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		<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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			<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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			<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 23:11:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mit dem Achter beim &quot;Ball des Sports 2012&quot;</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/05/mit-dem-achter-beim-ball-des-sports-2012/</link>
			<description>3 Fragen an Gregor Hauffe
Am Samstagabend war die Mannschaft des Deutschlandachters zu Gast beim „Ball des Sports 2012“ in Wiesbaden – eine jährlich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>3 Fragen an Gregor Hauffe</b>
Am Samstagabend war die Mannschaft des Deutschlandachters zu Gast beim „Ball des Sports 2012“ in Wiesbaden – eine jährlich stattfindende Gala-Veranstaltung der Deutschen Sporthilfe. Was stand für euch auf dem Programm?
Gregor Hauffe: Zu Beginn des Balls sind wir zusammen mit ungefähr 70 weiteren geladenen Sportlern, die von der Sporthilfe gefördert werden, eingelaufen. Auf der Bühne hat der Moderator Johannes B. Kerner alle namentlich vorgestellt. Zahlreiche Förderer der Deutschen Sporthilfe saßen im Publikum und konnten so auch einmal die Gesichter der Sportler sehen, die sie mit ihren Spenden unterstützen.<br />Später am Abend haben wir unseren Achter auf die Bühne getragen und die Mannschaft in einer kurzen Fragerunde vorgestellt. Ich war als Letzter an der Reihe und die Frage an mich zielte auf unsere Zielsetzung für Olympia. Meine optimistische Antwort, dass wir Olympisches Gold holen wollen, hat dem Publikum gut gefallen.
Hattest du an diesem Abend auch Kontakt zu Athleten anderer Sportarten?
Gregor Hauffe: Ich habe viele nette Gespräche geführt, aber auf Grund der Sitzverteilung hatte ich nicht viel Kontakt zu anderen Sportlern. Grundsätzlich aber kenne ich verschiedene Leistungssportler, zum Beispiel einige Kanuten. Da ich in der Sportfördergruppe der Bundespolizei bin, habe ich auch sporadischen Kontakt zu Leichtathleten – zum Beispiel zur Siebenkämpferin Jennifer Oeser oder zum Kugelstoßer David Storl.
Wie war euer Ausflug zum Ball des Sports in den aktuellen Trainingsplan eingebettet?
Gregor Hauffe: Wir haben eigentlich ganz normal trainiert. Vor der Abfahrt haben wir am Samstagmorgen und -vormittag zwei Einheiten auf dem Ergometer absolviert. Und auch am Sonntagnachmittag saß ich um 16 Uhr schon wieder auf dem Ergometer am Dortmunder Ruderleistungszentrum und bin 20 Kilometer gefahren.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 21:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Mein Leistungssport - lohnt sich das?</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/05/mein-leistungssport-lohnt-sich-das/</link>
			<description>Liebe Ruder-Freunde,
ich darf Sie alle hier an diesem festlichen Flaggentag des Berliner Ruderverbandes so herzlich anreden. Mein Freund Hans Lenk...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Liebe Ruder-Freunde,
ich darf Sie alle hier an diesem festlichen Flaggentag des Berliner Ruderverbandes so herzlich anreden. Mein Freund Hans Lenk hat über Herrn Stephan Ploke aus der Vereinszeitschrift des Akademischen Rudervereins Spandau einen Bericht des früheren Vereinsmitglieds Berthold Küttner von 1936 benannt. Küttner berichtet darin 1936 als Alter Herr über seinen Start bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen 1896. Im Athener Hafen Piräus, unter Meeresbedingungen vor königlicher Loge, fand ein olympisches Doppelzweier Rennen statt - jedoch ohne Konkurrenz. Wegen des Windes und der Wellen waren die gemeldeten Griechen und Italiener nicht am Start erschienen. Das war die erste Rudermedaille bei Olympia- für die Teilnahme, für ein ideelles Ereignis, noch nicht für einen Sieg. Ete vous prez, partez! Oder: Seid ihr bereit, los! Diese Startsituation heute in einem richtigen Rennen zu erleben ist ein eigner Wert, den ich später noch einmal kurz ansprechen werde. Werner Stahr, unser Vorsitzender, hat mir diese heutige Ehre zugedacht, ich habe nach einigem Zögern zugesagt. Zögern deshalb, weil vielleicht doch ein Jüngerer mitten drin stehender aus dem hochrangigen Aktivenkreise zu uns sprechen sollte. Werner Stahr und ich sind vor Jahrzehnten in Regatten gegeneinander gerudert, 1967 in Gatow im Zweier ohne auf der mit viel Aufwand vor und zu Mauerzeiten hergerichteten Regattastrecke. Er mit Jochen Betkenhagen, ich mit meinem leider viel zu früh verstorbenen Partner Peter Kuhn vom Spandauer Ruderclub. Natürlich war das, was wir damals an Strudeln in das Wasser brachten, der Leistungssport. Definiert aus dem Produkt von Kraft mal Weg in der Zeiteinheit unter vergleichbaren Bedingungen für alle Teilnehmer. Jeder, der ein intensives leistungsbezogenes Training absolviert und sich einem öffentlichen Wettkampf stellt, ist Leistungssportler, nicht nur im harten körperlichen Vergleich, sondern auch im geschicklichen und konzentrativen Bereich wie z.B. im Dart oder Eisstockschießen. Auch für diese Sportarten ist in der Regel ein Training in körperlicher Ausdauer und Fitness notwendig. 
Drei pyramidenartig aufgebaute leistungsbezogene Ebenen des Sports - damit sage ich Ihnen nichts Neues - lassen sich sehr unscharf trennen: Breitensport, Leistungssport, Spitzensport - dieser letztere mit einer Sonderabteilung des von mir hier so genannten Heroensports. Den öffentlich im Vordergrund stehenden Heroensport möchte ich nur am Rande erwähnen, er wird mit Publizität überschüttet, bewegt hohe Geldsummen, hat ein hohes Nachahmungspotential und wird nach minuziös und ständig ermittelten Quoten unseres eigenen Volks-Fernsehinteresses auf Werbewirksamkeit überprüft. Der Heroensport wird aber auch von den Medien, auf bestimmte Einflüsse hin und mit Finanzierung durch unsere eigenen Rundfunkgebühren gezielt gemacht, man denke im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur an das Boxen oder das so wenig zur zahlreichen Nachahmung geeignete Bobfahren. Mit Quoten aus dem Heroensport kann Rudern im Moment (leider?) nicht konkurrieren. Der Sportphilosoph und Soziologe Gunter Gebauer von der TU Berlin bekam kürzlich sowohl im Tagesspiegel als auch in der FAZ ganzseitige Interviews, und hat darin zum Spitzensport ziemlich viel Bizarres geäußert. Spitzensport habe sich in der Leistungsgesellschaft überholt, wegen der Zeitkonkurrenz in der Ausbildungsphase. Die globale Berufskonkurrenz sei zu groß für sportliche Verzettelungen, es gäbe auch keine Vorbilder mehr wegen der Überkommerzialisierung- Staatliche Sportförderung sei ein wohl überflüssiges Relikt des kalten Krieges, überholt speziell wegen des Vergleichs-Wettkampfes der früheren beiden deutschen Staaten, der Staat sollte aber doch eine Rente für Spitzensportler erwägen. 
Wie kamen wir denn eigentlich dazu, uns in jungen Jahren in Leistungsgemeinschaften hinein zu bewegen. Bei mir war das ein Freund aus der Nachbarschaft, der mich mit 12 Jahren zum nahen Ruderclub Hellas Titania an der Scharfen Lanke schleppte. Da trainierten unter dem Trainer Noack mehrere Vereins-Rennmannschaften. Für eine externe Jugendregatta gab mir mein damaliger Schulrektor am Kant-Gymnasium, Herr Dr. Brackertz, einen Sonnabend frei, aber nur unter der einen Bedingung, daß ich so etwas nicht noch einmal erwünschte. Zu der Zeit konnte ich den gewaltigen Start des Ratzeburger Achters ehrfürchtig erschauernd von einem Steg in der Laubenkolonie neben den Startprämen an der Scharfen Lanke beobachten. Dann kam etwa 1962 die Idee der Renngemeinschaft Spandau, verfolgt und verwirklicht von Hans Adolphs und Hans Budzynski und anderen. Ein Glücksfall war, daß damals Hans Lenk bald nach seinem Olympia-Achtersieg in Rom 1960 als junger Privatdozent der Philosophie in Berlin eine sportliche Bleibe suchte, sie bei Hellas Titania fand und mit seiner Prognose &quot;Wenn Ihr ordentlich trainiert, könnt ihr bald deutscher Meister werden.&quot; eine ungeheure Begeisterung unter den ca. 20 Trainingsleuten weckte, zumal er das Wintertraining selbst beispielhaft und dabei auch mal heftig keuchend mitmachte und sogar als Trainer mit Hanne Naumann und später mit seinem eigenen Lehrer Karl Adam zusammenarbeitete.
Was will ich damit sagen? Der Ursprung jeden sportlichen Engagements in der Schulzeit ist auch im Fernsehzeitalter viel eher Neugier, spielerischer Vergleich, Spaß an einer bestimmten Sportart, durch Zuschauen und Freunde und Lehrer vermittelt, und durch lokale Ausbildung gefördert. Motorische Fähigkeiten sind Grundlage der Persönlichkeitsbildung. Der physische und mentale Vergleich, Streben nach Verbesserung und der Wettkampf, aber auch ein wenig der Neid auf Fähigkeiten oder Status anderer gehören als Antrieb zur menschlichen Spezies auf allen Ebenen des Lebens. Der Leistungssport ist nur eine unter vielen Spielarten dieses Lebensprinzips. Ich meine, dass der Wettkampfgedanke (vielleicht auch versetzt mit Aussicht auf begrenzte Publicity) bis in die höchsten Leistungsklassen vorhält, auch wenn keine lebenssichernden Prämien zu erlangen sind - sofern die Lebensperspektive neben dem Sport - in Elternhaus, Schule, Berufsausbildung und Freundschaften gestaltbar bleibt.
Das Faszinierende am Leistungssport liegt in seiner einfachen Verständlichkeit und der relativ genau messbaren, fast immer fairen Vergleichbarkeit, jedenfalls mehr im Sport als in anderen Lebensbereichen. Von allen Teilnehmern und Interessenten werden Rangordnungen im Sport in der Regel ohne Vorbehalte anerkannt. Die Prägung der Persönlichkeit, Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein werden durch die Erfahrung eigener authentischer Leistung gefördert. Teilweise wird von Soziologen und Pädagogen auch angenommen, dass die im Sport unabdingbaren Fähigkeiten wie Konsequenz, Konzentration, Steuerung der Leistung und punktgenaue Reaktionsfähigkeit - wie anfangs erwähnt z.B. beim Start - auf Bereiche des täglichen und beruflichen Lebens übertragen werden oder übertragen werden können.
Zur Unterstützung dieser Fähigkeiten stellt das Bundesministerium des Inneren für den Breitensport und besonders für die leistungsabhängige Sportförderung außerhalb des Profibereiches Millionensummen aus Steuergeldern bereit. Als private Stiftung verteilt die Stiftung Sporthilfe Sponsorengelder an Leistungssportler. Weiterhin sind Bundeswehr und Bundespolizei großzügig in den Spitzensport einbezogen, die Ähnlichkeiten zum „Staatsamateur“ aus Zeiten der DDR sind gegeben, aber deshalb nicht schlecht. Spitzensport im Leistungssport spielt sich in Deutschland in einer größeren Vielfalt und in jeder Leistungshöhe mit viel mehr Vorbildern ab, als von Gebauer charakterisiert. Ein übergroßer Teil der Spitzenruderer sind nach wie vor Studenten, die Gebauers Thesen täglich widerlegen. Und was Gebauers Rente für Spitzensportler betrifft: Wie sollten diejenigen mit einer Sportrente bedacht werden, die gleich intensiv trainiert, in der breiteren Welt-Spitzengruppe aber keine Medaille gewonnen haben? Wie soll entschieden und finanziert werden?
So schön Ruderwettkämpfe vom Regattazug aus oder am Fernseher mit parallel zum Geschehen laufender Kamera anzusehen sind, dieser Sport ist für den Laien wenig erfühlbar, zu langsam und zu selten wird jemand überholt, das 2000 m Rennen ist eigentlich nur für Ruderer attraktiv und verständlich. Die Berichterstattung in den Medien konzentriert sich auf internationale Meisterschaften und wird dann in adäquater Länge nur in einem privaten Fernsehsender gebracht. National oder international bekannte Ruder-Heroen sind in Deutschland Ausnahmen und werden eher in Kleinbooten oder auf der Schlagposition im Achter geschaffen. Der bemerkenswerte Erfolg unseres Frauen-Doppelvierers aus Berlin bei der Weltmeisterschaft 2011 in Bled hatte vergleichsweise deutlich geringere Resonanz. Wir müssen uns damit abfinden, unsere Ruderinnen und Ruderer werden nicht übermäßig bekannt. Das mag in anderen Ländern anders sein, ein Indiz dafür scheint mir die Doping-Praxis im Rudersport zu sein. Ich hatte bisher geglaubt, das gäbe es überhaupt nicht - vor 40 Jahren bekamen wir in der Hochtrainingsphase gelegentlich mal Vitamin B1 und Vitamin C. Eine Nachsuche in den offiziellen Dokumenten der WADA ergab, dass in den Jahren 2004-2010 an die 20 Dopingsperren im Rudern ausgesprochen wurden, überwiegend in Ländern Osteuropas. Ein gesamter nationaler Ruderverband musste zurücktreten, sonst hätten dessen Athleten nicht mehr starten dürfen. Ein deutscher Ruderer war nicht dabei. Mit Freude habe ich die Stellungnahme des Aktivensprechers im DOSB gelesen, der die unangenehmen Umstände von nicht angemeldeten Kontrollen in vollem Umfang akzeptiert, auch unter einer vertretbaren Einschränkung der Persönlichkeitsrechte wie der zeitgenauen Meldepflicht. Die WADA und die NADA sind hier rückhaltlos zu unterstützen. Es ist zu wünschen, dass alle Nationen und Sportarten diesem Kontrollsystem beitreten und dass genügend Gelder vom IOC, von der FISA und den anderen internationalen und nationalen Verbänden, aber natürlich auch von den Sponsoren bereitgestellt werden. Nur so ist weitgehende Chancengleichheit herzustellen und die Gesundheit unserer Athleten zu schützen. Denken wir bitte auch daran, dass bei der häufig aus verschiedenen Gründen geforderten Freigabe von Dopingmitteln (Stichwort „wie einfach wäre dann alles“) bald unsere Kinder ohne fremde oder eigene gesundheitliche Skrupel einbezogen würden. Destruktiv ist - wie im Tagesspiegel am letzten Sonntag von Herrn Teufel verfasst - die Haltung, Dopingkontrolle sei schon seit jeher gescheitert, weil die Doper immer einen Schritt voraus seien. Das darf nie ein ernsthafter Grund sein, Doping-Bekämpfung aufzugeben, sondern muß vielmehr Ansporn sein für Forschung und wissenschaftlich belegte neue Ideen.
Ich habe mir im letzten Jahr mit meiner Frau eine nostalgische Erinnerung gegönnt - den Besuch der Ruder-Weltmeisterschaft 2011 in Bled . Da war Erinnerung an die Meisterschaft 1966, meine spätere Hochzeitsreise und der so erfolgreiche Start von Britta Oppelt aus meinem Verein Hellas Titania im Doppelvierer. Unser Erfolg 1966 im Achter war möglich, weil sich eine Idee von tatkräftigen Vereinsführern, ein Vorbild (Hans Lenk), engagierte Trainer (Adam, Lenk, Naumann), persönliche Sponsoren (Fritze Pirsch, Kurt Oppelt, Günter Bestvater, Motte Schröder und viele andere) und nicht zuletzt leistungsbereite Ruderer trafen. Den Achter 1966 haben wir Ruderer damals selbst zusammengestellt, so hat man es uns jedenfalls empfinden lassen: Nach der Saison 1965 blieben zwei Ratzeburger Achter-Ruderer übrig und 6 Ruderer aus einer ruderisch schon erfolgreichen Städtekombination Frankfurt-Karlsruhe-Berlin. Nicht ein einziger Ruderer dieser Achter-Mannschaft wurde während der Saison 1966 ausgewechselt, obwohl wir in Luzern eine empfindliche Niederlage kassierten - Sieger im kleinen Finale. Heute ist das wohl ganz anders, wiederholte Ergo-Tests, Zweier-Tests, Einer-Tests und andere auch medizinische Kriterien lassen bei zweifelhaften Wettkampf-Ergebnissen Umbesetzungen in allen Bootsgattungen und in der laufenden Saison viel häufiger zu als früher. Das ist schon etwas anderes als eine Auswechselung beim Handball, und beim Rudern eine für alle Beteiligten unter großem Leistungsdruck wohl zu akzeptierende aber für Verband, Trainer und an erster Stelle für den Athleten selbst äußerst schwierig zu handhabende Praxis. Das Phänomen des gemeinsamen Rhythmus, der Mobilisierung von gemeinsamen Leistungsreserven und des gemeinsamen Verständnisses ist dabei wie auch früher am wenigsten zu messen und doch so wichtig.
Die Ruderweltmeisterschaft 2011 in Bled war - verglichen mit anderen Weltmeisterschaften in publikumswirksamen Sportarten ein sehr lebendiges aber eher familiäres Ereignis eines eigenen Völkchens - vielleicht 4000 Zuschauer waren da, zu werten gegen ein volles Olympiastadion plus 10 andere Stadien beim Fußball. Die starken Ruderer aus Neuseeland und Australien und deren weitgereiste große und lautstarke, immer fröhliche Fangemeinde haben mich überrascht. Die deutschen Zuschauer saßen eher verteilt und waren auch nicht wie z.B. die “Aussies“ an einem eigenen Schlachtruf erkennbar. 
Von den Finalrennen sind mir zwei denkwürdige Entscheidungen in fester Erinnerung: Unser Männer-Doppelzweier fuhr ein engagiertes Rennen immer etwa Bootskasten-Länge vor Neuseeland und wurde auf der Ziellinie nur deshalb abgefangen, weil Neuseeland nach einem starken Endspurt gerade zufällig am Anfang des Vorrollens mit entsprechendem Vorschub war - sechs Hundertstel gleich etwa 5 cm waren der Sieg. Und der Männer-Doppelvierer führte sicher mit Bootskasten-Länge, als ein „Krebs“ drei Schläge vor dem Ziel den Rhythmus zerstörte und das Boot auf den zweiten Platz durchschwamm. Der bärtige Übernahme-Mann Lauritz Schoof aus Rendsburg war untröstlich, auch als er die freundschaftliche Hand seines Mitruderers bei der Siegerehrung auf der Schulter spürte. Die Mannschaft hat ihn nicht hängen lassen und den Krebs als Motivationskick für London ausgegeben. Leistungssport heißt eben auch, mit Niederlagen umgehen zu können und sich in einer Mannschaft richtig einzuordnen.
Sollten wir über die Situation unseres Sports - Rudern und Leistungsrudern - froh oder traurig sein? Ich habe keinen genauen Einblick mehr in Details, nur ein Gefühl. Kein Spitzenruderer gerät in den Verdacht, mit seinem Sport Geld verdienen zu wollen oder zu können. Gelegentlich kommen bekannte Ruderer in der Presse zu Wort, auch das nur zeitlich begrenzt. Ist nicht diese Abgeschiedenheit auch ein Wert an sich, den wir mit anderen Sportarten teilen? Abseits von übergroßer Publicity mit ihren eigenen Gefahren, abseits von Weltrekordzeiten und direktem Verletzungs-Körperkontakt. Wir können uns durch Rudern auf beste Gesundheitsförderung in freier Natur verlassen, Leistungsrudern hat fast überhaupt kein medizinisches Gefährdungspotential. Fast alle Muskelgruppen - wie in keiner anderen Sportart - und der Kreislauf werden fit gehalten, so lange bis nach Jahrzehnten eventuell die kranke Hüfte uns nicht mehr aus dem Boot hochkommen lässt. Die Steuerung des ruderischen Spitzensports ist schwierig und wird vom DRV und seinen Organisationen verantwortungsvoll gestaltet, Probleme bleiben da nicht außen vor. Die Erfolge der letzten Jahre ermutigen.
In Bled bin ich mit Michael Weissenberger zusammengetroffen, der die <link 1724 - internal-link>Stiftung Rudern im Ruderclub Deutschland</link> führt. In meinen Augen ist dies eine ausgesprochen honorige Vereinigung mit Förderung von Spitzenathleten bei speziellen Problemen, aber auch mit der Förderung des Behinderten-Ruderns (z. B. in Bled) und auch des Wanderruderns. Ursprünglich war der Ruderclub Deutschland eine Vereinigung von erfolgreichen Spitzenruderern zu geselligem Anlass, jetzt in einer Stiftung ideell gewandelt mit dem genannten sozialen Aspekt. Es gibt nur ein Problem. Die vielen jahrelang geförderten Ruderer aus der höchsten Klasse können nicht richtig einbezogen werden und sehen selten eine Verpflichtung zur Beteiligung, sobald sie den Leistungssport aufgeben. Das gleiche gilt für die Rudervereine in Deutschland bei der Frage nach einem symbolischen Beitrag. Wer das verbessern möchte und mehr dazu wissen will, der schaue sich die jetzt in meinen Augen hervorragend gestaltete Webseite des DRV an. 
<a name="_GoBack"></a> „Mein Leistungssport - lohnt sich das?“ Die Bilanz fällt ganz klar positiv aus. Rudern ist der Mannschaftssport an sich, wie der Dichter Rudolf Hagelstange für den Achter formuliert hat. Das Boot erzwingt Nähe bis auf wenige Zentimeter. Gemeinsame Anstrengung ist im Boot nicht aufteilbar. In keinem anderen Sport ist konzentrierter gleicher Schwung für rhythmisches Gleiten auf glattem Wasser - in eine Richtung, die man nicht sieht - solch ein Erlebnis. Das Wohlgefühl unter der Dusche nach einem überstandenen Rudertraining ist dauerhaft nachfühlbar. Die Freude nach einem Sieg setzt sich tief in die Erinnerung. Erfolge bei Meisterschaften habe ich in Bewerbungen genannt und nicht verschwiegen. Mein Studium war grundsätzlich nicht behindert, der Sport hat mich beruflich und familiär enorm bereichert. Der Leistungsgedanke hält bis heute, zuletzt bei der von Michael Hehlke und anderen so hervorragend gestalteten Langstrecken-Regatta „Quer durch Berlin“. Wir wollten bei Hellas-Titania eigentlich eine Oldie-Mannschaft des Clubs in der offenen Gig Doppel-Achter Klasse melden. Als der willige Oldie- Kreis immer mehr schrumpfte fragten wir die jüngeren Aktiven in unserem Verein, die ohne zu zögern mitmachten und Spaß an der Vorbereitung hatten. So startete schließlich ein Vereins-Achter aus drei Ruder-Generationen von 18-70, der einen guten dritten Platz hinter zwei jungen Berliner Vereins-Mannschaften aus einer Generation von 18-30 belegte. Die Jungs waren wohl vom ausgeschriebenen Preis der Veolia (einem Ruder-Ergometer, gedacht als Preis für den etwas breiteren Vereinssport) übermäßig fasziniert.
Nicht nur diese kleine Geschichte bestätigt: Ruder-Leistungssport lohnt sich allemal. Wir sollten ihn in allen Facetten erhalten und den Verantwortlichen, den Ausbildern und Trainern helfen und ihnen danken. Humaner Leistungssport - dieses Ziel ist kein Widerspruch in sich, so hat es zuletzt der ehemalige Skispringer und jetzige Pädagoge Toni Innauer formuliert. Humaner Leistungssport sollte auch gerade im Rudern unser Motto sein.
<i>Referat auf dem Flaggentag der Berliner Ruderinnen und Ruderer- Landesruderverband Berlin am 22.1.2012 im Bärensaal des Alten Stadthauses</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 18:52:59 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>boot TV - &quot;Trockenrudern&quot; auf dem Ergometer </title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/04/boot-tv-trockenrudern-auf-dem-ergometer/</link>
			<description>Die Ruderer des Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verbandes (NWRV) bieten  auf den Ergometern den Besuchern der Wassersport-Arena erste Erfahrungen  in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ruderer des Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verbandes (NWRV) bieten  auf den Ergometern den Besuchern der Wassersport-Arena erste Erfahrungen  in ihrer Sportart auf dem Trockenen an.]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@rudern.de</author>
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Henrik Stephansen verbessert Ergometer-Weltrekord auf 5:57,4 min </title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/02/henrik-stephansen-verbessert-ergometer-weltrekord-auf-5574-min/</link>
			<description>Henrik Stephansen aus Dänemark hatte im Februar 2009 die Ruderwelt mit einem fantastischen Ergometer-Weltrekord geschockt. Damals verbesserte er...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Henrik Stephansen aus Dänemark hatte im Februar 2009 die Ruderwelt mit einem fantastischen Ergometer-Weltrekord geschockt. Damals verbesserte er innerhalb einer Woche den Weltrekord der Leichtgewichte erst auf 6:01,8 min, um ihn dann auf unglaubliche 5:58,5 min zu verbessern. 
Damit ist Stephansen der einzige Leichtgewichtsruderer, der jemals unter der magischen Marke 6 Minuten bleiben konnte. Im letzten Jahr konnte er seine herausragenden physischen Möglichkeiten durch den Weltmeistertitel im Leichtgewichts Männer-Einer krönen, den er souverän in Bled gewann. 
Jetzt legte Stephansen in der olympischen Saison noch einen drauf. Er gewann die Dänischen Ergomeisterschaften in 5:57,4 min. Dahinter kam Steffen Bonde in 6:03,1 min ein, dann Mads Rasmussen in 6:09,9 min. Legende Eskild Ebbesen zeigte starke 6:11,8 min und holte sich Platz 5 in diesem Weltklassefeld. ]]></content:encoded>
			
			<author>oliver.palme@rudern.de</author>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:26:08 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutschlandachter Mannschaft des Jahres 2011 in Dortmund</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/01/deutschlandachter-mannschaft-des-jahres-2011-in-dortmund/</link>
			<description>Das Team des Deutschlandachters heimst weiter fleißig Preise ein. Nachdem es bei der bundesweiten Wahl zu Mannschaft des Jahres zu Platz drei hinter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Team des Deutschlandachters heimst weiter fleißig Preise ein. Nachdem es bei der bundesweiten Wahl zu Mannschaft des Jahres zu Platz drei hinter dem BVB und der Fußball-Nationalmannschaft gereicht hat, siegten die Ruderer nun bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres 2011 in Dortmund – sogar vor einer Fußballmannschaft.
Für die Gala nahe des Westfalenstadions hatten im Vorfeld 20.000 Wähler ihre Stimmen abgegeben und es so spannend gemacht, dass selbst die Mannschaft von Ralf Holtmeyer überrascht wurde. „Soweit ich weiß, liegt die Fußballmannschaft vor uns“, sagte Steuermann Martin Sauer kurz vor der Preisverleihung. 
Die anderen Nominierten waren die Eishockeyspieler des EHC Dortmund und die Frauenfußballmannschaft des SV Berghofen. Letztere galten als heiße Favoriten, nicht nur weil sie mit Fußball die größte Leidenschaft der Dortmunder ansprachen, sondern weil sie furios in die Westfalenliga aufstiegen. Die Mannschaft des Deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund war bei der Wahl außen vor gelassen worden.
Letztlich hätte das Ergebnis kaum knapper ausfallen können: Die nominierten Teams trennten je nur knapp 200 Stimmen. Umso überraschter wirkten dann die Ruderer, als sie ihren Namen hörten und von Laudator Jürgen Klopp auf die Bühne geholt wurden. Der Trainer des BVB war kurzfristig für den früheren Hockey-Olympiasieger Michael Krause eingesprungen. Krause steckte im Stau und kam verspätet, ließ es sich dann aber nicht nehmen, das Team für die anstehenden Aufgaben zu motivieren. „Als ich 1968 in Mexiko bei Olympia dabei war, habe ich das Leiden eurer Vorgänger gesehen. Sie haben sich gequält, aber sie haben gewonnen“, sagte Krause. Gerade beim Rudern sei es so wichtig, dass alle durchhielten. „Wenn nur einer abbricht, geht die ganze Mannschaft unter.“
Für den Deutschlandachter war es der dritte Sieg in Serie bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres in Dortmund. Ein Triumph, der sich einreiht in die Erfolgsstory der vergangenen Wettkämpfe. „Wird das nicht ein bisschen langweilig, wenn man jedes Rennen gewinnt?“, fragte dann auch Moderatorin Petra Nachtigäller von den Ruhr Nachrichten. Die erfolgshungrige Antwort von Martin Sauer war eindeutig: „Nein, definitiv nicht.“ 
Bundestrainer Ralf Holtmeyer sah das ähnlich. Olympische Spiele seien etwas ganz besonderes, auf das alle gemeinsam hinarbeiteten. „Ich habe diese Jungs immer stark bewundert“, gestand Michael Krause. Der Goldmedaillengewinner von 1972 schloss seine Laudatio mit der zuversichtlichen Anspielung auf den Gold-Achter von 1968: „Ich wünsche euch, dass ihr wie eure Vorgänger durchhaltet, so richtig durchzieht und dann auch Gold gewinnt!“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neujahrsempfang des DOSB </title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/01/neujahrsempfang-des-dosb/</link>
			<description>Beim Neujahrsempfang des DOSB kündigt der Präsident für die Olympischen Spiele eine „grandiose Mischung aus britischer Sporttradition und Innovation“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(DOSB-PRESSE) Zu Beginn eines „ereignisreichen Sportjahres“ hat DOSB-Präsident Thomas Bach Vorfreude auf die Olympischen Spiele in London geschürt. „Wir werden eine Olympia-mannschaft erleben, mit der wir uns alle identifizieren können, im Hinblick auf Auftreten und Erfolg“, sagte Bach beim Neujahresempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Dienstag im Frankfurter Römer. „Die Spiele werden eine grandiose Mischung aus britischer Sporttradition und Innovation.“
In Anerkennung ihrer großen Verdienste um den Sport zeichnete Bach die Gastgeberin und Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth bei der Feier mit der Trophy des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) aus, die diesmal unter dem Motto „Sport and Social Responsibility“ steht.
Außerdem prämierten der DOSB und das Bundesfamilienministerium in Frankfurt zwei vorbild-liche Sportfamilien: Preisträger sind die Sportvereinsfamilie Schratz/Horst aus Frankfurt am Main und die Spitzensportfamilie Englich aus Frankfurt an der Oder.
Als Eliteschüler des Jahres 2011 wurden die Leichtathletin Gesa Felicitas Krause (Frankfurt/ Main) und Kanute Tom Liebscher (Dresden) ausgezeichnet. Außerdem ehrten der DOSB und der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) als „Eliteschule des Sports 2011“ den Standort Dresden.
Sport und soziale Verantwortung – das seien zwei Seiten derselben Medaille, sagte DOSB-Präsident Bach in seiner Laudatio auf Petra Roth. Nirgendwo sonst könnten einige der größten gesellschaftlichen Aufgaben der Gegenwart so gut erfüllt werden wie im Sport. Dabei seien gerade die Städte und Kommunen wie „Laboratorien, um neue gesellschaftliche Herausforderun-gen anzugehen“, ergänzte der DOSB-Präsdident und zitierte damit die Preisträgerin, die sich in ihrer fast 17 Jahre währenden Amtszeit und in ihrer langjährigen Mitverantwortung als Präsiden-tin und Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages immer bewusst gewesen sei, dass der Sport für den sozialen, interkulturellen und generationenübergreifenden Zusammenhalt in den Städten unverzichtbar sei. 
Gerade Frankfurt leiste dabei Vorbildliches, etwa bei der Integration von Menschen mit Migra-tionshintergrund, sagte Bach. Die Stadt hat einen Integrationspreis aufgelegt, mit dem auch Sportvereine ausgezeichnet wurden, von denen eine Reihe im Programm „Integration durch Sport“ mitarbeiten. Als Anerkennung für das Ehrenamt gebe es auch eine Auszeichnung für junge Engagierte im Sport, ergänzte Bach und ermutigte Petra Roth, die für den Sommer ihren Abschied aus ihrem Amt angekündigt hat, sich anschließend in einem Ehrenamt im Sport zu engagieren.
Auch Petra Roth, zugleich Festrednerin des Neujahrsempfanges, nannte den Sport „ein zentra-les überpolitisches Aufgabenfeld“, das nicht ignoriert werden könne. Als provokanten Hinweis an die eigenen Reihen fragte sie gar, ob Bewegung und Sport nicht als Talentschmiede für späteren Bildungserfolg festgeschrieben werden müsse. „Sport ist das Ferment unserer Gesellschaft“, sagte sie. 
Bach sprach in seiner Begrüßung der rund 350 Gäste im historischen Kaisersaal des Frankfurter Rathauses auch die Schattenseiten des Sports an. Im Zuge der Erfurter Dopingermittlungen forderte er eine schnelle und lückenlose Aufklärung. „Wir haben in diesen Tagen die Nachricht erhalten, dass in Erfurt ein Arzt möglicherweise verbotene Dopingpraktiken an Sportlern ange-wendet hat. Wir vertrauen aber darauf, dass der Fall zügig durch die Staatsanwaltschaft auf-geklärt wird und die NADA genügend Informationen bekommt, um die sportrechtlichen Fragen zu klären“, sagte der DOSB-Präsident. 
Für den DOSB und den Sport komme es jetzt darauf an, das sportärztliche Betreuungssystem zu verbessern, ergänzte Bach. Zudem seien die Anwendung von verbotenen Dopingpraktiken durch einen Arzt nicht mit dem beruflichen Ethos vereinbar. „Wir müssen schauen, wie wir proaktiv gegen solche Entwicklungen steuern können, damit wir in Zukunft solche Dinge ausschließen können&quot;, sagte Bach. (js)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:20:22 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rudersport 01/11 - Leserfrage des Monats Februar</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/28/rudersport-0111-leserfrage-des-monats-februar/</link>
			<description>„Das Thema Meisterschaft wird unter den Masters immer wieder diskutiert.  Im Gegensatz zu anderen Sportarten werden im Rudern keine nationalen und ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i><b>„Das Thema Meisterschaft wird unter den Masters immer wieder diskutiert.  Im Gegensatz zu anderen Sportarten werden im Rudern keine nationalen und  internationalen Meistertitel vergeben. Begründet wird diese Haltung von  den Verantwortlichen im Wesentlichen damit, dass der Wettkampfsport der  Altersklassen eher breitensportlich orientiert bleiben soll und aufgrund  der vielen Alters- und Bootsklassen die quantitative Basis fehlt</b>,“</i>  führte Dag Danzglock Anfang Januar unter anderem aus. 
<b>Was meinen Sie: Braucht man im Masters-Rudern eine Meisterschaft? </b>
Senden Sie Ihre Antwort per E-Mail an <link froeberg-suberg@szbz.de>froeberg-suberg@szbz.de</link>. 
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<i><b>„rudersport“, die offizielle Zeitschrift des Deutschen Ruderverbandes (DRV), erscheint monatlich im Sportverlag Schmidt &amp; Dreisilker GmbH</b></i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 15:33:29 +0100</pubDate>
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			<title>Making of: Das Klimmzugduell bei „Klein gegen Gross“</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/27/making-of-das-klimmzugduell-bei-klein-gegen-gross/</link>
			<description>Am 21. Januar 2012 kam es am Samstagabend zur Hauptsendezeit in der ARD zu einem großen Fernsehduell mit Rudererbeteiligung. Die 13-jährige Isabell...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ergebnisse der Langstrecke Dortmund waren gerade analysiert und zu den Akten gelegt als Ende November ein Anruf von Oliver Palme kam: Die Mannschaft des Leichtgewichts-Doppelvierers, die Vize-Weltmeister von Bled, soll an einer Fernsehshow mit Kai Pflaume teilnehmen. Es geht um Klimmzüge. Ob ich Lust hätte das zu koordinieren und zu organisieren? Wer sagt da nein...
Zuerst mussten die Personalien geklärt werden. Ingo Voigt, Stefan Wallat und Michael Wieler hatten bereits zugesagt – nur Jonas Schützeberg hat die Disziplin gewechselt und war zum Zeitpunkt der Produktion mit den Leichtgewichts-Riemern im Trainingslager in Sabaudia. Da musste ein Ersatzmann her, der mit Christoph Schregel – ebenfalls Vize-Weltmeister im LM4x (2006) – schnell gefunden war.
Danach mussten mit der Produktionsfirma die Spielregeln werden. Wie sollen die Klimmzüge gemacht werden. Vorne/hinten, Rist-/Kammgriff, wie weit wird gefasst? Und dann gab es bei dem vorgesehenen Duell auch noch ein Handicap – die Klimmzüge durften nämlich nur mit zwei Fingern pro Hand durchgeführt werden. Nachdem ich hier gesundheitlich Bedenken äußerte, wurde ich von der Redakteurin Kathrin Speck-Born an den Kölner Professor für Biomechanik Gert-Peter Brüggemann verwiesen. Mit ihm konnte ich klären, wie das Training in den nächsten sechs Wochen aufgebaut werden musste, denn neben der Schulter- und Armkraft musste noch die Fingermuskulatur aufgekräftigt werden.
Von nun an hieß die wöchentliche Frage, wer gerade wie viele Klimmzüge mit wie viel Fingern schafft. Christoph, der sich auch auf den Klimmzugwettbewerb in Osnabrück vorbereitete, war von Anfang an Favorit; aber auch die anderen hatten beträchtliche Leistungssteigerungen. 
Neben den sportlichen Vorbereitungen ging es dann natürlich auch um einen möglichst guten medialen Auftritt: Bild- und Videomaterial musste für den Vorstellungsfilm der Mannschaft zusammengesucht werden. Für eine Produktion mit der gesamten Mannschaft war keine Zeit mehr. Es wurde das „öffentlich-rechtliche“ Material von der Weltmeisterschaft benutzt, meine Trainingsaufnahmen von der WM-Vorbereitung und dann entstanden noch in Nordrhein-Westfalen neue Krafttrainingsaufnahmen mit Christoph und Stefan.
Kai Pflaume wurde noch mit einem Dossier mit den wichtigsten Fakten das Rudern im Allgemeinen und die Ruderer im Speziellen versorgt. Welche „Kostüme“ tragen die Ruderer? Treten die barfuß auf? Können die ihr Boot mitbringen? Fast wöchentlich kam eine neue Herausforderung.
Schließlich wurden noch die Verträge fixiert und unglaublich viele Rechte an die Produktionsfirma abgetreten – bis es dann endlich zur Aufzeichnung der Sendung nach Berlin ging.<br />Nach 6 Wochen Vorbereitungszeit kam am&nbsp; 14. Januar der große Tag. Wir wurden aus Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Zürich eingeflogen und mit einem perfekt organisierten Shuttle-Service zum Studio Adlershof gefahren. Dort stellten wir fest, dass nicht nur die Logistik perfekt funktionierte. Unvorstellbar viele Menschen arbeiten an einer solchen Fernsehproduktion und nichts wird dem Zufall überlassen. Wir hatten eine eigene Betreuerin, die sich um alle Fragen kümmerte. (Für Ruderer ja immer besonders wichtig: Wann gibt es wann, was und wie viel zu Essen? – Es gab alles und immer...).<br />Am Samstag fand die Generalprobe statt. Die Prominenten „Couch-Gäste“ – Henri Maske, Maria Furtwängler und Thomas Gottschalk – wurden durch Komparsen ersetzt. Die Ruderer konnten den Auftritt mit einem Doppelvierer in einem relativ engen Studio üben. Beim ersten Test der Klimmzüge stellte sich heraus, dass die Reckstangen wackelten. Da musste nachgebessert werden. Das Licht wurde angepasst. Außerdem wurden die Positionen geklärt –&nbsp;„Hier müsst ihr rechts von Kai stehen“ – „Und dann über die linke Treppe ab“. Außerdem mussten wir feststellen, dass der Titel der Sendung „Klein gegen Groß“ für unser Duell nicht ganz zutreffend war. Denn Isabell, die 13-jährige Gegnerin, ist mit 170cm nicht sehr viel kleiner als die Leichtgewichts-Mannschaft.<br />Dann ging es mit dem Shuttle zurück in die Stadt. Die Produktionsfirma hat uns in einem luxuriösen Hotel am Ku’damm untergebracht. Riesige Zimmer – aber ein bescheidener Fitnessraum, wie sich am nächsten Morgen zeigte. Kreislauf hochgefahren, Muskeln aufgepumpt – auf ins Studio zur Aufzeichnung der Sendung. Die Fans, das Publikum standen schon Schlange. Ankunft der Promis. Maske. Ein letzter Kostümcheck (damit auch wirklich keine verbotene Werbung sichtbar wird). Der Verlauf der Sendung wird über das Studio-TV in der Garderobe beobachtet. Die Nervosität steigt; die Frequenz der Toilettengänge auch. Bis unsere Betreuerin endlich den Auftritt ankündigt. Die Mikrofone werden noch verkabelt. Dann läuft der Vorstellungsfilm. Auftritt. Talk. Und dann Action.<br />Zunächst zog Isabell ihre Klimmzüge. Die ersten 17 ganz flüssig und dann kamen noch mit unglaublicher Willenskraft vier hinterher. Wahnsinn! Die meisten Mädchen schaffen gerade mal einen richtigen Klimmzug und diese 13-jährige legt 21 vor. Dann die Ruderer – Michel hörte nach 13 Klimmzügen auf, Stefan und Ingo schafften 17 und Christoph zog weiter. 18, 19, 20, 22 – ich jubelte schon hinter den Kulissen, doch die letzten zwei kamen fast gleichzeitig. Der Zählfehler wurde zur Regie gefunkt, aber kurz darauf brachte auch Thomas Gottschalk auf dem Sofa diese Unregelmäßigkeit zur Sprache. Nachdem durch die Zeitlupe das exakte Ergebnis von 21 Klimmzügen bewiesen wurde, kam es offiziell zum Gleichstand und damit zum Sieg für unsere Ruderer – Isabell hat ja behauptet, sie würde mehr schaffen.<br />Alle haben an diesem Abend ihren persönlichen Rekord im Zwei-Finger-Klimmzug aufgestellt. Nach der Sendung drang noch eine Horde von Fotografen ins Studio und ein Blitzlichtgewitter regnete über die Beteiligten herab. Die Agenturen wollen schließlich bedient sein. Uns blieb noch eine After-Show-Party, ein bisschen Sightseeing in Berlin am nächsten Morgen und die Rückreise. Und eine tolle Erfahrung zwischen Scheinwerfern, Promis, Kameras, Produzenten, Statisten. Ein tiefer Blick in die große Welt der Show.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>61. Deutscher Rudertag vom 16. bis 18. November 2012 in Ulm</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/27/61-deutsche-rudertag-vom-16-bis-18-november-2012-in-ulm/</link>
			<description>Der 61. Deutsche Rudertag findet vom 16.-18. November 2012 in Ulm statt.
Erste Informationen zu Ablauf und Inhalten des Rudertages erhalten Sie mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der 61. Deutsche Rudertag findet vom 16.-18. November 2012 in Ulm statt.
Erste Informationen zu Ablauf und Inhalten des Rudertages erhalten Sie mit einem Verbandsrundschreiben im Frühjahr dieses Jahres.
Mit freundlichen Grüßen
Deutscher Ruderverband]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:51:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Olympiasieger, Manager, Zukunftsgestalter - Interview mit Armin Eichholz</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/26/olympiasieger-manager-zukunftsgestalter-interview-mit-armin-eichholz/</link>
			<description>In unserer Serie „Was macht eigentlich…?“ stellen wir Ruderer vor, die vor einiger Zeit im Deutschlandachter erfolgreich waren, und zeigen, wie sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie haben schon während Ihrer sportlichen Karriere Ihr Maschinenbau-Studium an der Ruhr-Universität Bochum absolviert. Wie ist der Übergang ins Berufsleben abgelaufen?
Armin Eichholz: Ich habe 1984 angefangen zu studieren und mein Studium 1990 abgeschlossen – mit der Vertiefungsrichtung ‚Energie- und Verfahrenstechnik’. Allerdings wollte ich meine sportliche Karriere vor den olympischen Spielen in Barcelona noch nicht beenden. Daher habe ich zunächst eine Teilzeitstelle an der Uni Bochum angenommen, um zeitlich flexibel zu sein und den Leistungssport weiterhin zu betreiben.<br />Nach den olympischen Spielen 1992 in Barcelona, bei denen wir im Achter die Bronzemedaille gewonnen haben, beendete ich dann meine sportliche Karriere. Drei Jahre später habe ich promoviert und bin dann richtig ins Berufsleben eingestiegen.
Heute arbeiten Sie bei der RWE Power AG. Wie sind Sie dorthin gekommen?
Armin Eichholz: Nach der Promotion habe ich zunächst Bewerbungen geschrieben – fünf Stück um genau zu sein. Da wurde schon deutlich, dass ein kleiner Hinweis auf den Leistungssport im Lebenslauf ein echter Türöffner war: Aus fünf Bewerbungen sind vier Gespräche und drei Jobangebote entstanden. Ich hätte sogar bei WILO, dem jetzigen Hauptsponsor des Deutschlandachters, einsteigen können. Letztendlich habe ich mich aber für die Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen AG (VEW) entschieden. Die waren bis zur Fusion mit der RWE AG im Jahr 2000 ein regionales Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Dortmund.
Auch nach der Fusion sind Sie bei RWE geblieben. Wie ist Ihre Karriere dort verlaufen und welche Position bekleiden Sie heute?
Armin Eichholz: Obwohl ich es nicht vorrangig darauf angelegt habe, die Karriereleiter empor zu klettern, arbeite ich mittlerweile in meiner achten Position. Ich habe immer versucht, alle Aufgaben gut zu erfüllen und dabei auch nicht aufgegeben, wenn es einmal schwierig wurde. Ein Leistungssportler kann sich ja gar nicht vorstellen, mit einem mittelprächtigen Arbeitsergebnis zufrieden zu sein. Aber in einem großen Unternehmen fällst du mit dieser Hartnäckigkeit schon auf. <br />So kamen mit der Zeit immer größere Aufgaben, bessere Positionen, und natürlich mehr Verantwortung. Bereits mit 35 Jahren habe ich die erste richtige Management-Aufgabe als Leiter des Kraftwerks Westfalen in Hamm übertragen bekommen. Heute arbeite ich als Leiter der Sparte der Braunkohlenkraftwerke – hauptsächlich bin ich dabei in Bergheim bei Köln tätig.
Was sind Ihre Aufgaben?
Armin Eichholz: Zur Sparte Braunkohlekraftwerke gehören vier große Kraftwerke, die zusammen fast jede zweite Kilowattstunde Strom in NRW erzeugen. Als Spartenleiter ist meine wichtigste Aufgabe, die&nbsp; Zusammenarbeit der Kraftwerke zu organisieren. Dazu gehören zum Beispiel der Wissenstransfer und der Ressourcenausgleich, wenn es einmal richtig eng wird.<br />Jeder Achter-Ruderer weiß: Wenn die Zusammenarbeit im Boot richtig funktioniert und die Harmonie da ist, steigt die Leistungsfähigkeit, der Aufwand sinkt und es macht einfach mehr Spaß. Im Unternehmen ist das nicht anders. Nur der Hebel ist ungleich größer. In der Sparte arbeiten 3.000 Leute. Die Leistungssteigerung als Zielsetzung und das optimale Zusammenspiel im Team als Konzept – das ist nichts anderes als früher im Achter. Und die Umsetzung ist genauso anspruchsvoll und schwierig.
Wie können wir uns Ihre Arbeit konkret vorstellen?
Armin Eichholz: Die größte Aufgabe besteht im Moment darin, die Kraftwerke für die Zukunft fit zu machen. Heute stehen wir vor der Herausforderung, dass immer mehr erneuerbare Energien – vorrangig aus Wind- und Solaranlagen – in das Stromnetz einspeisen. Die traditionellen Kraftwerke müssen extreme Schwankungen ausgleichen, um den täglichen Strombedarf durchgängig und zuverlässig zu liefern.<br />Wir müssen also unsere bestehenden Kraftwerke ausbauen und weiterentwickeln, um sie flexibler zu machen. Dazu gehört natürlich auch eine betriebswirtschaftliche Komponente. Immerhin muss unser Unternehmen sich auf einem Markt behaupten, auf dem ein starker Wettbewerbsdruck herrscht, denn die erneuerbaren Energien sind stark subventioniert.
Wie lösen Sie diese Aufgaben?
Armin Eichholz: Da habe ich ein recht anschauliches Beispiel: Wir tauschen zum Beispiel die analoge Steuerungs- und Regelungstechnik unserer wichtigsten Kraftwerksblöcke aus. Eine moderne, digitale Steuerungstechnik kann viel mehr Informationen aus dem laufenden Betrieb aufnehmen und verarbeiten. So sind wir in der Lage, Lastwechsel optimal zu steuern und flexibel zu reagieren.
Haben Sie einen Tipp für die aktuelle Ruderer-Generation zum Übergang vom Leistungssport in die berufliche Laufbahn?
Armin Eichholz: Der Leistungssport war für mich ein wunderbarer Lebensabschnitt, den ich sehr genossen habe. Danach folgt jedoch ein ganzes Erwerbsleben: Hier bringt – zumindest am Anfang – nicht jeder das gleiche überragende Talent mit wie beim Rudern. Als Berufseinsteiger fangen alle wieder von vorne an. Wenn man sich aber von Beginn an bewusst macht, dass einem nicht sofort alle Aufgaben ‚weltmeisterlich’ gelingen, kann man es auch hier weit bringen. Mein Tipp lautet also: Lockerheit mitbringen. Diese braucht man ja auch beim Rudern, denn wer zu verbissen ist, riskiert Misserfolge.
Genauso wie die berufliche Karriere, war Ihre sportliche sehr erfolgreich. Was waren die Highlights?
Armin Eichholz: Ich habe schon als Kind mit dem Rudern angefangen und den Sport dann ab dem 17. Lebensjahr leistungsorientiert betrieben. Von 1981 bis 1992 war ich im Nationalteam. Zu meinen größten Erfolgen gehören hier der Olympiasieg in Seoul 1988 im Achter, der Weltmeistertitel im Vierer mit Steuermann 1991 und die Bronzemedaille im Achter bei den Olympischen Spielen in Barcelona 1992.
Gibt es etwas, das Sie aus Ihrer sportlichen Karriere für das Berufsleben gelernt haben?
Armin Eichholz: Ja klar, ich habe zum Beispiel gelernt, dass es immer Höhen und Tiefen gibt. Und dass aus der schlimmsten Krise oftmals die größte Chance erwachsen kann. So haben wir bei der Weltmeisterschaft 1987 – ein Jahr vor dem Olympiasieg – mit 17 Sekunden Abstand den letzten Platz im Finale belegt. Aus diesem absoluten Tiefpunkt sind wir dann quasi wie ein Phönix aus der Asche auferstanden und 1988 Olympiasieger geworden.
Wie konnte das funktionieren?
Armin Eichholz: Wir haben zum Beispiel aus dieser Krise heraus gemeinsam mit unserem Trainer Ralf Holtmeyer die Kriterien festgelegt, nach denen noch heute der Achter zusammengestellt wird: Als Qualifikationskriterium sollte hauptsächlich die Leistung im Zweier gezählt werden, nicht so sehr die Leistung auf dem Ruder-Ergometer. Das hatte zur Folge, dass wir viel mehr im Kleinboot trainiert haben. Dabei haben wir uns auch die mentale Robustheit geholt, um locker zu bleiben, wenn man einmal hinten liegt. In einem Pulk mit Zweiern im Training kann ja schließlich auch immer nur einer vorne liegen. So sind wir immer besser geworden und haben schließlich das Feld von hinten aufgerollt und den Olympiasieg geholt.
Wie ist heute der Kontakt zu Ihren ehemaligen Mannschaftskollegen?
Armin Eichholz: Der Kontakt ist gut, aber leider viel zu selten. Wir treffen uns gerne, rudern dann auch zusammen im Achter und genießen die seltene gemeinsame Zeit. Was dabei traurig ist, ist dass mein ehemaliger Zweier-Partner und unser Schlagmann Bahne Rabe, der 2001 verstorben ist, fehlt. Ich erinnere mich heute noch gerne an unsere gemeinsame Zeit. Vor allem an die Saison von 1991, in der wir nur zwei Rennen gewonnen haben: Die Deutschen Meisterschaften und die Weltmeisterschaft im Vierer mit Steuermann.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 23:27:49 +0100</pubDate>
			
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