13. Juni 2026 | Wettkampfsport

Hamburger Teams feiern Doppelsieg beim Saisonauftakt der Stübbe Ruder-Bundesliga in Berlin

Mit spannenden Sprintduellen, zahlreichen Zuschauern am Neuköllner Schifffahrtskanal und einem Hamburger Doppelerfolg ist die Saison 2026 der Stübbe Ruder-Bundesliga am Samstag in Berlin eröffnet worden. Vor der Kulisse des Estrel Hotels kämpften 13 Männer- und sieben Frauenachter um die ersten Punkte der neuen Saison.

Im Männerfeld setzten die Sweepboys Hamburg gleich zum Auftakt der Saison ein unerwartetes Ausrufezeichen. Im Finale besiegte das Team den Germania-Achter in einer hochklassigen Auseinandersetzung mit 0:55,33 Minuten und sicherte sich damit den ersten Tagessieg der Saison. Der Germania-Achter folgte mit lediglich 0,62 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Nachdem der Germania-Achter am Anfang geführt hatte, setzten sich die Hamburger mit mehr Abdruck letztlich durch.

Auch das Rennen um Platz drei bot Spannung bis zum letzten Schlag. Das autosen Sprintteam Mülheim setzte sich knapp gegen den DYNAsports Männer-Achter Osnabrück durch und sicherte sich damit den letzten Platz auf dem Podium. Für die Niedersachsen blieb Rang vier und damit die traditionelle „Goldene Ananas“ der Ruder-Bundesliga.

Hinter den Top-Teams belegten die Neckar Vikings 8+ Rang fünf vor dem Melitta-Achter Minden „Team Black“. Der Bochum/Witten-Achter erreichte Platz sieben, die BOB-Automotive Ruhrpiraten Essen folgten auf Rang acht. Dahinter reihten sich der Mainzer Achter, der Wiking-Express, der „Häuser unserer Zukunft“ Ottoachter Magdeburg, die Hauptstadtsprinter DWB-Holding, der TÜV NORD Maschseeachter sowie der Sparkasse Gießen-Achter ein.

Auch in der Frauen-Bundesliga ging der Tagessieg nach Hamburg. Die Alstersprinter setzten sich in einem spannenden Finale gegen den Amrop Ruhr-Achter Essen-Kettwig durch. Mit einer Zeit von 1:04,94 Minuten lagen die Hamburgerinnen am Ende lediglich 0,23 Sekunden vor der Konkurrenz aus Essen-Kettwig.

Im kleinen Finale behauptete sich der Meenzer Express gegen den DYNAsports Frauen-Achter Osnabrück und sicherte sich Rang drei. Dahinter belegte der SachsenEnergie Achter den fünften Platz vor dem Bundesliga-Neuling Erster Kieler Frauenachter. Die Kielerinnen sammelten bei ihrem Debüt wertvolle Erfahrungen und konnten erste Eindrücke auf der Bundesliga-Bühne gewinnen.

Der Saisonauftakt in der Hauptstadt zeigte einmal mehr die besondere Attraktivität der Ruder-Bundesliga. Auf der nur 350 Meter langen Sprintstrecke entschieden häufig wenige Zehntelsekunden über Sieg und Niederlage.

Entsprechend eng fielen zahlreiche Duelle aus, insbesondere in den Finalrennen der Frauen und Männer. Auch für die Fans daheim war es im Livestream hautnah zu verfolgen, denn wie immer produzierte Malte Brauer und sein Team sehenswerte Aufnahmen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt richtet sich der Blick nun auf den zweiten Renntag der Saison. Dort werden die Teams versuchen, die ersten Weichen im Kampf um die Meisterschaft und wichtige Tabellenpunkte zu stellen.