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		<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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			<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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			<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 23:11:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mit dem Achter beim &quot;Ball des Sports 2012&quot;</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/05/mit-dem-achter-beim-ball-des-sports-2012/</link>
			<description>3 Fragen an Gregor Hauffe
Am Samstagabend war die Mannschaft des Deutschlandachters zu Gast beim „Ball des Sports 2012“ in Wiesbaden – eine jährlich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>3 Fragen an Gregor Hauffe</b>
Am Samstagabend war die Mannschaft des Deutschlandachters zu Gast beim „Ball des Sports 2012“ in Wiesbaden – eine jährlich stattfindende Gala-Veranstaltung der Deutschen Sporthilfe. Was stand für euch auf dem Programm?
Gregor Hauffe: Zu Beginn des Balls sind wir zusammen mit ungefähr 70 weiteren geladenen Sportlern, die von der Sporthilfe gefördert werden, eingelaufen. Auf der Bühne hat der Moderator Johannes B. Kerner alle namentlich vorgestellt. Zahlreiche Förderer der Deutschen Sporthilfe saßen im Publikum und konnten so auch einmal die Gesichter der Sportler sehen, die sie mit ihren Spenden unterstützen.<br />Später am Abend haben wir unseren Achter auf die Bühne getragen und die Mannschaft in einer kurzen Fragerunde vorgestellt. Ich war als Letzter an der Reihe und die Frage an mich zielte auf unsere Zielsetzung für Olympia. Meine optimistische Antwort, dass wir Olympisches Gold holen wollen, hat dem Publikum gut gefallen.
Hattest du an diesem Abend auch Kontakt zu Athleten anderer Sportarten?
Gregor Hauffe: Ich habe viele nette Gespräche geführt, aber auf Grund der Sitzverteilung hatte ich nicht viel Kontakt zu anderen Sportlern. Grundsätzlich aber kenne ich verschiedene Leistungssportler, zum Beispiel einige Kanuten. Da ich in der Sportfördergruppe der Bundespolizei bin, habe ich auch sporadischen Kontakt zu Leichtathleten – zum Beispiel zur Siebenkämpferin Jennifer Oeser oder zum Kugelstoßer David Storl.
Wie war euer Ausflug zum Ball des Sports in den aktuellen Trainingsplan eingebettet?
Gregor Hauffe: Wir haben eigentlich ganz normal trainiert. Vor der Abfahrt haben wir am Samstagmorgen und -vormittag zwei Einheiten auf dem Ergometer absolviert. Und auch am Sonntagnachmittag saß ich um 16 Uhr schon wieder auf dem Ergometer am Dortmunder Ruderleistungszentrum und bin 20 Kilometer gefahren.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 21:01:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Beide Skull-Disziplinen trainieren in Frankreich</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/03/beide-skull-disziplinen-trainieren-in-frankreich/</link>
			<description>Unter Leitung von Chetrainer Hartmut Buschbacher und den Disziplinverantwortlichen Marcus Schwarzrock und Sven Ueck reisen die Skullerinnen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter Leitung von Chetrainer Hartmut Buschbacher und den Disziplinverantwortlichen Marcus Schwarzrock und Sven Ueck reisen die Skullerinnen und Skuller der A-Mannschaft des DRV am heutigen Tag in ein weiteres Trainingslager. In Le Temple sur Lot (Südfrankreich) soll die Wasserarbeit im Vordergrund stehen. Im Team befinden sich auch die Weltmeisterinnen des Frauen-Doppelvierers und beide Silber-Teams der Herren.
In den vertretenen Disziplinen geht es um die Besetzung der Boote für die Olympischen Spiele. Marcel Hacker bereitet sich jedoch derzeit individuell auf den Einer vor. Im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen gilt es, zuvor noch die Qualifikation für Eton zu errudern. Hierzu muss das Team bereits Mitte Mai in Luzern top fit sein.
Die Rückreise ist für den 18. Februar ist vorgesehen.]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@rudern.de</author>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:01:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Deutschlandachter Mannschaft des Jahres 2011 in Dortmund</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/01/deutschlandachter-mannschaft-des-jahres-2011-in-dortmund/</link>
			<description>Das Team des Deutschlandachters heimst weiter fleißig Preise ein. Nachdem es bei der bundesweiten Wahl zu Mannschaft des Jahres zu Platz drei hinter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Team des Deutschlandachters heimst weiter fleißig Preise ein. Nachdem es bei der bundesweiten Wahl zu Mannschaft des Jahres zu Platz drei hinter dem BVB und der Fußball-Nationalmannschaft gereicht hat, siegten die Ruderer nun bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres 2011 in Dortmund – sogar vor einer Fußballmannschaft.
Für die Gala nahe des Westfalenstadions hatten im Vorfeld 20.000 Wähler ihre Stimmen abgegeben und es so spannend gemacht, dass selbst die Mannschaft von Ralf Holtmeyer überrascht wurde. „Soweit ich weiß, liegt die Fußballmannschaft vor uns“, sagte Steuermann Martin Sauer kurz vor der Preisverleihung. 
Die anderen Nominierten waren die Eishockeyspieler des EHC Dortmund und die Frauenfußballmannschaft des SV Berghofen. Letztere galten als heiße Favoriten, nicht nur weil sie mit Fußball die größte Leidenschaft der Dortmunder ansprachen, sondern weil sie furios in die Westfalenliga aufstiegen. Die Mannschaft des Deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund war bei der Wahl außen vor gelassen worden.
Letztlich hätte das Ergebnis kaum knapper ausfallen können: Die nominierten Teams trennten je nur knapp 200 Stimmen. Umso überraschter wirkten dann die Ruderer, als sie ihren Namen hörten und von Laudator Jürgen Klopp auf die Bühne geholt wurden. Der Trainer des BVB war kurzfristig für den früheren Hockey-Olympiasieger Michael Krause eingesprungen. Krause steckte im Stau und kam verspätet, ließ es sich dann aber nicht nehmen, das Team für die anstehenden Aufgaben zu motivieren. „Als ich 1968 in Mexiko bei Olympia dabei war, habe ich das Leiden eurer Vorgänger gesehen. Sie haben sich gequält, aber sie haben gewonnen“, sagte Krause. Gerade beim Rudern sei es so wichtig, dass alle durchhielten. „Wenn nur einer abbricht, geht die ganze Mannschaft unter.“
Für den Deutschlandachter war es der dritte Sieg in Serie bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres in Dortmund. Ein Triumph, der sich einreiht in die Erfolgsstory der vergangenen Wettkämpfe. „Wird das nicht ein bisschen langweilig, wenn man jedes Rennen gewinnt?“, fragte dann auch Moderatorin Petra Nachtigäller von den Ruhr Nachrichten. Die erfolgshungrige Antwort von Martin Sauer war eindeutig: „Nein, definitiv nicht.“ 
Bundestrainer Ralf Holtmeyer sah das ähnlich. Olympische Spiele seien etwas ganz besonderes, auf das alle gemeinsam hinarbeiteten. „Ich habe diese Jungs immer stark bewundert“, gestand Michael Krause. Der Goldmedaillengewinner von 1972 schloss seine Laudatio mit der zuversichtlichen Anspielung auf den Gold-Achter von 1968: „Ich wünsche euch, dass ihr wie eure Vorgänger durchhaltet, so richtig durchzieht und dann auch Gold gewinnt!“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:25:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die Trainer des Deutschlandachters</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/31/die-trainer-des-deutschlandachters/</link>
			<description>Die Ruderer aus dem Deutschlandachters äußern sich in dem Video über ihre Trainer Ralf Holtmeyer und Werner Nowak.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ruderer aus dem Deutschlandachters äußern sich in dem Video über ihre Trainer Ralf Holtmeyer und Werner Nowak.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Making of: Das Klimmzugduell bei „Klein gegen Gross“</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/27/making-of-das-klimmzugduell-bei-klein-gegen-gross/</link>
			<description>Am 21. Januar 2012 kam es am Samstagabend zur Hauptsendezeit in der ARD zu einem großen Fernsehduell mit Rudererbeteiligung. Die 13-jährige Isabell...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ergebnisse der Langstrecke Dortmund waren gerade analysiert und zu den Akten gelegt als Ende November ein Anruf von Oliver Palme kam: Die Mannschaft des Leichtgewichts-Doppelvierers, die Vize-Weltmeister von Bled, soll an einer Fernsehshow mit Kai Pflaume teilnehmen. Es geht um Klimmzüge. Ob ich Lust hätte das zu koordinieren und zu organisieren? Wer sagt da nein...
Zuerst mussten die Personalien geklärt werden. Ingo Voigt, Stefan Wallat und Michael Wieler hatten bereits zugesagt – nur Jonas Schützeberg hat die Disziplin gewechselt und war zum Zeitpunkt der Produktion mit den Leichtgewichts-Riemern im Trainingslager in Sabaudia. Da musste ein Ersatzmann her, der mit Christoph Schregel – ebenfalls Vize-Weltmeister im LM4x (2006) – schnell gefunden war.
Danach mussten mit der Produktionsfirma die Spielregeln werden. Wie sollen die Klimmzüge gemacht werden. Vorne/hinten, Rist-/Kammgriff, wie weit wird gefasst? Und dann gab es bei dem vorgesehenen Duell auch noch ein Handicap – die Klimmzüge durften nämlich nur mit zwei Fingern pro Hand durchgeführt werden. Nachdem ich hier gesundheitlich Bedenken äußerte, wurde ich von der Redakteurin Kathrin Speck-Born an den Kölner Professor für Biomechanik Gert-Peter Brüggemann verwiesen. Mit ihm konnte ich klären, wie das Training in den nächsten sechs Wochen aufgebaut werden musste, denn neben der Schulter- und Armkraft musste noch die Fingermuskulatur aufgekräftigt werden.
Von nun an hieß die wöchentliche Frage, wer gerade wie viele Klimmzüge mit wie viel Fingern schafft. Christoph, der sich auch auf den Klimmzugwettbewerb in Osnabrück vorbereitete, war von Anfang an Favorit; aber auch die anderen hatten beträchtliche Leistungssteigerungen. 
Neben den sportlichen Vorbereitungen ging es dann natürlich auch um einen möglichst guten medialen Auftritt: Bild- und Videomaterial musste für den Vorstellungsfilm der Mannschaft zusammengesucht werden. Für eine Produktion mit der gesamten Mannschaft war keine Zeit mehr. Es wurde das „öffentlich-rechtliche“ Material von der Weltmeisterschaft benutzt, meine Trainingsaufnahmen von der WM-Vorbereitung und dann entstanden noch in Nordrhein-Westfalen neue Krafttrainingsaufnahmen mit Christoph und Stefan.
Kai Pflaume wurde noch mit einem Dossier mit den wichtigsten Fakten das Rudern im Allgemeinen und die Ruderer im Speziellen versorgt. Welche „Kostüme“ tragen die Ruderer? Treten die barfuß auf? Können die ihr Boot mitbringen? Fast wöchentlich kam eine neue Herausforderung.
Schließlich wurden noch die Verträge fixiert und unglaublich viele Rechte an die Produktionsfirma abgetreten – bis es dann endlich zur Aufzeichnung der Sendung nach Berlin ging.<br />Nach 6 Wochen Vorbereitungszeit kam am&nbsp; 14. Januar der große Tag. Wir wurden aus Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Zürich eingeflogen und mit einem perfekt organisierten Shuttle-Service zum Studio Adlershof gefahren. Dort stellten wir fest, dass nicht nur die Logistik perfekt funktionierte. Unvorstellbar viele Menschen arbeiten an einer solchen Fernsehproduktion und nichts wird dem Zufall überlassen. Wir hatten eine eigene Betreuerin, die sich um alle Fragen kümmerte. (Für Ruderer ja immer besonders wichtig: Wann gibt es wann, was und wie viel zu Essen? – Es gab alles und immer...).<br />Am Samstag fand die Generalprobe statt. Die Prominenten „Couch-Gäste“ – Henri Maske, Maria Furtwängler und Thomas Gottschalk – wurden durch Komparsen ersetzt. Die Ruderer konnten den Auftritt mit einem Doppelvierer in einem relativ engen Studio üben. Beim ersten Test der Klimmzüge stellte sich heraus, dass die Reckstangen wackelten. Da musste nachgebessert werden. Das Licht wurde angepasst. Außerdem wurden die Positionen geklärt –&nbsp;„Hier müsst ihr rechts von Kai stehen“ – „Und dann über die linke Treppe ab“. Außerdem mussten wir feststellen, dass der Titel der Sendung „Klein gegen Groß“ für unser Duell nicht ganz zutreffend war. Denn Isabell, die 13-jährige Gegnerin, ist mit 170cm nicht sehr viel kleiner als die Leichtgewichts-Mannschaft.<br />Dann ging es mit dem Shuttle zurück in die Stadt. Die Produktionsfirma hat uns in einem luxuriösen Hotel am Ku’damm untergebracht. Riesige Zimmer – aber ein bescheidener Fitnessraum, wie sich am nächsten Morgen zeigte. Kreislauf hochgefahren, Muskeln aufgepumpt – auf ins Studio zur Aufzeichnung der Sendung. Die Fans, das Publikum standen schon Schlange. Ankunft der Promis. Maske. Ein letzter Kostümcheck (damit auch wirklich keine verbotene Werbung sichtbar wird). Der Verlauf der Sendung wird über das Studio-TV in der Garderobe beobachtet. Die Nervosität steigt; die Frequenz der Toilettengänge auch. Bis unsere Betreuerin endlich den Auftritt ankündigt. Die Mikrofone werden noch verkabelt. Dann läuft der Vorstellungsfilm. Auftritt. Talk. Und dann Action.<br />Zunächst zog Isabell ihre Klimmzüge. Die ersten 17 ganz flüssig und dann kamen noch mit unglaublicher Willenskraft vier hinterher. Wahnsinn! Die meisten Mädchen schaffen gerade mal einen richtigen Klimmzug und diese 13-jährige legt 21 vor. Dann die Ruderer – Michel hörte nach 13 Klimmzügen auf, Stefan und Ingo schafften 17 und Christoph zog weiter. 18, 19, 20, 22 – ich jubelte schon hinter den Kulissen, doch die letzten zwei kamen fast gleichzeitig. Der Zählfehler wurde zur Regie gefunkt, aber kurz darauf brachte auch Thomas Gottschalk auf dem Sofa diese Unregelmäßigkeit zur Sprache. Nachdem durch die Zeitlupe das exakte Ergebnis von 21 Klimmzügen bewiesen wurde, kam es offiziell zum Gleichstand und damit zum Sieg für unsere Ruderer – Isabell hat ja behauptet, sie würde mehr schaffen.<br />Alle haben an diesem Abend ihren persönlichen Rekord im Zwei-Finger-Klimmzug aufgestellt. Nach der Sendung drang noch eine Horde von Fotografen ins Studio und ein Blitzlichtgewitter regnete über die Beteiligten herab. Die Agenturen wollen schließlich bedient sein. Uns blieb noch eine After-Show-Party, ein bisschen Sightseeing in Berlin am nächsten Morgen und die Rückreise. Und eine tolle Erfahrung zwischen Scheinwerfern, Promis, Kameras, Produzenten, Statisten. Ein tiefer Blick in die große Welt der Show.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Olympiasieger, Manager, Zukunftsgestalter - Interview mit Armin Eichholz</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/26/olympiasieger-manager-zukunftsgestalter-interview-mit-armin-eichholz/</link>
			<description>In unserer Serie „Was macht eigentlich…?“ stellen wir Ruderer vor, die vor einiger Zeit im Deutschlandachter erfolgreich waren, und zeigen, wie sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie haben schon während Ihrer sportlichen Karriere Ihr Maschinenbau-Studium an der Ruhr-Universität Bochum absolviert. Wie ist der Übergang ins Berufsleben abgelaufen?
Armin Eichholz: Ich habe 1984 angefangen zu studieren und mein Studium 1990 abgeschlossen – mit der Vertiefungsrichtung ‚Energie- und Verfahrenstechnik’. Allerdings wollte ich meine sportliche Karriere vor den olympischen Spielen in Barcelona noch nicht beenden. Daher habe ich zunächst eine Teilzeitstelle an der Uni Bochum angenommen, um zeitlich flexibel zu sein und den Leistungssport weiterhin zu betreiben.<br />Nach den olympischen Spielen 1992 in Barcelona, bei denen wir im Achter die Bronzemedaille gewonnen haben, beendete ich dann meine sportliche Karriere. Drei Jahre später habe ich promoviert und bin dann richtig ins Berufsleben eingestiegen.
Heute arbeiten Sie bei der RWE Power AG. Wie sind Sie dorthin gekommen?
Armin Eichholz: Nach der Promotion habe ich zunächst Bewerbungen geschrieben – fünf Stück um genau zu sein. Da wurde schon deutlich, dass ein kleiner Hinweis auf den Leistungssport im Lebenslauf ein echter Türöffner war: Aus fünf Bewerbungen sind vier Gespräche und drei Jobangebote entstanden. Ich hätte sogar bei WILO, dem jetzigen Hauptsponsor des Deutschlandachters, einsteigen können. Letztendlich habe ich mich aber für die Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen AG (VEW) entschieden. Die waren bis zur Fusion mit der RWE AG im Jahr 2000 ein regionales Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Dortmund.
Auch nach der Fusion sind Sie bei RWE geblieben. Wie ist Ihre Karriere dort verlaufen und welche Position bekleiden Sie heute?
Armin Eichholz: Obwohl ich es nicht vorrangig darauf angelegt habe, die Karriereleiter empor zu klettern, arbeite ich mittlerweile in meiner achten Position. Ich habe immer versucht, alle Aufgaben gut zu erfüllen und dabei auch nicht aufgegeben, wenn es einmal schwierig wurde. Ein Leistungssportler kann sich ja gar nicht vorstellen, mit einem mittelprächtigen Arbeitsergebnis zufrieden zu sein. Aber in einem großen Unternehmen fällst du mit dieser Hartnäckigkeit schon auf. <br />So kamen mit der Zeit immer größere Aufgaben, bessere Positionen, und natürlich mehr Verantwortung. Bereits mit 35 Jahren habe ich die erste richtige Management-Aufgabe als Leiter des Kraftwerks Westfalen in Hamm übertragen bekommen. Heute arbeite ich als Leiter der Sparte der Braunkohlenkraftwerke – hauptsächlich bin ich dabei in Bergheim bei Köln tätig.
Was sind Ihre Aufgaben?
Armin Eichholz: Zur Sparte Braunkohlekraftwerke gehören vier große Kraftwerke, die zusammen fast jede zweite Kilowattstunde Strom in NRW erzeugen. Als Spartenleiter ist meine wichtigste Aufgabe, die&nbsp; Zusammenarbeit der Kraftwerke zu organisieren. Dazu gehören zum Beispiel der Wissenstransfer und der Ressourcenausgleich, wenn es einmal richtig eng wird.<br />Jeder Achter-Ruderer weiß: Wenn die Zusammenarbeit im Boot richtig funktioniert und die Harmonie da ist, steigt die Leistungsfähigkeit, der Aufwand sinkt und es macht einfach mehr Spaß. Im Unternehmen ist das nicht anders. Nur der Hebel ist ungleich größer. In der Sparte arbeiten 3.000 Leute. Die Leistungssteigerung als Zielsetzung und das optimale Zusammenspiel im Team als Konzept – das ist nichts anderes als früher im Achter. Und die Umsetzung ist genauso anspruchsvoll und schwierig.
Wie können wir uns Ihre Arbeit konkret vorstellen?
Armin Eichholz: Die größte Aufgabe besteht im Moment darin, die Kraftwerke für die Zukunft fit zu machen. Heute stehen wir vor der Herausforderung, dass immer mehr erneuerbare Energien – vorrangig aus Wind- und Solaranlagen – in das Stromnetz einspeisen. Die traditionellen Kraftwerke müssen extreme Schwankungen ausgleichen, um den täglichen Strombedarf durchgängig und zuverlässig zu liefern.<br />Wir müssen also unsere bestehenden Kraftwerke ausbauen und weiterentwickeln, um sie flexibler zu machen. Dazu gehört natürlich auch eine betriebswirtschaftliche Komponente. Immerhin muss unser Unternehmen sich auf einem Markt behaupten, auf dem ein starker Wettbewerbsdruck herrscht, denn die erneuerbaren Energien sind stark subventioniert.
Wie lösen Sie diese Aufgaben?
Armin Eichholz: Da habe ich ein recht anschauliches Beispiel: Wir tauschen zum Beispiel die analoge Steuerungs- und Regelungstechnik unserer wichtigsten Kraftwerksblöcke aus. Eine moderne, digitale Steuerungstechnik kann viel mehr Informationen aus dem laufenden Betrieb aufnehmen und verarbeiten. So sind wir in der Lage, Lastwechsel optimal zu steuern und flexibel zu reagieren.
Haben Sie einen Tipp für die aktuelle Ruderer-Generation zum Übergang vom Leistungssport in die berufliche Laufbahn?
Armin Eichholz: Der Leistungssport war für mich ein wunderbarer Lebensabschnitt, den ich sehr genossen habe. Danach folgt jedoch ein ganzes Erwerbsleben: Hier bringt – zumindest am Anfang – nicht jeder das gleiche überragende Talent mit wie beim Rudern. Als Berufseinsteiger fangen alle wieder von vorne an. Wenn man sich aber von Beginn an bewusst macht, dass einem nicht sofort alle Aufgaben ‚weltmeisterlich’ gelingen, kann man es auch hier weit bringen. Mein Tipp lautet also: Lockerheit mitbringen. Diese braucht man ja auch beim Rudern, denn wer zu verbissen ist, riskiert Misserfolge.
Genauso wie die berufliche Karriere, war Ihre sportliche sehr erfolgreich. Was waren die Highlights?
Armin Eichholz: Ich habe schon als Kind mit dem Rudern angefangen und den Sport dann ab dem 17. Lebensjahr leistungsorientiert betrieben. Von 1981 bis 1992 war ich im Nationalteam. Zu meinen größten Erfolgen gehören hier der Olympiasieg in Seoul 1988 im Achter, der Weltmeistertitel im Vierer mit Steuermann 1991 und die Bronzemedaille im Achter bei den Olympischen Spielen in Barcelona 1992.
Gibt es etwas, das Sie aus Ihrer sportlichen Karriere für das Berufsleben gelernt haben?
Armin Eichholz: Ja klar, ich habe zum Beispiel gelernt, dass es immer Höhen und Tiefen gibt. Und dass aus der schlimmsten Krise oftmals die größte Chance erwachsen kann. So haben wir bei der Weltmeisterschaft 1987 – ein Jahr vor dem Olympiasieg – mit 17 Sekunden Abstand den letzten Platz im Finale belegt. Aus diesem absoluten Tiefpunkt sind wir dann quasi wie ein Phönix aus der Asche auferstanden und 1988 Olympiasieger geworden.
Wie konnte das funktionieren?
Armin Eichholz: Wir haben zum Beispiel aus dieser Krise heraus gemeinsam mit unserem Trainer Ralf Holtmeyer die Kriterien festgelegt, nach denen noch heute der Achter zusammengestellt wird: Als Qualifikationskriterium sollte hauptsächlich die Leistung im Zweier gezählt werden, nicht so sehr die Leistung auf dem Ruder-Ergometer. Das hatte zur Folge, dass wir viel mehr im Kleinboot trainiert haben. Dabei haben wir uns auch die mentale Robustheit geholt, um locker zu bleiben, wenn man einmal hinten liegt. In einem Pulk mit Zweiern im Training kann ja schließlich auch immer nur einer vorne liegen. So sind wir immer besser geworden und haben schließlich das Feld von hinten aufgerollt und den Olympiasieg geholt.
Wie ist heute der Kontakt zu Ihren ehemaligen Mannschaftskollegen?
Armin Eichholz: Der Kontakt ist gut, aber leider viel zu selten. Wir treffen uns gerne, rudern dann auch zusammen im Achter und genießen die seltene gemeinsame Zeit. Was dabei traurig ist, ist dass mein ehemaliger Zweier-Partner und unser Schlagmann Bahne Rabe, der 2001 verstorben ist, fehlt. Ich erinnere mich heute noch gerne an unsere gemeinsame Zeit. Vor allem an die Saison von 1991, in der wir nur zwei Rennen gewonnen haben: Die Deutschen Meisterschaften und die Weltmeisterschaft im Vierer mit Steuermann.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 23:27:49 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Männer-Skull-Nationalteam: Auftaktlehrgang in der olympischen Saison</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/24/maenner-skull-nationalmannschaft-mit-auftaktlehrgang-in-olympische-saison/</link>
			<description>Nur wenige Wochen nach dem Verbands-Ruderlager im sonnigen Portugal, versammelte sich die  männliche Skuller-Elite des DRV in Ratzeburg zu einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nur wenige Wochen nach dem Verbands-Ruderlager im sonnigen Portugal, versammelte sich die&nbsp; männliche Skuller-Elite des DRV in Ratzeburg zu einem fünftägigen Lehrgang. Hauptbestandteil dieser Zusammenführung durch Bundestrainer Markus Schwarzrock, war die aktuelle physiologische Leistungsüberprüfung auf dem Ergometer. Mittels des Stufentests, welcher von der Sportmedizin der Universität Ulm durchgeführt wurde, und insbesondere dem einen Tag später folgenden 6 km Wettkampftests, konnten sich der verantwortliche Bundestrainer sowie der Cheftrainer des DRV, Hartmut Buschbacher, ein aktuelles Bild über die Leistungsfähigkeit der besten 10 schweren und vier leichten Skuller des Deutschen Ruderverbandes machen. Diese Disziplingruppe bot bei der WM 2011 mit dem Gewinn von zwei äußerst dramatischen Silbermedaillen und zwei vierten Plätzen&nbsp; ein sehr geschlossenes und erfolgreiches Bild in den olympischen Bootsklassen an. Mit 18:36 Minuten absolvierte der Schlagmann des diesjährigen Männer-Doppelvierers (M4x), der Dresdner Tim Grohmann, diese Strecke als schnellster, gefolgt vom Rendsburger Bootskamerad Lauritz Schoof (18:41 Min.) und Einerruderer Marcel Hacker (18:48 Min.) von der Germania Frankfurt. Für beide letztgenannten war es die persönliche Bestzeit.
Bei den leichten Skullern waren, wie so oft in den letzten beiden Jahren bei nationalen Überprüfungen, Linus Lichtschlag und Lars Hartig vorne. Der Friedrichstädter brauchte für die 6 Km lange Strecke 19:52 Min., sein Bootskamerad vom RC am Wannsee folgte mit einem Abstand von 4 Sekunden und belegte somit den zweiten Platz. Jonathan Koch, der sehr lange mit Lichtschlag die gleichen Durchschnittszeiten ruderte, musste auf den letzten 400 m ein wenig abreißen lassen und verfehlte die magische Schallmauer von unter 20 Minuten, um 4 Sekunden, erkämpfte aber eine persönliche Bestzeit. Der junge Würzburger Konstantin Steinhübel benötigte für die 6 km lange Strecke 20:11 Min. und stellte auch eine persönliche Bestmarke auf.
Die nachfolgenden drei Tage absolvierten die deutschen Skuller dann unter nicht immer den besten Witterungsbedingungen, ihr Training hauptsächlich im M4x und (Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier (LM2x). Krafttraining, Gymnastik und auch der Fußballsport rundeten ein insgesamt gelungenen Lehrgang in der Ruderakademie ab. <br />Bevor die nächsten beiden Verbandslager in Frankreich (Februar) und Portugal (März) stattfinden werden, geht es nun für einige wenige Tage in die Heimatvereine, bevor des dann Schlag auf Schlag mit den nächsten Leistungsüberprüfungen auf dem Ruderergometer (2 km Test), der Langstrecke in Leipzig und des „olympischen“ Frühtests in Köln-Fühlingen geht.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:30:44 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Auf dem Fußballplatz geht's heiß her&quot; - 3 Fragen an Kristof Wilke</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/22/auf-dem-fussballplatz-gehts-heiss-her-3-fragen-an-kristof-wilke/</link>
			<description>Gestern ist das Team des Deutschlandachters aus dem Trainingslager im italienischen Sabaudia zurück nach Deutschland gekehrt.
Kristof Wilke, in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gestern ist das Team des Deutschlandachters aus dem Trainingslager im italienischen Sabaudia zurück nach Deutschland gekehrt.
Kristof Wilke, in Sabaudia habt ihr regelmäßig Fußball gespielt. Ist es eine willkommene Ablenkung oder ist es euch irgendwann genug mit dem Sport?
Kristof Wilke: Wir spielen zwar nur einmal pro Woche Fußball, aber es ist für uns ein richtiges Highlight. Wir stehen alle auch gerne auf dem Platz und freuen uns über die Abwechslung vom Trainingsalltag. Trotzdem ist es natürlich eine richtige Trainingseinheit. Da kann es schon mal auf dem Fußballplatz heiß her gehen, weil jeder für sein Team alles gibt und gewinnen will.
Mischt ihr beim Fußball die Teams durch oder gibt es feste Mannschaften?
Kristof Wilke: Wir spielen fast immer Backbord gegen Steuerbord. Die Teams sind dann einigermaßen ausgeglichen. Zwar hat im jetzigen Trainingslager immer das Team Backbord gewonnen, aber da war häufig eine große Portion Glück dabei. Steuerbord hat bei anderer Gelegenheit aber auch schon häufiger gewonnen.
Wer von den Ruderern kann denn am besten mit dem runden Leder umgehen?
Kristof Wilke: Da wir ohne Abseitsregel spielen, ist Urs Käufer einer der torgefährlichsten Spieler auf dem Feld. Auf der anderen Seite haben wir mit Filip Adamski ein Talent im Tor. Der holt einige Bälle raus und macht definitiv die beste Figur als Torwart.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 17:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ruderer zu Gast bei Kai Pflaume - Samstag ab 20:15 Uhr im Ersten</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/20/ruderer-zu-gast-bei-kai-pflaume/</link>
			<description>Da fiebert die ganze Familie mit: Im Duell gegen die Großen zeigen die Kleinen, was sie drauf haben. Wenn am 21. Januar mutige Erwachsene die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Mädchen geht die Wand hoch, und zwar regelmäßig zu Hause in ihrer eigenen Klettergarage: Isabell (13) ist ein richtiges Kraftpaket und will das auch beweisen. Sie fordert die Vize-Weltmeister im Leichtgewichts-Doppelvierer – Ingo Voigt, Stefan Wallat, Michael Wieler und Christoph Schregel – heraus, um an der Klimmzugstange gegen sie anzutreten. Klimmzugwettbewerbe sind unter Ruderern nicht unüblich – aber wer schafft die meisten Klimmzüge mit nur zwei Fingern?
Beatles-Fan Thomas Gottschalk stellt sich dabei der Herausforderung der sechsjährigen Ella, die mehr Beatles-Titel erkennen will als er – der Haken an der Sache ist, dass die beiden die Songs nur rückwärts zu hören kriegen! Ella ist schon ihr Leben lang Fan der Pilzköpfe aus England und spielt mittlerweile auch selbst Schlagzeug.
Medizinisches Fachwissen muss die Schauspielerin und Ärztin Maria Furtwängler beweisen. Robert aus Hamburg weiß mit seinen 13 Jahren schon genau, wie sein Lebensweg aussehen soll: Er wird Arzt werden. Das menschliche Skelett kennt er auch schon in- und auswendig und jetzt will er die Schauspielerin testen.
Und auch Box-Champion Henry Maske muss zeigen, wie fit er ist, denn die 11jährige Kira lässt ihn in die Lüfte springen. Sie behauptet, schneller Seilspringen zu können als er und das auf nur einem Bein!
Moderator Kai Pflaume zeigt sich begeistert von den jungen Talenten: „Ich bewundere den Ehrgeiz und das Selbstbewusstsein, mit dem die Kinder in der Show auftreten. Das sind zum Teil schon richtige kleine Entertainer. Sie tragen mit bei zu einer Familienshow, die alle begeistern kann.“
“Klein gegen Groß. Das unglaubliche Duell” ist eine Sendung des NDR für Das Erste. Die Show wird am Samstagabend um 20.15 Uhr ausgestrahlt.
<b>„Klein gegen Groß. Das unglaubliche Duell“ am Samstagabend mit Kai Pflaume</b>
<b>Gäste: Thomas Gottschalk, Maria Furtwängler, Henry Maske</b>
Samstag, 21. Januar 2012, ab 20:15 Uhr im Ersten]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 00:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sabaudia Trainingslager Frühjahr 2012 - Bilder</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/19/sabaudia-trainingslager-fruehjahr-2012-bilder/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@rudern.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 23:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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