05. Apr. 2026 | Elite | von Deutscher Ruderverband

Lilli Freischem und Freddy Breuer gewinnen Boat Race 2026

Lilli Freischem gewinnt das Boat Race 2026 mit dem Oxford-Achter (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem gewinnt das Boat Race 2026 mit dem Oxford-Achter (Foto: The Boat Race)
Freddy Breuer gewinnt das Boat Race 2026 mit dem Cambridge-Achter (Foto: The Boat Race)
Freddy Breuer gewinnt das Boat Race 2026 mit dem Cambridge-Achter (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem gewinnt das Boat Race 2026 mit Oxford (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem und Freddy Breuer gewinnen das Boat Race 2026 (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem und Freddy Breuer gewinnen das Boat Race 2026 (Foto: The Boat Race)
Freddy Breuer gewinnt das Boat Race 2026 mit dem Cambridge-Achter (Foto: The Boat Race)
Freddy Breuer gewinnt das Boat Race 2026 mit dem Cambridge-Achter (Foto: The Boat Race)
Freddy Breuer gewinnt das Boat Race 2026 mit dem Cambridge-Achter (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem und Freddy Breuer gewinnen das Boat Race 2026 (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem und Freddy Breuer gewinnen das Boat Race 2026 (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem und Freddy Breuer gewinnen das Boat Race 2026 (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem gewinnt das Boat Race 2026 mit Oxford (Foto: The Boat Race)
Lilli Freischem gewinnt das Boat Race 2026 mit Oxford (Foto: The Boat Race)
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Beim traditionsreichen Boat Race auf der Themse haben sich 2026 einmal mehr hochklassige und dramatische Duelle zwischen den Universitäten University of Cambridge und University of Oxford entwickelt. Während Cambridge im Männer-Rennen am Ende souverän seine Dominanz weiter ausbaute, setzte Oxford im Women’s Boat Race ein starkes Ausrufezeichen und holte nach einer langen Durststrecke den Sieg. 

 

Cambridge triumphiert erneut im Men’s Boat Race
Im 171. Men’s Boat Race konnte sich Cambridge mit Schlagmann Freddy Breuer (Bonner RG) mit einer Zeit von 17:56,84 Minuten durchsetzen und damit den vierten Sieg in Folge feiern. Beide Crews starteten mit hoher Schlagfrequenz und lieferten sich auf den ersten Kilometern ein intensives Duell auf Augenhöhe. Oxford wählte eine maximal aggressive Startphase auf der günstigeren Bahn, die sich beim Coin Toss gewonnen hatten und hielt das Rennen zunächst offen und setzte Cambridge mit einem aggressiven Kurs unter Druck. 

Doch Freddy Breuer und sein Team ließen blieben bei ihrer Linie. Im weiteren Verlauf überzeugten die „Light Blues“ durch technische Geschlossenheit, einen langen und sauberen Rhythmus und mannschaftliche Geschlossenheit. Spätestens im Bereich der Hammersmith Bridge gelang es Cambridge, sich am Ende souverän abzusetzen. Angeführt von Frederik „Freddy“ Breuer, der mit einer langen und dynamischen Schlagstruktur überzeugte, kontrollierte Cambridge das Rennen bis ins Ziel und gewann schließlich mit einem Vorsprung von 11,4 Sekunden. Das letzte Mal gelang dies einem Deutschen 2007, als Thorsten Engelmann als Schlagmann seine Cambridge-Crew zum Sieg führte.  Der erneute Erfolg ist der vierte Sieg in Folge und der siebte Sieg im achten Rennen. Zum einen ist dies eine herbe strukturelle Niederlage für das Oxford-System, auf der anderen Seite unterstreicht diese Erfolgsserie die herausragende Leistungskultur des Cambridge-Teams und die Exzellenz der Arbeit der Trainerinnen und Trainer.

 

Oxford entscheidet Women’s Boat Race für sich
Im Women’s Boat Race hingegen drehte Oxford den Spieß um und gewann in 19:15,17 Minuten gegen Cambridge. Damit beendeten die „Dark Blues“ die jüngste Erfolgsserie ihrer Rivalinnen eindrucksvoll.

Das Rennen begann in Putney mit einem offenen Schlagabtausch, bei dem sich beide Teams zunächst nichts schenkten. Oxford fand jedoch zunehmend besser in den eigenen Rhythmus und überzeugte durch hohe Effizienz und taktische Disziplin. Rund um die Hammersmith Bridge übernahmen sie schließlich die Kontrolle über das Rennen. Unter der Führung von der britischen Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Heidi Long zeigte Oxford eine starke Kombination aus Dynamik, Technik und Entschlossenheit. Cambridge konnte das Tempo nicht mehr entscheidend kontern, so dass Oxford den Vorsprung von 9,4 Sekunden souverän bis ins Ziel nach Mortlake verteidigte.

Für besondere Emotionen sorgte zudem das deutsche Schwesterduell, das Lilli Freischem auf Seiten Oxfords für sich entscheiden konnte. Entsprechend ausgelassen feierte die Oxford-Crew ihren Sieg auf dem Podium. 

 

Starke Kadertiefe bei Cambridge und deutsche Beteiligung
Die außergewöhnliche Breite im Cambridge-Kader zeigte sich auch in den Reserve-Rennen: Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern konnten sich die Crews aus Cambridge durchsetzen und damit die Gesamtleistung des Programms eindrucksvoll unterstreichen.

Hier gingen mit Mathilda Kitzmann (Rostocker RC), Alexander Finger (Berliner RC) und Leonhard Brahms (Berliner RC) drei weitere deutsche Athletinnen und Athleten in den Cambridge-Crews an den Start.