29. März 2015 | Nationalmannschaft | von Deutschland-Achter GmbH

Team Deutschland-Achter: Acht Ergo-Bestmarken purzeln – Munski/Ocik gewinnen Langstrecke in Leipzig

Bei der DRV-Langstrecken-Regatta in Leipzig haben Maximilan Munski und Hannes Ocik die schnellste Zeit hingelegt, gefolgt von den Duos Maximilian Planer/Felix Wimberger und Malte Jakschik/Maximilian Reinelt. Die Ruderer des Teams Deutschland Achter mussten Wind und Regen trotzen, insgesamt fünf Zweierpaarungen absolvierten die sechs Kilometer unter 21 Minuten: Richard Schmidt und Felix Drahotta sowie Malte Daberkow und Finn Knüppel reihten sich bei den Schnellsten ein. Dazu gab es bei den Ergometer-Tests tags zuvor gleich acht persönliche Bestmarken zu verzeichnen, was Trainer Christian Viedt "insgesamt zufrieden" stellte.

Die Überraschung des Tages waren Maximilian Munski und Hannes Ocik, die in 20:46 Minuten die sechs Kilometer absolvierten. Das Duo war zwar unter den Besten zu erwarten, auf den ersten Platz hätten aber wohl nur die wenigsten gesetzt. Auch Viedt war "positiv überrascht" von Munski und Ocik, die bei der Langstrecke in Dortmund im November noch Sechster wurden und in Leipzig nun fast eine Minute schneller waren. Ebenfalls gesteigert haben sich Maximilian Planer und Felix Wimberger. Sie wurden im vergangenen Jahr in Leipzig Dritter, diesmal legten sie die zweitbeste Zeit (20:50) hin.

Auch das U23-Duo Daberkow/Knüppel, Sieger von Dortmund, wusste über die Langstrecke zu gefallen und wurde Fünfter mit 13 Sekunden Rückstand (20:59). Ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen konnten hingegen Kristof Wilke und Anton Braun, die auf dem 17. Platz landeten. Eric Johannesen, der erstmals im Wettkampf mit U23-Talent Jakob Schneider ruderte, musste sich mit dem elften Platz zufrieden geben. Für Leipzig kurzfristig ausgefallen ist, nach Johannes Weißenfeld und Andreas Kuffner, auch Peter Kluge.

Was die Ergebnisse wert sind, wird die Kleinbootmeisterschaft vom 17.-19. April in Brandenburg zeigen. "Das war eine erste Vorsortierung. Jetzt wollen wir die Athleten über die normale Distanz von 2.000 Metern sehen", sagt Viedt. Mindestens ebenso wichtig, wie die Zeiten auf dem Wasser, sind aber auch die Ergometer-Zeiten, die sich nicht von äußeren Bedingungen beeinflussen lassen. Und da hat das Trainerteam mit Ralf Holtmeyer, Christian Viedt und Uwe Bender Positives zu berichten: Acht Athleten aus dem Team Deutschland-Achter steigerten ihre persönliche Bestleistung.

In der trockenen Halle erzielte Maximilian Reinelt mit 5:47 Minuten das beste Ergebnis, steigerte damit seine persönliche Leistung allerdings nicht. Malte Jakschik, Richard Schmidt, Eric Johannesen, Anton Braun, Maximilian Munski, Hannes Ocik, Alexander Egler und Toni Seifert hingegen setzten sich neue persönliche Bestmarken. "Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen wieder auf das physische Leistungsvermögen kommen, das wir in London hatten", sagte Viedt.

Ergebnisse, Langstrecke Leipzig:

1. Maximilan Munski / Hannes Ocik (Lübecker RG / Schweriner RG) 20:46
2. Maximilian Planer / Felix Wimberger (Bernburger RC / Passauer RV) 20:50
3. Malte Jakschik / Maximilian Reinelt (RV Rauxel / Ulmer RC Donau) 20:56
4. Richard Schmidt / Felix Drahotta (RV Treviris Trier / RTHC Bayer Leverkusen) 20:58
5. Malte Daberkow / Finn Knüppel (ORC Rostock / Schweriner RG) 20:59
6. Paul Schröter / Alexander Egler (RK am Wannsee / Deutscher RC Hannover) 21:01
8. Toni Seifert / Björn Birkner (RTHC Bayer Leverkusen / RC Rheinfelden Baden) 21:07
9. Niclas Schröder / Maximilian Korge (RU Arkona Berlin / Berliner RC) 21:10
11. Jakob Schneider / Eric Johannesen (RK am Baldeneysee / RC Bergedorf Hamburg) 21:12
17. Kristof Wilke / Anton Braun (Crefelder RC / Berliner RC) 21:28