01. Mai 2026 | Nationalmannschaft | von Hans Strauss

DRV startet mit dem Weltmeister-Zweier bei der Para-Regatta in Paris

In Paris wieder zusammen: Im letzten Jahr ruderten Valentin Luz und Kathrin Marchand nicht nur zum Weltmeister-Titel, sondern stellten auch eine neue Welt- und Europa-Bestzeit auf. Grafik: World Rowing

Mit der Teilnahme an der Internationalen Para-Regatta in Paris startet die Para-Nationalmannschaft des DRV in die Wettkampfsaison. Die Strecke vor den Toren der französischen Hauptstadt ist etlichen Athleten und Trainern von den Paralympics 2024 bekannt. Auch wegen der vorgeschalteten Klassifizierung ist die Regatta gut besetzt. Fast alle europäischen Verbände sind bei den Rennen am Samstag und Sonntag (2./3. Mai 2026) am Start, die Übersee-Nationen allerdings nicht. 

Auch der DRV hatte einen Sportler zu klassifizieren. Alexey Gerasimov wurde am Donnerstag vorerst klassifiziert und kann im Männer-Einer PR2 starten, das endgültige Ergebnis folgt nach der „On Water Observation“ am Samstag. Ansonsten setzt Para-Bundestrainer Marc Stallberg auf seine bewährten Athletinnen und Athleten. Marcus Klemp wird an beiden Tagen den Einer PR1 fahren. Mit Kathrin Marchand und Valentin Luz ist der amtierende Weltmeister im Mixed-Doppelzweier PR3 am Start. Für Marchand ist es nach ihrer Teilnahme an den Winter-Paralympics im Skilanglauf die Rückkehr aufs Wasser.

Für Paul Umbach und Jasmina Bier ist in Frankreich ein Doppelstart geplant. Beide treten wie gewohnt im Mixed-Doppelzweier PR2, aber auch im Einer an. „Da bin ich sehr gespannt, wie wir international stehen“, sagt Bundestrainer Stallberg. „Jasmina hat sich ja bei der deutschen Kleinboot-Meisterschaft sehr stark gezeigt.“

Eine gute Nachricht kommt von Jan Helmich. Er hatte für seine Dissertation in Großbritannien eigentlich ein komplettes Pausenjahr geplant. Der Bronze-Gewinner der Paralympics von 2024 ist dabei aber so gut vorangekommen, dass er an Pfingsten wieder zur Nationalmannschaft stößt. „Dann wollen wir den neuen PR3-Vierer zum Schwimmen bringen und beim Weltcup in Luzern starten“, sagt Stallberg.