Dialogforum Sportentwicklung: Impulse für die Zukunft des Vereinssports
Frankfurt am Main – Unter dem Motto „Weil ihr es seid – Sport. Verein. Stärken.“ fand die zweite Auflage des Dialogforums Sportentwicklung des Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) statt. Rund 450 Teilnehmende aus Sportverbänden, Vereinen, Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um zentrale Zukunftsfragen des organisierten Sports gemeinsam zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Das Dialogforum versteht sich dabei bewusst nicht als klassischer Kongress, sondern als offenes Beteiligungsformat – ein „Maschinenraum“ der Sportentwicklung. Unter der Führung von DOSB-Vorständin Michaela Röhrbein wurde in Panels, Workshops und Fachforen intensiv gearbeitet, diskutiert und vernetzt. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die auf die Zielstruktur 2035 einzahlen und den Vereinssport nachhaltig stärken. Auch der Deutscher Ruderverband (DRV) war vor Ort aktiv vertreten. Neben Katharina von Kodolitsch (Präsidentin HSB) nahmen auch Sina Burmeister, Andreas König, Thomas Kossert und Thomas Haarhoff vom Umweltressort an den Austauschformaten teil und brachten ihre Perspektiven aus dem Rudersport ein.
Thomas Kossert, im Ressort Breitensport von Katharina von Kodolitsch für Engagementförderung zuständig, betonte die Bedeutung des Dialogforums für die zukünftige Entwicklung des Sports in Deutschland: „Das #DSFE2026 steht für Dialog, Innovation und Zukunft im Sport. Auch für den Deutschen Ruderverband ist klar: Wir gestalten die Entwicklung aktiv mit – für mehr Bewegung, starke Vereine und nachhaltige Perspektiven im Breitensport.“
Im Fokus der Veranstaltung standen zentrale Themen wie Gesundheit, Inklusion, Integration sowie die Weiterentwicklung von Vereinsstrukturen. Gerade für den Rudersport ergeben sich hier wichtige Anknüpfungspunkte – etwa in der Förderung von Bewegungsangeboten, der Stärkung des Ehrenamts und der nachhaltigen Vereinsentwicklung.
Das Dialogforum hat erneut gezeigt, wie wichtig der gemeinsame Austausch über Verbandsgrenzen hinweg ist. Die gewonnenen Impulse und Ideen werden nun in die weitere Arbeit des DRV einfließen – mit dem klaren Ziel, den Rudersport in Deutschland zukunftsfähig und attraktiv für alle Generationen zu gestalten.