Termine für Masters

Das Masters-Rudern ist ein zentrales Element im Wettkampfsport des DRV. Wenngleich viele Regatten entsprechende Rennen ausschreiben, ist über die 1000m-Distanz eine Konzentration auf wenige Events festzustellen.

von Dag Danzglock
08.01.2012 - 20:50 Uhr

In diesem Jahr kommt mit einer Regatta in Köln ein weiterer Höhepunkt hinzu, der zum Aufwärmen für die FISA-Masters-Regatta in Duisburg dienen kann. Damit stellt sich der Kalender in folgendem Ablauf dar:

  • 02./03.06. - DRV Masters-Championat in Werder/Havel
  • 30.06./01.07. - DRV-German-Masters open in Bad Lobenstein (gemeinsam mit der Deutschen Hochschulmeisterschaft)
  • 25./26.08. - Cologne-Masters in Köln-Fühlingen (gemeinsam mit dem Deutschen Meisterschaftsrudern)
  • 07. bis 09.09. - FISA-Masters-Regatta in Duisburg

Die Ausschreibungen finden Sie in der Februarausgabe des Magazins „Rudersport“ und mehrheitlich bereits im Regattakalender des Verwaltungsportals.

Das Thema Meisterschaft wird unter den Masters immer wieder diskutiert. Im Gegensatz zu anderen Sportarten werden im Rudern keine nationalen und internationalen Meistertitel vergeben. Begründet wird diese Haltung von den Verantwortlichen im Wesentlichen damit, dass der Wettkampfsport der Altersklassen eher breitensportlich orientiert bleiben soll und aufgrund der vielen Alters- und Bootsklassen die quantitative Basis fehlt. Letztlich ist national ein Rudertagsbeschluss erforderlich, der das übliche Regeländerungsverfahren voraussetzt. Ein Antrag für den Rudertag in Ulm müsste also im diesjährigen Änderungsverfahren, das im ersten Halbjahr durchgeführt wird, gestellt werden. Auch aus der FISA sind keine Überlegungen bekannt, eine Weltmeisterschaft auszutragen.

Das Ressort Wettkampf erreichen immer wieder Anfragen aus Kommunen, bei denen Masters um eine Würdigung im Rahmen der Sportlerehrungen bitten. Hier wird seitens des Ressorts regelmäßig klargestellt, dass weder DRV oder FISA Meistertitel in der Altersklasse vergeben.

Es überrascht zudem, wenn sich Sieger von Abteilungen als Weltmeister einschätzen. Hier sollten wir ehrlich bleiben und das Maß nicht verlieren. Auch ohne Titel kann man mit großem Engagement und mit viel Freude Wettkampfsport betreiben.