Zweimal Gold und insgesamt fünf Medaillen bei der International Beach Sprint Regatta in Limassol (Zypern)
Die deutsche Coastal Rowing (Beach Sprint)-Nationalmannschaft ist in der vergangenen Woche zur internationalen Regatta nach Limassol (Zypern) gereist und konnte dort unter anspruchsvollen Bedingungen nicht nur wichtige Wettkampferfahrungen sammeln, sondern auch zwei Siege und drei weitere Podiumsplätze erringen.
Die Anreise erfolgte am Mittwoch, bevor am Donnerstag sowie Freitagvormittag erste Einheiten auf der Wettkampfstrecke absolviert wurden. Bereits am Freitagnachmittag begann die Regatta mit den ersten Time Trial Läufen. Die äußeren Bedingungen präsentierten sich zunächst von ihrer besten Seite: Sonnenschein, leichter Wind und ruhige See sorgten am Freitag und Samstag für faire und gut steuerbare Rennen.
Zweimal Gold und insgesamt fünf Medaillen bei der Beach Sprint Regatta in Limassol (Zypern)
Die deutsche Beach-Sprint-Nationalmannschaft ist in der vergangenen Woche zur internationalen Regatta nach Limassol (Zypern) gereist und konnte dort unter anspruchsvollen Bedingungen nicht nur wichtige Wettkampferfahrungen sammeln, sondern auch zwei Siege und fünf Podiumsplätze erringen.
Die Anreise erfolgte am Mittwoch, bevor am Donnerstag sowie Freitagvormittag erste Einheiten auf der Wettkampfstrecke absolviert wurden. Bereits am Freitagnachmittag begann die Regatta. Die äußeren Bedingungen präsentierten sich zunächst von ihrer besten Seite: Sonnenschein, leichter Wind und ruhige See sorgten am Freitag und Samstag für faire und gut steuerbare Rennen.
Am Sonntag jedoch drehte das Wetter deutlich. Zunehmender Wind, anspruchsvoller Wellengang und Regen machten die Rennen vor allem am Nachmittag zu einer echten Herausforderung. Gerade im Beach Sprint, wo Starts, Wendemanöver und das Timing entscheidend sind, können solche Bedingungen schnell zu Fehlern führen.
Starke Ergebnisse für das deutsche Team
Ungeachtet der schwierigen Bedingungen konnte das deutsche Team sportlich überzeugen. Franz Werner gewann den Wettbewerb im Coastal Men’s Solo (CM1x) und sicherte sich damit die Goldmedaille. Im gleichen Feld zeigte auch Moritz Wolff eine starke Leistung und belegte Rang drei, nachdem er Franz Werner im Halbfinale den Vortritt lassen musste. Franz Cherubim erreichte bei seinem internationalen Debüt das Achtelfinale.
Im Coastal Women’s Solo (CW1x) errang Julia Tertünte ebenfalls die Bronzemedaille und setzte sich im kleinen Finale souverän durch. Besonders das knappe Halbfinale gegen die spätere Siegerin Teresa Díaz Moreno aus Spanien unterstrich Tertüntes Leistungsvermögen. Sophie Leupold musste sich im Julia Tertünte im Viertelfinale geschlagen geben, Marion Reichardt erreichte das Achtelfinale.
Besonders bemerkenswert war das Ergebnis im Coastal Mixed Double (CMix2x), denn nach vier Wettkampfrunden kam es zum rein deutschen Finale. Werner / Tertünte gewannen dieses und holten Gold, Wolff / Leupold belegten Rang zwei und komplettierten damit ein starkes deutsches Ergebnis mit dem deutschen Doppelsieg. Platz 6 von Cherubim/Reichardt rundeten ein starkes Gesamtergebnis ab.
Diese Resultate unterstreichen die Leistungsfähigkeit des Teams, auch wenn Bundestrainer Adrian Bretting betont, „dass die Ergebnisse gerade unter den extremen Bedingungen des Sonntags nicht überbewertet werden sollten. Im Beach Sprint kann ein kleines Missgeschick schnell über Sieg oder Niederlage entscheiden – bei vergleichbaren Bedingungen kann sich das Ergebnis wenige Tage später bereits komplett anders darstellen. Nichtsdestotrotz hatten in den KO-Duellen immer beide Boote die gleichen herausfordernden Bedingungen. Und da haben es unsere Boote oft sehr stark gelöst.“
Wertvolle Erfahrungen im internationalen Vergleich
Für das deutsche Team stand daher neben den Platzierungen vor allem der Trainings- und Entwicklungsaspekt im Vordergrund. Die Wettkämpfe boten eine wichtige Gelegenheit, unter realen und teils extremen Bedingungen Erfahrungen zu sammeln – ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung im dynamischen Format des Coastal Rowing - Beach Sprint.
Im Anschluss an die Regatta bleibt das Team noch vor Ort, um weitere Einheiten auf dem Meer zu absolvieren. Auch wenn die Bedingungen weiterhin wechselhaft sind, sollen gezielt technische und taktische Inhalte vertieft werden, bevor es zur nächsten internationalen Station nach Neapel weitergeht.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt die insgesamt etwas geringere internationale Beteiligung, da einige Nationen kurzfristig nicht angereist sind. Dennoch war die Regatta in Limassol ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung – mit starken Ergebnissen und wertvollen Erkenntnissen für die kommenden Aufgaben.