer in Weißenfels.

    Die Versammlungsteilnehmer in Weißenfels.

von Peter Tholl
03.12.2011 - 00:05 Uhr

Anfang November tagte das Referat „Schul- und Schülerrudern“ der Deutschen Ruderjugend (DRJ) in Weißenfels. Referatsleiter Hans-Thomas Rehbein begrüßte zu dieser Sitzung neben den Ländervertretern auch die Mitglieder des Bundes Deutscher Schülerruderer (BDSR).

Ralf Warzecha vom Weißenfelser RV stellte den Auswärtigen das Bootshaus und das herrliche Ruderrevier auf der Saale und der Unstrut vor. Gerhard Rudolf als Beauftragter des Kultusministers von Sachsen-Anhalt sicherte den Anwesenden zu, dass er sich dafür einsetzen wird, dass in Zukunft Sachsen-Anhalt beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern in allen acht Bootsklassen vertreten sein wird.

Der Vorsitzende der DRJ, Moritz Petri, begrüßte die Vertreter der rudernden Schulen. Er ging auf die immense Bedeutung des Schülerruderns für die Rekrutierung von Nachwuchs für den Deutschen Ruderverband ein.

Im Zusammenhang mit dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ wurde über Möglichkeiten gesprochen, in allen Bootsklassen die Teilnehmerzahlen zu erhöhen. Das eingangs erwähnte positive Signal aus Sachsen-Anhalt wurde von den Anwesenden mit Beifall aufgenommen.

Breiten Raum nahm die Diskussion über das Rudern in Gigs ein. In zahlreichen Bundesländern werden seit vielen Jahren Rennen in Gigs auch in der Altersklasse „14 Jahre und jünger“ durchgeführt. Große Meldefelde (teilweise über 20 Vierer) sind ein Beleg dafür, dass es für viele Teams attraktiv ist, in dieser Bootsgattung Rennen zu fahren. Es wurde einstimmig die Empfehlung beschlossen, die Bestimmungen für das Jungen- und Mädchenrudern entsprechend zu ändern.

Es wurde ferner über das Wanderrudern gesprochen. Hier wurden noch einmal die besonderen erzieherischen Möglichkeiten betont, die sich durch derartige Unternehmungen bieten und die beim Schülerrudern einen hohen Stellenwert haben. Alle Schulen wurden aufgefordert, durchgeführten Wanderfahrten beim DRV zu melden, um eine vollständige Übersicht über die durchgeführten Fahrten zu haben.