Nationalteam trainiert in Sabaudia
Zur Vorbereitung auf die olympische Regatta gehen die Riemen-Ruderer des DRV vom heutigen Tag bis zum 21.01. in ein weiteres Trainingslager, bei dem die Wasserarbeit im Vordergrund steht. Sabaudia in Italien bietet um diese Jahreszeit gute Möglichkeiten, um „spezifisch unter guten klimatischen und Wasser-Bedingungen zu trainieren und zu testen“, wie es Cheftrainer Hartmut Buschbacher in der Dezember-Ausgabe des „Rudersport“ formulierte.
Unter der sportlichen Leitung der Bundestrainer Ralf Holtmeyer und Uwe Bender sind 29 Aktive, davon acht Leichtgewichte des Bereichs vor Ort. Hinzukommen sechs Ruderinnen, die sich auf den Zweier ohne vorbereiten.
Konzeptionell muss bei den Frauen zweistufig geplant werden. Hier gilt es, zunächst das Team zu formieren, das im Mai in Luzern um die Qualifikation für die olympische Regatta rudert. Hingegen steht bei den Männern die Besetzung der einzelnen Bootsgattungen im Mittelpunkt. Hier sind alle Boote nach der WM in Bled qualifiziert. Das Wassertrainingslager ist daher ein wichtiger Baustein, um hier für alle Beteiligten weitere Klarheit in der Besetzung der einzelnen Boote zu erhalten.
Um erfolgreich sein zu können, muss eine gute Betreuung gesichert sein. Neben den Trainern ist auch die ärztliche und physiotherapeutische Betreuung durch das „Betreuungsteam“ der Nationalmannschaft gesichert. Vor Ort ist auch leistungsdiagnostische und bootstechnische Kompetenz durch erfahrene Persönlichkeiten vertreten, sodass die Delegation aus 53 Personen besteht.
„Das Trainingslager ist sicher ein guter Start in die Saison und ich wünsche den Beteiligten viel Erfolg“, so DRV-Vorsitzender Siegfried Kaidel. „Gerade in der Wasserarbeit müssen wir die Umfänge steigern. Dank der Unterstützung durch den Bund und den DOSB können wir uns so gut auf die olympische Regatta vorbereiten“.

