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		<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
		<language>de</language>
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			<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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			<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 23:11:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Großes Finale in Kettwig - Endspurt der DIRS</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/06/grosses-finale-in-kettwig-esndspurt-der-dirs/</link>
			<description>In der Halle des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Essen-Kettwig wurde wieder einmal die Indoor-Serie umgekrempelt. Das Finale ist trotz vorheriger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In der Halle des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Essen-Kettwig wurde wieder einmal die Indoor-Serie umgekrempelt. Das Finale ist trotz vorheriger Top-Zeiten doch noch ein Anreiz, die Kette besonders stark aus der Kiste zu ziehen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Natürlich gab es die Champions, die auch in Abwesenheit Deutsche Meister wurden und leider daher bei der Siegerehrung nicht gewürdigt werden konnten. Das muss aber zu großen Teilen der Saison 2012 zugeschrieben werden, denn im olympischen Jahr ist eben alles anders.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Anders auch im Hinblick auf die Meldefelder – bei den Juniorenrennen war der Ansturm so groß wie nie, dafür waren z.B. in den Frauenrennen im Gegensatz zu den Vorjahren nicht einmal Vorrennen nötig. Trotzdem strahlte das Organisationsteam angesichts der fast 900 Teilnehmer aus dem ganzen Gesicht.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Die Halle war wie immer schick angerichtet; Licht, Ton und Bild gingen sogar vom ersten Rennen an live ins Internet.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Anders eben auch die Sieger, denn die Top-Athleten des DRV präsentierten sich nicht nur nicht in Kettwig, sondern auch kaum auf der gesamten Tour. Das soll die Leistung der Anwesenden nicht schmälern, sie gaben unter dem Applaus der Halle mächtig Gas und konnten sich demzufolge über ihren Platz auf dem Podest freuen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Alle Ergebnisse stehen sowieso im Netz, daher sei hier nur auf ein paar Besonderheiten eingegangen. Zum Beispiel die Leistung von Anke Molkenthin, die bei den Handicaps immer dabei ist und auch Gold in der Serie holte. Nach Lübeck stand sie ebsnfalls in der Klasse Frauen 50-54 Jahre ganz vorne, wurde aber in Kettwig von der Berlinerin Jutta Abromeit abgefangen.<br />Stark zeigten sich auch die leichten B-Junioren Leonie Sahlmann und Tim-Ole Naske, die in den Vorläufen den Sieg in der Serie klarmachten. Und der Doppelschlag aus Essen mit den Lgw.-Frauen Katja Rügner und Fabienne Knoke – die beiden schlugen die bisher Führende Petra Schallenberger, obschon diese sich in Kettwig ebenfalls noch einmal verbesserte.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In den Rennen 1-12 blieben insgesamt 7 Bestzeiten in Kettwig, fünfmal wurde an anderen Orten einen Bestzeit erzielt, die bis zum Ende Bestand hatte. Lena-Maria Seuffert war die Einzige, die bereits an der ersten Station in Kassel die Bestmarke setzte. 5:13,2 reichten der Hanauerin zur Deutschen Meisterschaft.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nun geht es für alle, die mitbezahlen, erst einmal zur WM nach Boston. Dann sehen wir uns auf dem Wasser wieder. Und nächstes Jahr gibt es zum Finale der Indoor-Serie mit den Euro Open ein Ergo-Feuerwerk allererster Güte in Kettwig. Sicher auch wieder mit neuen Rekorden in der DIRS 2012/2013.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>michael@regattasprecher.de</author>
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 23:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rudern im Winter</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/06/rudern-im-winter/</link>
			<description>Rudern ist ein Ganzjahressport und so sind auch derzeit, dort wo es die Gewässer zulassen, Ruderinnen und Ruderer in ihren Booten auf dem Wasser....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hauptmerkmal der <b>Kälteschäden</b> ist die Unterkühlung, lokale Erfrierungen sind im Sport eher Ausnahmen. Zur Prävention von Kälteschäden, aber auch der gefürchteten „Erkältungen“, spielt die angemessene Kleidung eine zentrale Rolle. Hierbei sollte moderne Funktionskleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip getragen werden. Da über den Kopf viel Wärme abgegeben wird, ist seine Bedeckung wichtig. Ähnliche Sorgfalt gilt den Füßen, Socken sind sofort nach dem Training zu wechseln. Die sorgfältige Beobachtung und Pflege der Haut, insbesondere der exponierten Stellen, versteht sich in diesem Zusammenhang von selbst. Eine hochkalorische Ernährung und Flüssigkeitszufuhr muss beim Training in kühler Umgebung gesichert sein. 
Personen mit geringerer Muskelmasse (z. B. Kinder oder Ältere) sind  anfällig gegenüber Kälteschäden. Mentale und körperliche <b>Ermüdung</b> führt  zu Nachlässigkeiten gegenüber präventiven Maßnahmen. Kontraproduktiv ist  das Sporttreiben während einer unterkalorischen Diät und - wie so oft  im Leben – ist ein Übermaß riskant.
Für Ruderinnen und Ruderer ist das Thema <b>Wasser</b> gerade im Winter von besonderer Bedeutung. Unbekleidet kann der Mensch bei eine Außentemperatur von – 1 ° C seine Körpertemperatur in Ruhe bis zu einer Stunde aufrechterhalten. Im Wasser ist dies nur wenige Minuten möglich! <br />Sinkt die Körpertemperatur, zum Beispiel nach einer Kenterung,&nbsp; unter 25 ° C, liegt im Kammerflimmern mit dem sofortigen Herzversagen die größte Gefahr. Zudem führt die Unterkühlung zum Verlust der Muskeltätigkeit und Müdigkeit mit Schlafdrang. In der Folge ist ein Ertrinken möglich. 
Der Sturz in kaltes Wasser kann bereits reflektorisch zu einem „Kälteschock“ führen. Hierbei wird entweder die Luftröhre verschlossen (trockenes Ertrinken) oder es kommt nach kürzester Zeit zur Hyperventilation (schnelles, unkoordiniertes Atmen) mit Orientierungslosigkeit. Diese Reaktion dauert wenige Minuten und sie ist zu überstehen, wenn man darauf vorbereitet ist. Daneben sind Herzrhythmusstörungen nicht selten. Dies alles erklärt Todesfälle in relativer Ufernähe. 
Im Winter wird daher empfohlen, zumindest in Einern und Zweiern, nur in <b>Begleitung</b> zu trainieren. Bei einer <b>Kenterung</b> sollte prinzipiell beim Boot geblieben und Hilfe gerufen werden, denn die eigene Rettung durch das Schwimmen ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr führt die Bewegung zu Wärmeverlust und motorischen Störungen! Die mentale <b>Vorbereitung</b> auf eine derartige Situation steigert die Überlebenschancen und die Situation sollte im Sommer geübt werden. Grundsätzlich soll sich die Mannschaft zum Training im Bootshaus mit dem Fahrtziel <b>abmelden</b> und nur in Ufernähe rudern.
Weitere Information finden Sie unter <link 1800 _top internal-link>hier</link>. Dort stehen zum Herunterladen folgende Broschüren zur Verfügung:
<ul><li>Bist Du sicher?</li><li>Sicherheit auf dem Wasser</li><li>Kaltes Wasser - Wie Du deine Überlebenschancen vergrößerst</li></ul>]]></content:encoded>
			
			<author>dag.danzglock@ruderdeutschland.com</author>
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:41:07 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mein Leistungssport - lohnt sich das?</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/05/mein-leistungssport-lohnt-sich-das/</link>
			<description>Liebe Ruder-Freunde,
ich darf Sie alle hier an diesem festlichen Flaggentag des Berliner Ruderverbandes so herzlich anreden. Mein Freund Hans Lenk...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Liebe Ruder-Freunde,
ich darf Sie alle hier an diesem festlichen Flaggentag des Berliner Ruderverbandes so herzlich anreden. Mein Freund Hans Lenk hat über Herrn Stephan Ploke aus der Vereinszeitschrift des Akademischen Rudervereins Spandau einen Bericht des früheren Vereinsmitglieds Berthold Küttner von 1936 benannt. Küttner berichtet darin 1936 als Alter Herr über seinen Start bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen 1896. Im Athener Hafen Piräus, unter Meeresbedingungen vor königlicher Loge, fand ein olympisches Doppelzweier Rennen statt - jedoch ohne Konkurrenz. Wegen des Windes und der Wellen waren die gemeldeten Griechen und Italiener nicht am Start erschienen. Das war die erste Rudermedaille bei Olympia- für die Teilnahme, für ein ideelles Ereignis, noch nicht für einen Sieg. Ete vous prez, partez! Oder: Seid ihr bereit, los! Diese Startsituation heute in einem richtigen Rennen zu erleben ist ein eigner Wert, den ich später noch einmal kurz ansprechen werde. Werner Stahr, unser Vorsitzender, hat mir diese heutige Ehre zugedacht, ich habe nach einigem Zögern zugesagt. Zögern deshalb, weil vielleicht doch ein Jüngerer mitten drin stehender aus dem hochrangigen Aktivenkreise zu uns sprechen sollte. Werner Stahr und ich sind vor Jahrzehnten in Regatten gegeneinander gerudert, 1967 in Gatow im Zweier ohne auf der mit viel Aufwand vor und zu Mauerzeiten hergerichteten Regattastrecke. Er mit Jochen Betkenhagen, ich mit meinem leider viel zu früh verstorbenen Partner Peter Kuhn vom Spandauer Ruderclub. Natürlich war das, was wir damals an Strudeln in das Wasser brachten, der Leistungssport. Definiert aus dem Produkt von Kraft mal Weg in der Zeiteinheit unter vergleichbaren Bedingungen für alle Teilnehmer. Jeder, der ein intensives leistungsbezogenes Training absolviert und sich einem öffentlichen Wettkampf stellt, ist Leistungssportler, nicht nur im harten körperlichen Vergleich, sondern auch im geschicklichen und konzentrativen Bereich wie z.B. im Dart oder Eisstockschießen. Auch für diese Sportarten ist in der Regel ein Training in körperlicher Ausdauer und Fitness notwendig. 
Drei pyramidenartig aufgebaute leistungsbezogene Ebenen des Sports - damit sage ich Ihnen nichts Neues - lassen sich sehr unscharf trennen: Breitensport, Leistungssport, Spitzensport - dieser letztere mit einer Sonderabteilung des von mir hier so genannten Heroensports. Den öffentlich im Vordergrund stehenden Heroensport möchte ich nur am Rande erwähnen, er wird mit Publizität überschüttet, bewegt hohe Geldsummen, hat ein hohes Nachahmungspotential und wird nach minuziös und ständig ermittelten Quoten unseres eigenen Volks-Fernsehinteresses auf Werbewirksamkeit überprüft. Der Heroensport wird aber auch von den Medien, auf bestimmte Einflüsse hin und mit Finanzierung durch unsere eigenen Rundfunkgebühren gezielt gemacht, man denke im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur an das Boxen oder das so wenig zur zahlreichen Nachahmung geeignete Bobfahren. Mit Quoten aus dem Heroensport kann Rudern im Moment (leider?) nicht konkurrieren. Der Sportphilosoph und Soziologe Gunter Gebauer von der TU Berlin bekam kürzlich sowohl im Tagesspiegel als auch in der FAZ ganzseitige Interviews, und hat darin zum Spitzensport ziemlich viel Bizarres geäußert. Spitzensport habe sich in der Leistungsgesellschaft überholt, wegen der Zeitkonkurrenz in der Ausbildungsphase. Die globale Berufskonkurrenz sei zu groß für sportliche Verzettelungen, es gäbe auch keine Vorbilder mehr wegen der Überkommerzialisierung- Staatliche Sportförderung sei ein wohl überflüssiges Relikt des kalten Krieges, überholt speziell wegen des Vergleichs-Wettkampfes der früheren beiden deutschen Staaten, der Staat sollte aber doch eine Rente für Spitzensportler erwägen. 
Wie kamen wir denn eigentlich dazu, uns in jungen Jahren in Leistungsgemeinschaften hinein zu bewegen. Bei mir war das ein Freund aus der Nachbarschaft, der mich mit 12 Jahren zum nahen Ruderclub Hellas Titania an der Scharfen Lanke schleppte. Da trainierten unter dem Trainer Noack mehrere Vereins-Rennmannschaften. Für eine externe Jugendregatta gab mir mein damaliger Schulrektor am Kant-Gymnasium, Herr Dr. Brackertz, einen Sonnabend frei, aber nur unter der einen Bedingung, daß ich so etwas nicht noch einmal erwünschte. Zu der Zeit konnte ich den gewaltigen Start des Ratzeburger Achters ehrfürchtig erschauernd von einem Steg in der Laubenkolonie neben den Startprämen an der Scharfen Lanke beobachten. Dann kam etwa 1962 die Idee der Renngemeinschaft Spandau, verfolgt und verwirklicht von Hans Adolphs und Hans Budzynski und anderen. Ein Glücksfall war, daß damals Hans Lenk bald nach seinem Olympia-Achtersieg in Rom 1960 als junger Privatdozent der Philosophie in Berlin eine sportliche Bleibe suchte, sie bei Hellas Titania fand und mit seiner Prognose &quot;Wenn Ihr ordentlich trainiert, könnt ihr bald deutscher Meister werden.&quot; eine ungeheure Begeisterung unter den ca. 20 Trainingsleuten weckte, zumal er das Wintertraining selbst beispielhaft und dabei auch mal heftig keuchend mitmachte und sogar als Trainer mit Hanne Naumann und später mit seinem eigenen Lehrer Karl Adam zusammenarbeitete.
Was will ich damit sagen? Der Ursprung jeden sportlichen Engagements in der Schulzeit ist auch im Fernsehzeitalter viel eher Neugier, spielerischer Vergleich, Spaß an einer bestimmten Sportart, durch Zuschauen und Freunde und Lehrer vermittelt, und durch lokale Ausbildung gefördert. Motorische Fähigkeiten sind Grundlage der Persönlichkeitsbildung. Der physische und mentale Vergleich, Streben nach Verbesserung und der Wettkampf, aber auch ein wenig der Neid auf Fähigkeiten oder Status anderer gehören als Antrieb zur menschlichen Spezies auf allen Ebenen des Lebens. Der Leistungssport ist nur eine unter vielen Spielarten dieses Lebensprinzips. Ich meine, dass der Wettkampfgedanke (vielleicht auch versetzt mit Aussicht auf begrenzte Publicity) bis in die höchsten Leistungsklassen vorhält, auch wenn keine lebenssichernden Prämien zu erlangen sind - sofern die Lebensperspektive neben dem Sport - in Elternhaus, Schule, Berufsausbildung und Freundschaften gestaltbar bleibt.
Das Faszinierende am Leistungssport liegt in seiner einfachen Verständlichkeit und der relativ genau messbaren, fast immer fairen Vergleichbarkeit, jedenfalls mehr im Sport als in anderen Lebensbereichen. Von allen Teilnehmern und Interessenten werden Rangordnungen im Sport in der Regel ohne Vorbehalte anerkannt. Die Prägung der Persönlichkeit, Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein werden durch die Erfahrung eigener authentischer Leistung gefördert. Teilweise wird von Soziologen und Pädagogen auch angenommen, dass die im Sport unabdingbaren Fähigkeiten wie Konsequenz, Konzentration, Steuerung der Leistung und punktgenaue Reaktionsfähigkeit - wie anfangs erwähnt z.B. beim Start - auf Bereiche des täglichen und beruflichen Lebens übertragen werden oder übertragen werden können.
Zur Unterstützung dieser Fähigkeiten stellt das Bundesministerium des Inneren für den Breitensport und besonders für die leistungsabhängige Sportförderung außerhalb des Profibereiches Millionensummen aus Steuergeldern bereit. Als private Stiftung verteilt die Stiftung Sporthilfe Sponsorengelder an Leistungssportler. Weiterhin sind Bundeswehr und Bundespolizei großzügig in den Spitzensport einbezogen, die Ähnlichkeiten zum „Staatsamateur“ aus Zeiten der DDR sind gegeben, aber deshalb nicht schlecht. Spitzensport im Leistungssport spielt sich in Deutschland in einer größeren Vielfalt und in jeder Leistungshöhe mit viel mehr Vorbildern ab, als von Gebauer charakterisiert. Ein übergroßer Teil der Spitzenruderer sind nach wie vor Studenten, die Gebauers Thesen täglich widerlegen. Und was Gebauers Rente für Spitzensportler betrifft: Wie sollten diejenigen mit einer Sportrente bedacht werden, die gleich intensiv trainiert, in der breiteren Welt-Spitzengruppe aber keine Medaille gewonnen haben? Wie soll entschieden und finanziert werden?
So schön Ruderwettkämpfe vom Regattazug aus oder am Fernseher mit parallel zum Geschehen laufender Kamera anzusehen sind, dieser Sport ist für den Laien wenig erfühlbar, zu langsam und zu selten wird jemand überholt, das 2000 m Rennen ist eigentlich nur für Ruderer attraktiv und verständlich. Die Berichterstattung in den Medien konzentriert sich auf internationale Meisterschaften und wird dann in adäquater Länge nur in einem privaten Fernsehsender gebracht. National oder international bekannte Ruder-Heroen sind in Deutschland Ausnahmen und werden eher in Kleinbooten oder auf der Schlagposition im Achter geschaffen. Der bemerkenswerte Erfolg unseres Frauen-Doppelvierers aus Berlin bei der Weltmeisterschaft 2011 in Bled hatte vergleichsweise deutlich geringere Resonanz. Wir müssen uns damit abfinden, unsere Ruderinnen und Ruderer werden nicht übermäßig bekannt. Das mag in anderen Ländern anders sein, ein Indiz dafür scheint mir die Doping-Praxis im Rudersport zu sein. Ich hatte bisher geglaubt, das gäbe es überhaupt nicht - vor 40 Jahren bekamen wir in der Hochtrainingsphase gelegentlich mal Vitamin B1 und Vitamin C. Eine Nachsuche in den offiziellen Dokumenten der WADA ergab, dass in den Jahren 2004-2010 an die 20 Dopingsperren im Rudern ausgesprochen wurden, überwiegend in Ländern Osteuropas. Ein gesamter nationaler Ruderverband musste zurücktreten, sonst hätten dessen Athleten nicht mehr starten dürfen. Ein deutscher Ruderer war nicht dabei. Mit Freude habe ich die Stellungnahme des Aktivensprechers im DOSB gelesen, der die unangenehmen Umstände von nicht angemeldeten Kontrollen in vollem Umfang akzeptiert, auch unter einer vertretbaren Einschränkung der Persönlichkeitsrechte wie der zeitgenauen Meldepflicht. Die WADA und die NADA sind hier rückhaltlos zu unterstützen. Es ist zu wünschen, dass alle Nationen und Sportarten diesem Kontrollsystem beitreten und dass genügend Gelder vom IOC, von der FISA und den anderen internationalen und nationalen Verbänden, aber natürlich auch von den Sponsoren bereitgestellt werden. Nur so ist weitgehende Chancengleichheit herzustellen und die Gesundheit unserer Athleten zu schützen. Denken wir bitte auch daran, dass bei der häufig aus verschiedenen Gründen geforderten Freigabe von Dopingmitteln (Stichwort „wie einfach wäre dann alles“) bald unsere Kinder ohne fremde oder eigene gesundheitliche Skrupel einbezogen würden. Destruktiv ist - wie im Tagesspiegel am letzten Sonntag von Herrn Teufel verfasst - die Haltung, Dopingkontrolle sei schon seit jeher gescheitert, weil die Doper immer einen Schritt voraus seien. Das darf nie ein ernsthafter Grund sein, Doping-Bekämpfung aufzugeben, sondern muß vielmehr Ansporn sein für Forschung und wissenschaftlich belegte neue Ideen.
Ich habe mir im letzten Jahr mit meiner Frau eine nostalgische Erinnerung gegönnt - den Besuch der Ruder-Weltmeisterschaft 2011 in Bled . Da war Erinnerung an die Meisterschaft 1966, meine spätere Hochzeitsreise und der so erfolgreiche Start von Britta Oppelt aus meinem Verein Hellas Titania im Doppelvierer. Unser Erfolg 1966 im Achter war möglich, weil sich eine Idee von tatkräftigen Vereinsführern, ein Vorbild (Hans Lenk), engagierte Trainer (Adam, Lenk, Naumann), persönliche Sponsoren (Fritze Pirsch, Kurt Oppelt, Günter Bestvater, Motte Schröder und viele andere) und nicht zuletzt leistungsbereite Ruderer trafen. Den Achter 1966 haben wir Ruderer damals selbst zusammengestellt, so hat man es uns jedenfalls empfinden lassen: Nach der Saison 1965 blieben zwei Ratzeburger Achter-Ruderer übrig und 6 Ruderer aus einer ruderisch schon erfolgreichen Städtekombination Frankfurt-Karlsruhe-Berlin. Nicht ein einziger Ruderer dieser Achter-Mannschaft wurde während der Saison 1966 ausgewechselt, obwohl wir in Luzern eine empfindliche Niederlage kassierten - Sieger im kleinen Finale. Heute ist das wohl ganz anders, wiederholte Ergo-Tests, Zweier-Tests, Einer-Tests und andere auch medizinische Kriterien lassen bei zweifelhaften Wettkampf-Ergebnissen Umbesetzungen in allen Bootsgattungen und in der laufenden Saison viel häufiger zu als früher. Das ist schon etwas anderes als eine Auswechselung beim Handball, und beim Rudern eine für alle Beteiligten unter großem Leistungsdruck wohl zu akzeptierende aber für Verband, Trainer und an erster Stelle für den Athleten selbst äußerst schwierig zu handhabende Praxis. Das Phänomen des gemeinsamen Rhythmus, der Mobilisierung von gemeinsamen Leistungsreserven und des gemeinsamen Verständnisses ist dabei wie auch früher am wenigsten zu messen und doch so wichtig.
Die Ruderweltmeisterschaft 2011 in Bled war - verglichen mit anderen Weltmeisterschaften in publikumswirksamen Sportarten ein sehr lebendiges aber eher familiäres Ereignis eines eigenen Völkchens - vielleicht 4000 Zuschauer waren da, zu werten gegen ein volles Olympiastadion plus 10 andere Stadien beim Fußball. Die starken Ruderer aus Neuseeland und Australien und deren weitgereiste große und lautstarke, immer fröhliche Fangemeinde haben mich überrascht. Die deutschen Zuschauer saßen eher verteilt und waren auch nicht wie z.B. die “Aussies“ an einem eigenen Schlachtruf erkennbar. 
Von den Finalrennen sind mir zwei denkwürdige Entscheidungen in fester Erinnerung: Unser Männer-Doppelzweier fuhr ein engagiertes Rennen immer etwa Bootskasten-Länge vor Neuseeland und wurde auf der Ziellinie nur deshalb abgefangen, weil Neuseeland nach einem starken Endspurt gerade zufällig am Anfang des Vorrollens mit entsprechendem Vorschub war - sechs Hundertstel gleich etwa 5 cm waren der Sieg. Und der Männer-Doppelvierer führte sicher mit Bootskasten-Länge, als ein „Krebs“ drei Schläge vor dem Ziel den Rhythmus zerstörte und das Boot auf den zweiten Platz durchschwamm. Der bärtige Übernahme-Mann Lauritz Schoof aus Rendsburg war untröstlich, auch als er die freundschaftliche Hand seines Mitruderers bei der Siegerehrung auf der Schulter spürte. Die Mannschaft hat ihn nicht hängen lassen und den Krebs als Motivationskick für London ausgegeben. Leistungssport heißt eben auch, mit Niederlagen umgehen zu können und sich in einer Mannschaft richtig einzuordnen.
Sollten wir über die Situation unseres Sports - Rudern und Leistungsrudern - froh oder traurig sein? Ich habe keinen genauen Einblick mehr in Details, nur ein Gefühl. Kein Spitzenruderer gerät in den Verdacht, mit seinem Sport Geld verdienen zu wollen oder zu können. Gelegentlich kommen bekannte Ruderer in der Presse zu Wort, auch das nur zeitlich begrenzt. Ist nicht diese Abgeschiedenheit auch ein Wert an sich, den wir mit anderen Sportarten teilen? Abseits von übergroßer Publicity mit ihren eigenen Gefahren, abseits von Weltrekordzeiten und direktem Verletzungs-Körperkontakt. Wir können uns durch Rudern auf beste Gesundheitsförderung in freier Natur verlassen, Leistungsrudern hat fast überhaupt kein medizinisches Gefährdungspotential. Fast alle Muskelgruppen - wie in keiner anderen Sportart - und der Kreislauf werden fit gehalten, so lange bis nach Jahrzehnten eventuell die kranke Hüfte uns nicht mehr aus dem Boot hochkommen lässt. Die Steuerung des ruderischen Spitzensports ist schwierig und wird vom DRV und seinen Organisationen verantwortungsvoll gestaltet, Probleme bleiben da nicht außen vor. Die Erfolge der letzten Jahre ermutigen.
In Bled bin ich mit Michael Weissenberger zusammengetroffen, der die <link 1724 - internal-link>Stiftung Rudern im Ruderclub Deutschland</link> führt. In meinen Augen ist dies eine ausgesprochen honorige Vereinigung mit Förderung von Spitzenathleten bei speziellen Problemen, aber auch mit der Förderung des Behinderten-Ruderns (z. B. in Bled) und auch des Wanderruderns. Ursprünglich war der Ruderclub Deutschland eine Vereinigung von erfolgreichen Spitzenruderern zu geselligem Anlass, jetzt in einer Stiftung ideell gewandelt mit dem genannten sozialen Aspekt. Es gibt nur ein Problem. Die vielen jahrelang geförderten Ruderer aus der höchsten Klasse können nicht richtig einbezogen werden und sehen selten eine Verpflichtung zur Beteiligung, sobald sie den Leistungssport aufgeben. Das gleiche gilt für die Rudervereine in Deutschland bei der Frage nach einem symbolischen Beitrag. Wer das verbessern möchte und mehr dazu wissen will, der schaue sich die jetzt in meinen Augen hervorragend gestaltete Webseite des DRV an. 
<a name="_GoBack"></a> „Mein Leistungssport - lohnt sich das?“ Die Bilanz fällt ganz klar positiv aus. Rudern ist der Mannschaftssport an sich, wie der Dichter Rudolf Hagelstange für den Achter formuliert hat. Das Boot erzwingt Nähe bis auf wenige Zentimeter. Gemeinsame Anstrengung ist im Boot nicht aufteilbar. In keinem anderen Sport ist konzentrierter gleicher Schwung für rhythmisches Gleiten auf glattem Wasser - in eine Richtung, die man nicht sieht - solch ein Erlebnis. Das Wohlgefühl unter der Dusche nach einem überstandenen Rudertraining ist dauerhaft nachfühlbar. Die Freude nach einem Sieg setzt sich tief in die Erinnerung. Erfolge bei Meisterschaften habe ich in Bewerbungen genannt und nicht verschwiegen. Mein Studium war grundsätzlich nicht behindert, der Sport hat mich beruflich und familiär enorm bereichert. Der Leistungsgedanke hält bis heute, zuletzt bei der von Michael Hehlke und anderen so hervorragend gestalteten Langstrecken-Regatta „Quer durch Berlin“. Wir wollten bei Hellas-Titania eigentlich eine Oldie-Mannschaft des Clubs in der offenen Gig Doppel-Achter Klasse melden. Als der willige Oldie- Kreis immer mehr schrumpfte fragten wir die jüngeren Aktiven in unserem Verein, die ohne zu zögern mitmachten und Spaß an der Vorbereitung hatten. So startete schließlich ein Vereins-Achter aus drei Ruder-Generationen von 18-70, der einen guten dritten Platz hinter zwei jungen Berliner Vereins-Mannschaften aus einer Generation von 18-30 belegte. Die Jungs waren wohl vom ausgeschriebenen Preis der Veolia (einem Ruder-Ergometer, gedacht als Preis für den etwas breiteren Vereinssport) übermäßig fasziniert.
Nicht nur diese kleine Geschichte bestätigt: Ruder-Leistungssport lohnt sich allemal. Wir sollten ihn in allen Facetten erhalten und den Verantwortlichen, den Ausbildern und Trainern helfen und ihnen danken. Humaner Leistungssport - dieses Ziel ist kein Widerspruch in sich, so hat es zuletzt der ehemalige Skispringer und jetzige Pädagoge Toni Innauer formuliert. Humaner Leistungssport sollte auch gerade im Rudern unser Motto sein.
<i>Referat auf dem Flaggentag der Berliner Ruderinnen und Ruderer- Landesruderverband Berlin am 22.1.2012 im Bärensaal des Alten Stadthauses</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 18:52:59 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beide Skull-Disziplinen trainieren in Frankreich</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/03/beide-skull-disziplinen-trainieren-in-frankreich/</link>
			<description>Unter Leitung von Chetrainer Hartmut Buschbacher und den Disziplinverantwortlichen Marcus Schwarzrock und Sven Ueck reisen die Skullerinnen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter Leitung von Chetrainer Hartmut Buschbacher und den Disziplinverantwortlichen Marcus Schwarzrock und Sven Ueck reisen die Skullerinnen und Skuller der A-Mannschaft des DRV am heutigen Tag in ein weiteres Trainingslager. In Le Temple sur Lot (Südfrankreich) soll die Wasserarbeit im Vordergrund stehen. Im Team befinden sich auch die Weltmeisterinnen des Frauen-Doppelvierers und beide Silber-Teams der Herren.
In den vertretenen Disziplinen geht es um die Besetzung der Boote für die Olympischen Spiele. Marcel Hacker bereitet sich jedoch derzeit individuell auf den Einer vor. Im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen gilt es, zuvor noch die Qualifikation für Eton zu errudern. Hierzu muss das Team bereits Mitte Mai in Luzern top fit sein.
Die Rückreise ist für den 18. Februar ist vorgesehen.]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@rudern.de</author>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Trainer des Deutschlandachters</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/31/die-trainer-des-deutschlandachters/</link>
			<description>Die Ruderer aus dem Deutschlandachters äußern sich in dem Video über ihre Trainer Ralf Holtmeyer und Werner Nowak.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ruderer aus dem Deutschlandachters äußern sich in dem Video über ihre Trainer Ralf Holtmeyer und Werner Nowak.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ran an die Ruder! Jacobs University lädt zum Jacobs Ergocup 2012</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/30/ran-an-die-ruder-jacobs-university-laedt-zum-jacobs-ergocup-2012/</link>
			<description>Am 11. Februar 2012 veranstaltet die Jacobs University ihren alljährlichen Ergocup. Auch im fünften Jahr erwartet Teilnehmer und Publikum ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul><li><b>Zeit:</b>&nbsp;Samstag, 11. Februar 2012 |&nbsp;<b>Start:</b>&nbsp;10 Uhr</li><li><b>Ort:</b>&nbsp;Jacobs University Bremen | Campus Center | Campus Ring 1 | 28759 Bremen</li><li><b>Meldeschluss für Teilnehmer:</b>&nbsp;1. Februar 2012</li><li><b>Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen:</b>&nbsp;<link http://www.jacobs-university.de/ergocup _blank>www.jacobs-university.de/ergocup</link>&nbsp;</li></ul>
Am Vormittag stehen zunächst die Einzelwettkämpfe auf dem Programm. Nach den 2000-Meter-Rennen von Männern und Frauen auf den modernen concept2-Ergometern gehört die Bühne den Kindern: Im Kinder-Ergo ab 11 Uhr gehen Mädchen und Jungen unterschiedlicher Jahrgänge an den Start und rudern gegen die Uhr, je nach Alter, über Distanzen zwischen 350 und 1000 Metern.&nbsp;<br />Am Nachmittag ab 13 Uhr ist dann Teamwork der Vierer und Achter gefragt, sowohl für die Junioren als auch die Erwachsenen: Schul-, Vereins- und Firmenteams aus Norddeutschland liefern sich mitreißende 350-Meter-Sprint- und Staffelrennen. Eine Besonderheit ist der Vierersprint von Männer und Frauen im Rahmen der adh-Open über die herausfordernde Distanz von 1000 Metern, für den studentische Wettkämpfer aus ganz Deutschland anreisen.&nbsp;<br />Spannender Höhepunkt, neben den Finalentscheidungen des Nachmittags, ist der mittlerweile traditionelle Zweikampf zwischen den Teams der Jacobs University und der Hamburg School of Business Administration (HSBA) um die Bahnverteilung im „Hanse Boat Race“, das die beiden Privathochschulen alljährlich im späten Frühjahr auf der Alster austragen. Die Frauen-Vierer der beiden Hochschulen kämpfen über 1000 Meter, die Männer-Achter über 2000 Meter. Im vergangenen Jahr gelang es dem Jacobs-Herren-Achter, den Vorsprung der HSBA nach 1000 Metern aufzuholen und schließlich sogar drei Sekunden vor den Hamburgern die Ziellinie zu überqueren. In diesem Jahr gilt es, den seit 2008 erstmalig wiedereroberten „Challenge Cup“-Wanderpokal verteidigen.&nbsp;<br />„Wir sind sicher, dass der Jacobs Ergocup wieder ein packendes Event wird. Insgesamt erwarten wir 400 Teilnehmer. Bei den spannenden Wettkämpfen wird der Funke von den Sportlern auf die Fans, Freunde und Zuschauer überspringen – nicht nur bei unserer Titelverteidigung gegen die HSBA, sondern auch bei den anderen Rennen, wo immerhin um Preisgelder bis zu 250 Euro gerudert wird. Anfeuern ist in jedem Fall erwünscht“, sagt Larissa Kühler, Direktorin für Campusaktivitäten an der Jacobs University. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 23:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beim „5. Ergo-Cup Rhein-Neckar“ purzelten die Rekorde</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/25/beim-5-ergo-cup-rhein-neckar-purzelten-die-rekorde/</link>
			<description>Das Gemeindehaus Pfingstweide in Ludwigshafen platzte am vergangenen Samstag fast aus allen Nähten. Im Rahmen der „Deutschen Indoor-Rowing Serie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Beim „5. Ergo-Cup Rhein-Neckar“ sollten aber noch weitere Rekorde gebrochen werden. Nach den Wertungsläufen in Kassel, Berlin und Lübeck galt es im Kampf um die Titel der Deutschen Ruderergometer-Meister des Winters 2011/2012 neue Bestmarken in den einzelnen Alters- und Gewichtsklassen zu setzen, um sich in den Ranglisten ganz nach oben zu platzieren. Allein bei den Junioren gelang dieses Kunststück in allen vier Leichtgewichtsklassen. Kathrin Morbe aus Trier gewann bei den 15/16-jährigen Juniorinnen in 5:42,4 Minuten und fuhr damit genauso wie die Wiesbadenerin Lisa Merz bei den 17/18-jährigen in 7:41,8 Minuten eine neue Saisonbestzeit. Im mit 52 Meldungen am stärksten besetzten Rennen, wollte der Konstanzer Jakob Röhl bei den 15/16-jährigen Athleten unter 67,5 kg dem in nichts nachstehen und siegte in 5.00,9 Minuten. Abgerundet wurde dieser Erfolg der Leichtgewichte durch den Sieg des Offenbachers Henrik Röhr (6:35,0 Minuten) bei den 17/18-jährigen Ruderern.<br />Wachsender Beliebtheit erfreuen sich auch die Rennen im Mastersbereich. Auch hier gab es herausragende Ergebnisse zu vermelden. Allem voran der Frankfurter Jens Raab. Zunächst stellte sich der 34-jährige in der offenen Klasse und wurde in 6:02,0 Minuten über die 2.000 Meter hinter seinem Vereinskameraden Ivan Saric guter Zweiter. Nur wenig später setzte er sich in seiner Altersklasse der 30-39-jährigen nochmals auf den Concept2 Ergometer und benötigte für die 1.000 Meter nur 2:51,5 Minuten, welches den Sieg und die Führung im Kampf um die Masters-Bestenermittlung bedeutete. Auch bei den 40-49-jährigen gelang Joachim Ringer unter der magischen 3-Minutenmarke zu bleiben. Mit der Siegerzeit von 2:54,6 Minuten fuhr er ebenfalls Saisonbestzeit in seiner Altersklasse.<br />Spannend geht es in diesem Winter bei den neu eingeführten Achter-Wettbewerben über die 350 Meter Sprintdistanz zu. Nicht selten trennen die Crews nur wenige Zehntel. In Ludwigshafen wechselte sowohl bei den Frauen, mit dem Mainzer Ruderverein (1:09,0 Minuten), als auch den Herren, mit der Frankfurter Germania (57,0 Sekunden), die Führung im Kampf um den nationalen Titel.<br />Der „17. NWRV Indoor-Cup“ in Essen-Kettwig ist am Sonntag, den 5.Februar die fünfte und damit auch letzte Station der „Deutschen Indoor-Rowing Serie“ des Winters 2011/2012. Hier haben die Ruderinnen und Ruderer noch mal die Chance, die bestehenden Bestzeiten zu unterbieten. Die Spannung bleibt also erhalten und man darf gespannt sein, wer letztendlich den Sieg in den einzelnen Klassen davon trägt. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 00:01:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>„Attention – Ready – Row!“ heißt es am 11. Februar 2012 beim fünften Jacobs Ergocup an der Jacobs University Bremen</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/24/attention-ready-row-heisst-es-am-11-februar-2012-beim-fuenften-jacobs-ergocup-an-der-jacobs-un/</link>
			<description>Am Vormittag stehen zunächst die Einzelwettkämpfe auf dem Programm. Nach den 2000-Meter-Rennen von Männern und Frauen auf den modernen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Vormittag stehen zunächst die Einzelwettkämpfe auf dem Programm. Nach den 2000-Meter-Rennen von Männern und Frauen auf den modernen concept2-Ergometern gehört die Bühne den Kindern: Im Kinder-Ergo ab 11 Uhr gehen Mädchen und Jungen unterschiedlicher Jahrgänge an den Start und rudern gegen die Uhr, je nach Alter, über Distanzen zwischen 350 und 1000 Metern.
Am Nachmittag ab 13 Uhr ist dann Teamwork der Vierer und Achter gefragt, sowohl für die Junioren als auch die Erwachsenen: Schul-, Vereins- und Firmenteams liefern sich mitreißende 350-Meter-Sprint- und Staffelrennen. Eine Besonderheit ist der Vierersprint von Studierenden aus ganz Deutschland im Rahmen der adh-Open über die herausfordernde Distanz von 1000 Metern.
Spannender Höhepunkt, neben den Finalentscheidungen des Nachmittags, ist der mittlerweile traditionelle Zweikampf zwischen den Teams der Jacobs University und der Hamburg School of Business Administration (HSBA) um die Bahnverteilung im „Hanse Boat Race“, das die beiden Privathochschulen alljährlich im späten Frühjahr auf der Alster austragen. Die Frauen-Vierer der beiden Hochschulen kämpfen über 1000 Meter, die Männer-Achter über 2000 Meter. Im vergangenen Jahr gelang es dem Jacobs-Herren-Achter, den Vorsprung der HSBA nach 1000 Metern aufzuholen und schließlich sogar drei Sekunden vor den Hamburgern die Ziellinie zu überqueren. In diesem Jahr gilt es, den seit 2008 erstmalig wiedereroberten „Challenge Cup“-Wanderpokal verteidigen.
„Wir sind sicher, dass der Jacobs Ergocup wieder ein packendes Event wird. Insgesamt erwarten wir 400 Teilnehmer. Bei den spannenden Wettkämpfen wird der Funke von den Sportlern auf die Fans, Freunde und Zuschauer überspringen – nicht nur bei unserer Titelverteidigung gegen die HSBA, sondern auch bei den anderen Rennen, wo immerhin um Preisgelder bis zu 250 Euro gerudert wird.“, sagt Larissa Kühler, Direktorin für Campusaktivitäten an der Jacobs University.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:57:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Männer-Skull-Nationalteam: Auftaktlehrgang in der olympischen Saison</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/24/maenner-skull-nationalmannschaft-mit-auftaktlehrgang-in-olympische-saison/</link>
			<description>Nur wenige Wochen nach dem Verbands-Ruderlager im sonnigen Portugal, versammelte sich die  männliche Skuller-Elite des DRV in Ratzeburg zu einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nur wenige Wochen nach dem Verbands-Ruderlager im sonnigen Portugal, versammelte sich die&nbsp; männliche Skuller-Elite des DRV in Ratzeburg zu einem fünftägigen Lehrgang. Hauptbestandteil dieser Zusammenführung durch Bundestrainer Markus Schwarzrock, war die aktuelle physiologische Leistungsüberprüfung auf dem Ergometer. Mittels des Stufentests, welcher von der Sportmedizin der Universität Ulm durchgeführt wurde, und insbesondere dem einen Tag später folgenden 6 km Wettkampftests, konnten sich der verantwortliche Bundestrainer sowie der Cheftrainer des DRV, Hartmut Buschbacher, ein aktuelles Bild über die Leistungsfähigkeit der besten 10 schweren und vier leichten Skuller des Deutschen Ruderverbandes machen. Diese Disziplingruppe bot bei der WM 2011 mit dem Gewinn von zwei äußerst dramatischen Silbermedaillen und zwei vierten Plätzen&nbsp; ein sehr geschlossenes und erfolgreiches Bild in den olympischen Bootsklassen an. Mit 18:36 Minuten absolvierte der Schlagmann des diesjährigen Männer-Doppelvierers (M4x), der Dresdner Tim Grohmann, diese Strecke als schnellster, gefolgt vom Rendsburger Bootskamerad Lauritz Schoof (18:41 Min.) und Einerruderer Marcel Hacker (18:48 Min.) von der Germania Frankfurt. Für beide letztgenannten war es die persönliche Bestzeit.
Bei den leichten Skullern waren, wie so oft in den letzten beiden Jahren bei nationalen Überprüfungen, Linus Lichtschlag und Lars Hartig vorne. Der Friedrichstädter brauchte für die 6 Km lange Strecke 19:52 Min., sein Bootskamerad vom RC am Wannsee folgte mit einem Abstand von 4 Sekunden und belegte somit den zweiten Platz. Jonathan Koch, der sehr lange mit Lichtschlag die gleichen Durchschnittszeiten ruderte, musste auf den letzten 400 m ein wenig abreißen lassen und verfehlte die magische Schallmauer von unter 20 Minuten, um 4 Sekunden, erkämpfte aber eine persönliche Bestzeit. Der junge Würzburger Konstantin Steinhübel benötigte für die 6 km lange Strecke 20:11 Min. und stellte auch eine persönliche Bestmarke auf.
Die nachfolgenden drei Tage absolvierten die deutschen Skuller dann unter nicht immer den besten Witterungsbedingungen, ihr Training hauptsächlich im M4x und (Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier (LM2x). Krafttraining, Gymnastik und auch der Fußballsport rundeten ein insgesamt gelungenen Lehrgang in der Ruderakademie ab. <br />Bevor die nächsten beiden Verbandslager in Frankreich (Februar) und Portugal (März) stattfinden werden, geht es nun für einige wenige Tage in die Heimatvereine, bevor des dann Schlag auf Schlag mit den nächsten Leistungsüberprüfungen auf dem Ruderergometer (2 km Test), der Langstrecke in Leipzig und des „olympischen“ Frühtests in Köln-Fühlingen geht.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:30:44 +0100</pubDate>
			
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			<title>&quot;Auf dem Fußballplatz geht's heiß her&quot; - 3 Fragen an Kristof Wilke</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/22/auf-dem-fussballplatz-gehts-heiss-her-3-fragen-an-kristof-wilke/</link>
			<description>Gestern ist das Team des Deutschlandachters aus dem Trainingslager im italienischen Sabaudia zurück nach Deutschland gekehrt.
Kristof Wilke, in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gestern ist das Team des Deutschlandachters aus dem Trainingslager im italienischen Sabaudia zurück nach Deutschland gekehrt.
Kristof Wilke, in Sabaudia habt ihr regelmäßig Fußball gespielt. Ist es eine willkommene Ablenkung oder ist es euch irgendwann genug mit dem Sport?
Kristof Wilke: Wir spielen zwar nur einmal pro Woche Fußball, aber es ist für uns ein richtiges Highlight. Wir stehen alle auch gerne auf dem Platz und freuen uns über die Abwechslung vom Trainingsalltag. Trotzdem ist es natürlich eine richtige Trainingseinheit. Da kann es schon mal auf dem Fußballplatz heiß her gehen, weil jeder für sein Team alles gibt und gewinnen will.
Mischt ihr beim Fußball die Teams durch oder gibt es feste Mannschaften?
Kristof Wilke: Wir spielen fast immer Backbord gegen Steuerbord. Die Teams sind dann einigermaßen ausgeglichen. Zwar hat im jetzigen Trainingslager immer das Team Backbord gewonnen, aber da war häufig eine große Portion Glück dabei. Steuerbord hat bei anderer Gelegenheit aber auch schon häufiger gewonnen.
Wer von den Ruderern kann denn am besten mit dem runden Leder umgehen?
Kristof Wilke: Da wir ohne Abseitsregel spielen, ist Urs Käufer einer der torgefährlichsten Spieler auf dem Feld. Auf der anderen Seite haben wir mit Filip Adamski ein Talent im Tor. Der holt einige Bälle raus und macht definitiv die beste Figur als Torwart.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 17:12:00 +0100</pubDate>
			
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