Katharina von Kodolitsch – Eine starke Stimme für das europäische Rudern
Mit der Kandidatur von Katharina von Kodolitsch für das European Rowing Board stellt sich eine Persönlichkeit zur Wahl, die den Rudersport in Deutschland wie kaum eine andere verbindet: von der aktiven Leistungssportlerin über die Vereins- und Verbandsarbeit bis hin zur strategischen Entwicklung des Sports auf regionaler und internationaler Ebene.
Verwurzelt im Rudersport – geprägt durch Erfahrung und Engagement
Katharina von Kodolitsch begann ihre Laufbahn früh im Rudersport und blieb diesem über Jahrzehnte in verschiedensten Rollen verbunden. Als aktive Athletin feierte sie nationale und internationale Erfolge, darunter Siege bei Weltcups und Teilnahmen an Weltmeisterschaften.
Nach ihrer aktiven Karriere übernahm sie Verantwortung im Vereins- und Verbandswesen. Im Deutschen Ruderverband war sie über Jahre hinweg in unterschiedlichen Funktionen tätig – von der Leistungssportentwicklung bis hin zur strategischen Verbandsarbeit. Parallel engagierte sie sich auf internationaler Ebene, etwa in der Coastal Rowing Commission von World Rowing sowie als Technical Delegate bei internationalen Veranstaltungen.
Diese breite Erfahrung macht sie zu einer Kandidatin, die sowohl die Perspektiven der Athletinnen und Athleten als auch die Anforderungen moderner Sportorganisationen kennt. Denn Katharina von Kodolitsch wirkt auch über den Rudersport hinaus und zählt zu den prägenden Frauen im Deutschen Sport generell.
Brückenbauerin zwischen Sport, Gesellschaft und Politik
Seit 2021 steht von Kodolitsch an der Spitze des Hamburger Sportbund, dem größten Dachverband des organisierten Sports in Hamburg. In dieser Funktion vertritt sie die Interessen von mehreren hunderttausend Sportlerinnen und Sportlern und prägt maßgeblich die strategische Entwicklung des Sports in einer der wichtigsten Metropolregionen Europas.
Ein Beispiel für ihre Arbeit ist die Unterstützung der Hamburger Olympiabewerbung. Diese zielt darauf ab, nachhaltige und moderne Sportinfrastrukturen zu schaffen, die sowohl dem Leistungs- als auch dem Breitensport zugutekommen. Im Zentrum steht dabei die Idee, Sport stärker in die Stadtgesellschaft zu integrieren und langfristig nutzbare Strukturen zu entwickeln.
Von Kodolitsch verkörpert damit einen Ansatz, der auch für den Rudersport entscheidend ist: die Verbindung von Spitzensport, Nachwuchsförderung und gesellschaftlicher Verankerung.
Eine Kandidatur mit Signalwirkung
Die Bewerbung von Katharina von Kodolitsch steht exemplarisch für einen modernen, integrativen und strategisch denkenden Sport. Ihre Laufbahn zeigt, wie wichtig es ist, Erfahrungen aus allen Ebenen – vom Verein bis zur internationalen Organisation – zusammenzuführen.
Für den Deutschen Ruderverband bedeutet ihre Kandidatur die Chance, eine starke und erfahrene Stimme im europäischen Gremium zu etablieren. Für das europäische Rudern insgesamt bietet sie die Perspektive auf eine zukunftsorientierte Entwicklung, die Leistung, Breite und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.
Katharina von Kodolitsch steht damit für ein Rudern, das verbindet – auf dem Wasser und darüber hinaus.