23. Mai 2026 | Nationalmannschaft | von Deutscher Ruderverband

Deutsche Mannschaft mit 12 Booten am Finaltag auf Medaillenjagd bei der U19-EM in Brandenburg

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Der Finalsonntag der U19-Europameisterschaften 2026 in Brandenburg an der Havel verspricht aus deutscher Sicht einen langen und hochklassigen Rudertag. Insgesamt 14 deutsche Boote gehen am letzten Wettkampftag an den Start – von den Einern über die Großboote bis hin zu den Mixed-Wettbewerben am Nachmittag.

B-Finals

Den Auftakt aus deutscher Sicht macht um 9:30 Uhr der Junioren-Zweier ohne mit Lars Berkemeyer und Luis Rübenstrunk. Das deutsche Duo trifft im B-Finale auf die Ukraine, Kroatien, Italien und Litauen und möchte die Regatta mit einem starken Rennen abschließen.  

Nur fünf Minuten später folgt um 9:35 Uhr der Juniorinnen-Zweier ohne. Caitlin Morton und Carla Zajonc rudern gegen Polen, Spanien, die Türkei und Kroatien um die Plätze sieben bis elf Europas.  

A-Finals

Ab dem späten Vormittag beginnen die Medaillenentscheidungen – und Deutschland ist in zahlreichen Finals vertreten. Um 11:23 Uhr startet der Junioren-Vierer ohne mit Jan Kohlbach, Henrik Möller, Yoan Ivanov und Niclas Brell ins A-Finale. Gegner sind die Schweiz, Frankreich, Rumänien, Italien sowie ein neutrales Boot. Das deutsche Quartett zählt nach starken Vorleistungen zu den Medaillenkandidaten.  

Direkt danach folgt um 11:36 Uhr das Finale des Juniorinnen-Vierers ohne. Pia Kleine-Möllhoff, Sophia Reineke, Jule Lettau und Helena Rossetto vertreten Deutschland gegen Rumänien, Italien, Griechenland, Serbien und neutrale Athletinnen.  

Um 11:49 Uhr richtet sich der Blick auf den Junioren-Doppelvierer. Hannes Herting, Anori Benz, Tom Feldmeier und Christopher tom Wörden gehen gegen Kroatien, Dänemark, Polen, Tschechien und Rumänien ins Rennen.  

Wenige Minuten später startet um 12:02 Uhr der Juniorinnen-Doppelvierer mit Maja Meerbach, Maike van Beek, Elena Schweisthal und Frederike Amort. Die deutsche Crew trifft auf Boote aus Tschechien, Rumänien, Polen, der Schweiz und der Ukraine.  

Im Finale des Junioren-Doppelzweiers um 12:15 Uhr kämpfen Jan Bornemann und Aron Schäfer gegen Estland, Italien, Slowenien, die Türkei und Frankreich um die Medaillen.  

Ein Höhepunkt des Tages folgt um 12:28 Uhr mit dem Finale des Junioren-Achters. Das deutsche Flaggschiff mit Thore Eibich, Malte Brackhahn, Richard Haack, Hans Schwarz, Jonas Holst, Ole Tietz, Paul Tamussino und Arnau Müller Rubio sowie Steuermann Elias Lukowiak trifft auf Kroatien, Österreich, Tschechien, Italien und die Ukraine.  

Um 12:41 Uhr greift der Juniorinnen-Doppelzweier mit Kaya Wölk und Greta Amort ins Finale ein. Das deutsche Duo zählt nach starken Leistungen in den Vorläufen zu den aussichtsreichen Medaillenkandidatinnen.  

Den Abschluss der Mittagsfinals bildet um 12:53 Uhr der Juniorinnen-Achter. Lynn Bäcker, Carla Steffen, Maria Pesch, Louisa Block, Mathilda Wendler, Emilia Kreutz, Henriette Festag und Charlotte Paulat sowie Steuerfrau Hannah Sievert vertreten Deutschland gegen starke Konkurrenz aus Rumänien, Italien und weiteren Nationen.  

 

Einer-Finals am Nachmittag

Am Nachmittag folgen zwei weitere große deutsche Medaillenhoffnungen im Einerbereich. Um 14:00 Uhr startet Oskar Müller vom RV Wandsbek im Finale des Junioren-Einers. Der deutsche Skuller präsentierte sich bislang gut und zog mit einem dritten Platz im Halbfinale ins Finale ein. Da ist alles drin, denn gerade im Einer zählt die Tagesform.

Nur zehn Minuten später folgt um 14:10 Uhr Helena Tibitanzl von der Frankfurter RG „Germania“ im Finale des Juniorinnen-Einers. Die erst 15-jährige Athletin gehört zu den großen Überraschungen dieser Titelkämpfe und hat sich mit beeindruckenden Leistungen in den Fokus gerudert. Mit dem Sieg im Halbfinale gegen die favorisierte Griechin kann man Tibitanzl alles zutrauen. 

 

Mixed-Wettbewerbe als emotionaler Abschluss

Den Abschluss der Europameisterschaften bilden diesmal die Mixed-Wettbewerbe, die zum ersten Mal ausgetragen wurden. Deutschland startet sowohl im Mixed-Doppelzweier als auch im Mixed-Achter. Im Mixed-Doppelzweier gehen Elena Schweisthal und Anori Benz an den Start.

Im Mixed-Achter setzt Deutschland auf eine Kombination erfahrener Athletinnen und Athleten aus dem Riemenbereich. Mit dabei sind unter anderem Lars Berkemeyer, Luis Rübenstrunk, Niclas Brell, Jan Kohlbach, Caitlin Morton, Carla Zajonc, Helena Rossetto und Sophia Reineke sowie Steuermann Elias Anthony Lukowiak.

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