01. Jan. 2015 | Nationalmannschaft | von Deutschland-Achter GmbH

Deutschlandachter: "So feiern wir Weihnachten" - über ganz Deutschland verteilt

Zum Jahresende geht es gen Süden ins Trainingslager nach Sabaudia (Italien), vorher aber genießen die Trainer und Athleten des Teams Deutschland-Achter noch einmal die Ruhe und Besinnlichkeit zu Weihnachten im Kreise der Familie. An den Feiertagen sind sie über ganz Deutschland verteilt und am Ende doch alle am gleichen Ort: unter dem Tannenbaum. Vier aus dem Team erzählen von "ihrem Weihnachten".

Trainer Christian Viedt: "Ich komme aus Lüneburg, aber Weihnachten verbringe ich zu Hause in Dortmund. Unsere zwei Kinder sind hier geboren und wir wollen wegen ihnen nicht so viel herumreisen an den Feiertagen. Die Freizeit ist ohnehin knapp gesät, da ist es schön, ein bisschen Zeit komplett für die Familie zu haben. Wir haben an Weihnachten unsere festen Traditionen. Der Baum wird schon eine Woche vorher geschmückt, dann hat man wenigstens etwas davon. Auch wenn er mir am 26. schon wieder auf den Wecker geht. Früher, als ich noch klein war, waren zu Weihnachten immer ganz viele Leute zu Gast. Meine Eltern haben in der Landwirtschaft gearbeitet und zum Fest stets Menschen eingeladen, denen es schlechter ging, damit die an Weihnachten nicht alleine sind."

Richard Schmidt: "Ich feiere mit meiner Familie in Trier. Es ist cool, mal wieder nach Hause zu kommen nach längerer Zeit. Dann gibt es viel zu erzählen, bis zum zweiten Weihnachtstag bleibe ich dort. Das ist schon fast knapp, denn auch meine alten Freunde wollte ich besuchen. Bei uns ist Weihnachten ganz klassisch: Mit Tannenbaum und Kirchenbesuch am Heiligabend. Meine Mutter tischt zum Fest immer groß auf, dann gibt es Rinderfilet. Und nachher natürlich die Bescherung mit meinen Eltern und meinen zwei Schwestern. Am nächsten Tag besuchen wir meine Großmutter und meinen Onkel im Saarland. Aufs Training verzichte ich auch während der Feiertage nicht: Ob Fahrradfahren, Laufen oder Krafttraining."

Clemens Ernsting (ehemals Kuhnert): "Ich habe im September geheiratet und bin seit Oktober Vater einer kleinen Tochter. Es wird unser erstes Fest zu dritt. Wir fahren an Heiligabend zu meinen Eltern nach Wittenberg, in meine Heimatstadt. Dort war die Kleine noch nie. Der Rest der Verwandtschaft wird das Baby zum ersten Mal sehen. Meine fünf Geschwister wohnen über die ganze Republik verteilt, von Stuttgart bis nach Dresden oder Kiel. Es ist selten, dass alle zusammen kommen. Ich freue mich darauf, alle mal wiederzusehen. Am Heiligabend schmücken wir gemeinsam den Baum und zwar kunterbunt, mit allem was geht. Ganz traditionell wird's dann am ersten Weihnachtstag, da gibt es lecker Gans."

Maximilian Korge (U23): "Ich verbringe Weihnachten in Berlin mit meiner Familie und meiner Freundin. Da habe ich ein strammes Programm. Meine Freundin ist sehr aufopferungsvoll. Seitdem ich in Dortmund wohne, kommt sie alle zwei Wochen aus Berlin hier hin. Die Kosten teilen wir uns. Deswegen freut es mich, sie jetzt besuchen zu können. Mit der Familie feiere ich ganz klassisch, mit einer Besonderheit: Wir fahren jedes Jahr nach Österreich ins Kleinwalsertal bei Oberstdorf. Da fahren wir Ski, ich aber ganz vorsichtig. Denn am 28. Dezember geht es ja ins Trainingslager. Deswegen breche ich den Urlaub auch früher ab."