Meldung - Wie?

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Regelauslegung: Auslegungshinweise beim Meldeschluss

Hinsichtlich des Umgangs mit Falschmeldungen gibt es in der Anwendung der RWR einige Unsicherheiten, wobei der Regattabeitrag und die Geldbuße im Mittelpunkt der Überlegungen stehen.

Der Ausschuss Regattawesen stellt klar:
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Bewertung der Frage, wann eine Meldung „ungültig“ oder falsch im Sinne 2.5.8 RWR ist, ist im Grundsatz der Meldeschluss. Hier wird entschieden, ob und wie ein Rennen zu Stande kommt. Daher müssen die wesentlichen Fakten in korrekter Weise vorliegen. Hierzu wird auf 2.5.8.1 RWR verwiesen, wo auf die Meldung und damit deren Abgabe an den Veranstalter abgehoben wird.

Eine Meldung kann nicht angenommen werden, wenn die Angaben in der Meldung nicht zum ausgeschriebenen Rennen passen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn im Einer ein 15jähriger zu einem Rennen der Junioren A oder eine Mannschaft nicht namentlich, sondern vollständig unter N.N. gemeldet werden. Diese Fehler sind auch später nicht korrigierbar. Da die Meldung nicht angenommen werden kann, wird auch kein Meldegeld (Regattabeitrag) fällig. Wenngleich in den RWR nicht ausdrücklich normiert, sind diese Meldungen im Ergebnis ungültig.

Eine Falschmeldung liegt vor, wenn wesentliche Tatsachen (Name, Jahrgang, Vereinszugehörigkeit, Leistungsgruppenzugehörigkeit) falsch angegeben werden, um in einem Rennen starten zu können. Maßgeblich sind dabei die Angaben auf der Meldung. Wie in Doping-Fragen bedarf es keiner weiteren Ursachenforschung, warum diese Angaben gemacht wurden. Eine Falschmeldung liegt also beispielsweise dann vor, wenn der gemeldete Sportler in der Saison bereits für einen anderen Verein gestartet ist oder  obwohl der Lgr. I zugehörig für ein Rennen der Lgr. III gemeldet wird. 

Ausschuss Regattawesen
Februar 2007

Online-Meldung

Die Online-Meldung ist über das Verwaltungsportal bei einigen Regatten möglich.

Fax-Meldung

Auch für die Fax-Meldung gilt

  • Die Angaben auf den Formularen werden in Maschinenschrift eingetragen. Ausnahmsweise gilt auch eine Eintragung in lesbarer Blockschrift.
  • Alle geforderten Angaben, dazu gehören auch die Geburtsjahrgänge bei den Mitgliedern einer Renngemeinschaft und deren Vereinszugehörigkeit, müssen eingetragen werden.
  • Die Fax-Meldung sollte schon frühzeitig - am Montag, Dienstag oder vor 12 Uhr am Mittwoch - abgesetzt werden. Kein Veranstalter hält seine Fax-Leitung ausgerechnet für Sie am Mittwoch kurz vor 18 Uhr frei. Der Meldeschluß ist auch für Fax-Meldungen Mittwoch, 18 Uhr. Später eingehende Meldungen müssen nicht mehr angenommen werden.
  • Für jede Renngemeinschaft muß das Formular „Zusammenstellungen der Meldungen“ gesondert geschrieben werden. Das gilt auch für die sogenannten Ruderleistungszentren.
  • Doppelmeldungen sind zu vermeiden. D.h. es muß früh genug festehen, wer welche Mannschaft zu welchen Rennen auf welcher Regatta meldet.
  • Auf dem Formular „Zusammenstellungen der Meldungen“ ist unbedingt der Obmann der Mannschaft einzutragen. Das gilt auch für Renngemeinschaften. Der Obmann ist für die Meldung verantwortlich.