„Wir wollen weiter vorne mitmischen“
Mit großem Selbstvertrauen geht der Frauen-Achter, amtierender Weltmeister, in die Saison. Das Team von Bundestrainer Ralf Holtmeyer will seine Position Nummer eins in der Weltspitze behaupten. „Wir haben uns stabilisiert und wollen weiter ganz vorne mitmischen“, sagte Ralf Holtmeyer im Rahmen der Präsentation des Team Telekom Rudern 2004 in Dortmund, wobei der Weltmeister-Achter und der ungesteuerte Zweier vorgestellt wurden. Beide Boote werden bei der Olympischen Regatta (15.-22. August) in Athen dabei sein.
Dana Pyritz für Maja Tucholke in Poznan
Ralf Holtmeyer muss beim ersten Weltcup in Poznan die Besetzung des Frauen-Achters verändern. Maja Tucholke, die nach auskuriertem Infekt seit dieser Woche wieder im Training ist, soll erst wieder bei der Internationalen Regatta in Duisburg (21.-23. Mai) ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Ihren Platz im Achter in Poznan wird Dana Pyritz einnehmen. „Maja ist etwa einen Monat ausgefallen. Wir müssen ihr Zeit geben für den Aufbau. Bis Olympia dauert es ja noch ein wenig“, sagte Ralf Holtmeyer.
Zwei Zweier werden beim ersten Weltcup getestet
Indes befindet sich der Bundestrainer nach dem Rücktritt von Andrea Unger auf der Suche nach einem neuen schlagkräftigen Frauen-Zweier ohne Steuerfrau für die Olympische Regatta. So werden in Poznan zwei Zweier an den Start gehen: Maren Derlien/Sandra Goldbach und Manuela Zander/Kerstin Naumann.
So starten die Frauen-Teams beim Weltcup in Poznan (07.-09. Mai 2004):
Frauen-Achter:
Elke Hipler (RG Angaria Hannover)
Anja Pyritz (RV Saarbrücken)
Dana Pyritz (RV Saarbrücken)
Britta Holthaus (Kettwiger RG)
Susanne Schmidt (Ruder-Club Tegel)
Nicole Zimmermann (Rostocker Ruderclub)
Silke Günther (RG Rotation Berlin)
Lenka Wech (RV Saarbrücken, Schlagfrau)
Annina Ruppel (RV Emscher Wanne-Eickel Herten, Steuerfrau)
Zweier ohne Steuerfrau:
Maren Derlien (RG Hansa Hamburg)
Sandra Goldbach (Dresdner RC, Schlagfrau)
und
Kerstin Naumann (Dresdner RC)
Manuela Zander (RV Kurherren-Cassel, Schlagfrau)